SOMETHING WITH JAZZ MONDAY mit NIGEL HALL „Spiritual“ – KURT ELLING „Manic Panic Epiphanic“ – STR4TA „After the Rain (Dave Lee Alternative II Mix)“ – THE STEVE MCQUEENS „Mila Ascending“


Einem ausgiebigem Tanz-Wochenende folgt ein scheinbar besinnlicherer Montag. „Something With Jazz…“ verkündet die Schlagzeile, aber! Unsere heutige Auswahl berührt den Jazz in mannigfaltiger, aber kommt eben eher als Soul-Funk-Blues-House-Disco-Dance-Alles-Ist-Im-Jazz Version um die Ecke. Wie zum Beweis, was alles möglich ist, kommt uns der
Nigel Hall mit seinem neuen „Spiritual“ Album als erstes unter die Nadel. Der Mann spielt mit Tasten, in jeder Tonlage und Variation. Seit Jahren ist er in dieser Funktion bei der Lettuce Band zuständig für jedweden Keyboard-Klang – und obendrein sorgt für die sporadischen Vocals. Inhaltlich geht’s nicht ohne Warnhinweis, denn “this record is a reflection of my final days as an alcoholic and drug addict,” sagt der Nigel. Also, klare Kante. Die umschifft er mit seinen Soul-Funk-Jazz-Musiken in jedem seiner neuen Songs geschickt und äußerst kurzweilig. Funk-Rock und Jazz-Funk, Soul mit Stevie-Charakter und Soul mit eigenem Charakter. Alles bestens umgesetzt, toll gespielt, ein klarer Gewinner.
Kurt Elling. Mit Worten zur Zeit. Der famose Charlie Hunter ist der entscheidende Musik-Einfluss für das bevorstehende „Superblue“ Album, dass uns den Ausnahme-Artisten Elling ein weiteres Mal in ungewohnten musikalischem Ambiente hören lässt. „Manic Panic Epiphanic“ – ohne Panik, dafür mit einer gewissen Gelassenheit: der Groove rollt behende, der Blues kommt mit der Gitarren, Kurts Stimme hat „the whole World in it’s hands“…
Str4ta. Bluey, Gilles und Dave Lee. Ein hoch-brisante Sound- und GrooveMelange. Jazz-Funk mit Disco-Dance Unterlage. Ein knapp 9-minütiger Extra-Optimismus-Push.
The Steve McQueens. Unsere favorisierten „Sea Monster. Und außerdem die Band, mit dem coolsten Namensgeber westlich von San Francisco. Mit „Mila Ascending“ bereiten uns diese jungen Leute aus Singapur auf ihr für September geplantes neues Album „The Observer“ vor. In Ruhigem Tempo gestartet, entfaltet sich ein komplexes Stück Musik – stete Wechsel, teils deutlich, teils fast unmerklich – das E-Piano zieht dazu beständige Tonlinien zwischen Jazz und Pop, inklusive diverser Stopps an den wichtigen Sound-Stationen aus neuerem Soul und so weiter.
Spannend-

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