4 – 4 THE WEEKEND mit THE DINING ROOMS „Songs To Make Love To“ – CHIARÉ „Chiaré“ – ALEX PUDDU „Pullover Grigio“ – SUFIANO „Days“


Italienisches Wochenende im SonicSoul HQ. Perfekt gestylt und abgeschmeckt. Kaum verwunderlich also, dass wir uns mit allen Sinnen dem Thema gut und gerne widmen. Natürlich mit den zur Gelegenheit passenden musikalischen Untermalung. Womit wir direkt bei den „Songs To Make Love To“ wären, die uns aus Richtung THE DINING ROOMS entgegenkommen. Diese laden mit den gewohnt besonderen Dekorationen zum genussvollen Verweilen ein. Das DJ-erfahrene Duo aus Mailand rollt wieder einen mysteriös-diffusen Klangteppich aus, dessen unterschiedlichste Motive eine klare Einordnung nicht zulassen. Viel Atmospähre zwischen dem Spiel der Akustikgitarre und Sample-Stichen. Liedgut für den speziellen Moment, mit, oder ohne, Partner:in.
Junge Frau mit ganz netten Musiken. CHIARÉ studierte den großen Bass und den Jazz-Gesang – sie schreibt ihre eigenen Songs, die ihre Wurzeln irgendwo in den 80ern und den Platten des Pino Daniele verankert haben. Klar struktuiert, aufgeräumt produziert, mit dezenten Jazz-Andeutungen und immer angenehmen Melodien. Irgendwie schön.
Das gilt selbstredend auch für den perfekt auf den neuen „Pullover Grigio“, der perfekt auf seinen Träger ALEX PUDDU abgestimmt ist. Der dänische Italiener gibt sich wie gewohnt rastlos, und steckt dabei voller Überraschungen (man vergleiche dazu bitteschön das bisherige Oevre des Artisten – zwischen Schema und Al Dente). Das frisch designte Kleidungsstück schwingt in allerfeinsten Midtempo-Zwirn, obendrein gibt’s ein Solo am Piano, einen festen Lauf am Bass und die Stimme des Alex, der mit besonderem Schmelz sein Italien-Debut gibt.
Zurück nach Dänemark. Warum? Ganz einfach, denn der SUFIANO hat eben keine Verbindungen nach Südeuropa, sondern wurde in Mosambik als Helder Aparicio Da Costa Sufiano geboren und macht jetzt von Kopenhagen aus seine Musik. Aha! Und die ist von außerordentlich-verführerischer Süße. Der Himmel seiner „Days“ hängt voller Geigen, die den leichten Latin-Beat umwehen, während der Sänger selbst seine gefühlige Geschichte. Ob man will, oder nicht, der Anziehungskraft dieses Pralinès kann man sich kaum entziehen.

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