MONDAY`S SONGS WITH JAZZ und MARC JORDAN „Coltrane Plays The Blues“ – RODERICK HARPER „Genuine“


Lied-Kunst. Mit Jazz. Im Jazz. Und überhaupt. Und während der RODERICK HARPER direkt aus der Soul/RnB Ecke zu kommen scheint, hat der MARC JORDAN schon auf unterschiedlichstem Terrain seine Song-Spuren hinterlassen. Zumindest beim Roderick liegen wir mal wieder daneben! Denn er verfügt eben doch über umfangreichste Jazz-Erfahrungen, sang und spielte mit dem Lincoln Center Jazz Orchestra, Nicholas Payton, Delfeayo Marsalis oder Donald Harrison – erst dann gab’s einen Ausflug ins Soul-Fach, der ihn gar bis in die vorderen Regionen britischer Genre-Charts trug. Und nun folgt als Konsequenz daraus ein Album namens „2702“, auf dem er offenbar beide Welten in eleganter Manier miteinander verquickt. Semi-Aktustik-Produktion und sophisticated Song-Writing, bei dem sich auch Produzent JAMISON ROSS beteiligte – alles formidabel arrangiert, mit ausreichend Platz für perlenden Pianoklang und die vornehme Stimm-Lage des Herrn Harper. Wesentlich ausschweifende ist bis dato die Laufbahn des MARC JORDAN. Als deren Wegmarken tauchen Namen, wie Rod Stewart, oder Begriffe, wie Grammy, auf. Hits und Reputation rundum. Dazu ist er seit geraumer Zeit auch in eigenem Namen tätig. Alsbald ein neues Album („Waiting For The Sun To Rise“), zum der „Coltrane Plays The Blues“. Ganz geschmeidiger Pop für große Leute, inklusive des entscheidenden Jazz-Faktors. Ultra-angenehm, in allen Belangen.

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