Sonic Soul ist Jörg Michael Schmitt, der Sonic Soul einst als Radio Show startete und nun schon seit vielen Jahren maßgeblich für die Verbreitung des guten Tons verantwortlich zeichnet.

Hier finden sich aktuellste Reviews zwischen Soul und Jazz, inklusive aller Spielarten die dazwischen und an deren Grenzen liegen – immer jenseits irgendwelcher modischen Trends, aber dafür auch immer mit dem Gütesiegel für übergeordnete Qualität.

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SOULPERFREESIA “Keep It Working”

Schneller als der Blitz! Gerade erst konnten wir darüber berichten und schon ist es passiert – Lija Rolavs und Morgan Howell fügen zusammen, was zusammen gehört und grüßen als Soulperfreesia. Na also, geht doch! Zunächst in Kurzform und also Anheizer zum kommenden Album “Amalgamation” gibt´s einen überaus flott aufbereiteren Dancer namens “Keep It Working” – selbstredend inklusive der immer wieder wirkungsvollen SoulP 80´s Zutaten. Die farbenfrohe Verpackung gefällt uns übrigens auch.

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GIOVANCA “Satellite Love” (Dox Records)

Fast vergessen! Obwohl schon mehrere Monate zugänglich, haben mich die Melodien der Giovanca erst jetzt erreicht. Dafür aber umso nachhaltiger, damit das schon mal klar ist. “Satellite Love” ist ein umfassender Rundum-Sound-Kosmos – irgendwo zwischen sorgfältig ausgewählten Retro-Elementen und tagesaktuellem Nu-Soul Ambitionen, angereichert mit Jazz, Dance und ein wenig vom Folk. Das macht das dritte Album dieser Dame aus Holland zu einem jederzeit kurzweiligen Stück Musik-Entertainment, egal ob sie sich den Erinnerungen an die von ihr selbstgenannten Einflüssen der Minnie Riperton (und wieder eine Gelegenheit deren frühe Soul-Erfahrungen im Rahmen der Rotary Connection zu erwähnen) hingibt, dezent vernebelte Sound-Trips in Richtung Lonnie Listen Smith einschlägt oder in lockerer Manier universelle Tanz-Rhythmen vorgibt. Gefällt uns gut.
Info: www.giovanca.com

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THE DECODERS feat. MARA HRUBY & VAN HUNT “Respect”

The Rotary Connection! Unbedingte Empfehlung, wenn es gilt die besonderen Soul-Sounds aus der Geschichte unserer Lieblings-Musiken zu Gehör zu bringen. Selbstredend sind sich die Herren der Decoders über die wundersamen Wirkungsweisen dieser Rotary Connection (mit dabei: Minnie Riperton und Charles Stepney) überaus bewusst – zudem passt es denen gut ins Konzept ihres alsbald zur Veröffentlichung anstehenden neuen Albums, dass sich mit den Melodien beschäftigen wird, die einst eben diese Frau R. (Arbeitstitel: “Adventures From Paradise: A Tribute To Minnie Riperton”) zum besten gegeben hat. Für heute haben sich die Herren Itai Shapira, Todd M. Simon und Adam Berg den Aretha Franklin Gassenhauer “Respect” vorgeknöpft, den die besagte Rotary Connection auf ihrem 69er Album Songs mittels seelenvoller Psychedelic-Politur auf unbekannte Ebenen gehievt hat. Dem stehen die Decoders in keiner Note nach – dabei wirkungsvoll unterstützt von Mara Hruby und Van Hunt!

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PRINCESS FREESIA “Fateful Attraction” (R&B Moguls)

Meister und Muse. Kaum ist es gelungen, dass die allenthalben als Princess Freesia wohlbekannte Lija Rolavs wieder in gewohnter britischer Umgebung leben und wirken darf, kommt uns schon ein erster Vorbote auf ihr schon vor geraumer Zeit avisiertes “Soulperfreesia” Album entgegen. “Fateful Attraction” (übrigens entstanden in Zusammenarbeit mit den R&B Moguls aus Atlanta) nennt das stets zuverlässige Duo die 7-teilige EP, die die gewohnt frei-schwingenden Beatz und Grooves des Soulpersona in weiter verfeinerter Form hören lässt – selbstredend angereichert und umgeben mit und von den unbedingt wichtigen 80er Ingredenzien, ausgewogen und in perfekter Kombination. Übrigens: “Amalgamation” nennt das Paar das gemeinsame “Soulperfreesia” Album – als VÖ-Termin einer ersten Single namens “Keep It Working” wird der 25.04. genannt…

Info: www.digisoulmusic.com
Kaufen: itunes

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ELLIOTT MACAULEY “Feeling”

Immer solide, immer konstante Qualität und erste Wahl, wenn es gilt beste neue Soul-Sounds britischer Herkunft vorzustellen. Kein Wunder also, dass neue Musiken von Elliot Macauley sich an dieser Stelle immer besonderer Aufmerksamkeit sicher sein können. Aktuell gibt´s Elliott im Dance-Modus – “Feeling” kombiniert flotte Beatz mit der bemerkenswerten Stimme von Nataya. Erhältlich hier itunes
und Grund genug gemeinsam mit Macher Macauley noch einmal andere Hi-Lites seines Schaffens (hier mit den großen Stimmen von Cleveland P. Jones und Joe Leavy) Revue passieren zu lassen. Wir freuen uns auf mehr.

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SOUL LOVE 2014 – mixed with love by DJ Spinna (ReelPeople Music)

5 Monate Vorbereitung, 25 Tracks, 2014 im Zeichen der Soul-Liebe. Die Herren der Reel People haben sich vorgenommen dem üblichen Modern-Soul-Kompilations-Regeln ihr eigenes Programm entgegenzusetzen. “Soul Love 2014″ nennen die Jungs das Resultat, dass nach eigenen Worten wie folgt daherkommt: “It´s a project all about moving forward; about distinguishing itself from the overload of compilations treading the same old soul clichés by celebrating a younger, fresher, totally inspiring new line-up of music-makers.” Klingt gut und kommt am 5. Mai in den Handel. Vorab gibt´s schon den DJ Spinna Mix dazu, der die Hi-Lites in gewphnt kompetenter Manier zusammenfasst.

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JARROD LAWSON

Umfassend! Innerhalb von 3 Jahren erschuf Jarrod Lawson sein Debut, mit dem er ohne Frage exakt dem SonicSoul Beuteschema entspricht: Grenzenlose Musiken zwischen Soul und Jazz, eingefasst in Arrangements, deren Ideen und Varianten in immer wieder neuen Farben erstrahlen, dazu tolle Songs, tolle Spieler, ein toller Sänger – Jarrod Lawson meldet schon im April seine Ansprüche für das beste Album 2014 an. Zu recht. Hier und jetzt die ersten Eindrücke, das Gesamtwerk folgt in Kürze.

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THE GROOVE ASSOCIATION feat. GEORGIE BROMFIELD “3AM”

Gekonnt ist gekonnt. Der George Bromfield reüssierte einst gemeinsam mit Weston Foster als “Second Image” und hinterließ so im Brit-Soul seine Spuren. Als “Groove Association” gibt´s jetzt das Ergebnis seines musikalischen Treffens mit dem einstigen Partner und wieder gelingen überaus nette, jederzeit schwungvolle Soul-Pop-Funk-Jazz Partien, die in ihrer Leichtigkeit an den stets hohen britischen Standard aufschließen, ganz gleichgültig zu welcher Tageszeit.

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KRIS BOWERS “Heroes & Misfits” (Concord)

“For optimal Sound reproduction the creators of this music recommend that you play it LOUD”. Eine Empfehlung, die von Herzen kommt. Der junge Jazzist weiß was er will, was er kann und darf daher auch mit entsprechend dargestellter Überzeugtheit in die Kamera blicken. Die auf Anraten des Musikanten ausgewählte Schalldruckpegel sorgt zudem dafür, dass eventuelle Flachstellen wohlwollend ausgebügelt werden. Nun gut, denn eigentlich ist “Heroes & Misfits” eine hochmoderne Jazz-Platte, Bowers ein hochtalentierter Pianist, seine Mitmacher hochkompetent und seine Ideen sowieso auf der Höhe der Zeit. Der Mann verknüpft lose Enden aud Hip und Hop, Punk, Funk, Soul, Electronica, Kunstlied mit diversen Traditionen der Jazz-Geschichte. Lyrische Passagen wechseln in loser Folge mit energetischem Stoff der Mahavishnu-Ära, drollige Punk-Figuren werden mit freien Piano-Mustern verziert, Stevie-Soul darf auf festem Beat marschieren, Glissando-Gitarren frickeln und ein beseelter Ton vom Saxofon heilt alle Wunden. Und so weiter und so unterhaltsam – nicht ist vorhersehbar, die Spannung trägt den Hörer aus der Welt des Jazz in die offenen Weiten von Musik an sich. Das kann man hören.
Info: www.krisbowersmusic.com
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A1 feat. CLEVELAND P. JONES “Hour Glass”

Alles wird schöner, wenn der Cleveland singt. Kein Wunder also, dass seine Stimme auch gefragt ist, wenn es gilt eine Musik zum Film abzuliefern. Al Ross ist der Mann, der hier für Melodie und Rhythmus (klickender Midtempo-Beat, sparsame Elektronics, kraftvolle Backgrounds…) zuständig ist und ansonsten als A1 auch schon für Rhonda Thomas, Mark Nelson, Eric Roberson oder N’Dambi zuständig war. Ab sofort im Kino nebenan.

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