Sonic Soul ist Jörg Michael Schmitt, der Sonic Soul einst als Radio Show startete und nun schon seit vielen Jahren maßgeblich für die Verbreitung des guten Tons verantwortlich zeichnet.

Hier finden sich aktuellste Reviews zwischen Soul und Jazz, inklusive aller Spielarten die dazwischen und an deren Grenzen liegen – immer jenseits irgendwelcher modischen Trends, aber dafür auch immer mit dem Gütesiegel für übergeordnete Qualität.

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PRINCESS FREESIA “Fateful Attraction”

Meister und Muse. Kaum ist es gelungen, dass die allenthalben als Princess Freesia wohlbekannte Lija Rolavs wieder in gewohnter britischer Umgebung leben und wirken darf, kommt uns schon ein erster Vorbote auf ihr schon vor geraumer Zeit avisiertes “Soulperfreesia” Album entgegen. “Fateful Attraction” nennt das stets zuverlässige Duo die 7-teilige EP, die die gewohnt frei-schwingenden Beatz und Grooves des Soulpersona in weiter verfeinerter Form hören lässt – selbstredend angereichert und umgeben mit und von den unbedingt wichtigen 80er Ingredenzien, ausgewogen und in perfekter Kombination.

Info: www.digisoulmusic.com
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ELLIOTT MACAULEY “Feeling”

Immer solide, immer konstante Qualität und erste Wahl, wenn es gilt beste neue Soul-Sounds britischer Herkunft vorzustellen. Kein Wunder also, dass neue Musiken von Elliot Macauley sich an dieser Stelle immer besonderer Aufmerksamkeit sicher sein können. Aktuell gibt´s Elliott im Dance-Modus – “Feeling” kombiniert flotte Beatz mit der bemerkenswerten Stimme von Nataya. Erhältlich hier itunes
und Grund genug gemeinsam mit Macher Macauley noch einmal andere Hi-Lites seines Schaffens (hier mit den großen Stimmen von Cleveland P. Jones und Joe Leavy) Revue passieren zu lassen. Wir freuen uns auf mehr.

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SOUL LOVE 2014 – mixed with love by DJ Spinna (ReelPeople Music)

5 Monate Vorbereitung, 25 Tracks, 2014 im Zeichen der Soul-Liebe. Die Herren der Reel People haben sich vorgenommen dem üblichen Modern-Soul-Kompilations-Regeln ihr eigenes Programm entgegenzusetzen. “Soul Love 2014″ nennen die Jungs das Resultat, dass nach eigenen Worten wie folgt daherkommt: “It´s a project all about moving forward; about distinguishing itself from the overload of compilations treading the same old soul clichés by celebrating a younger, fresher, totally inspiring new line-up of music-makers.” Klingt gut und kommt am 5. Mai in den Handel. Vorab gibt´s schon den DJ Spinna Mix dazu, der die Hi-Lites in gewphnt kompetenter Manier zusammenfasst.

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JARROD LAWSON

Umfassend! Innerhalb von 3 Jahren erschuf Jarrod Lawson sein Debut, mit dem er ohne Frage exakt dem SonicSoul Beuteschema entspricht: Grenzenlose Musiken zwischen Soul und Jazz, eingefasst in Arrangements, deren Ideen und Varianten in immer wieder neuen Farben erstrahlen, dazu tolle Songs, tolle Spieler, ein toller Sänger – Jarrod Lawson meldet schon im April seine Ansprüche für das beste Album 2014 an. Zu recht. Hier und jetzt die ersten Eindrücke, das Gesamtwerk folgt in Kürze.

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THE GROOVE ASSOCIATION feat. GEORGIE BROMFIELD “3AM”

Gekonnt ist gekonnt. Der George Bromfield reüssierte einst gemeinsam mit Weston Foster als “Second Image” und hinterließ so im Brit-Soul seine Spuren. Als “Groove Association” gibt´s jetzt das Ergebnis seines musikalischen Treffens mit dem einstigen Partner und wieder gelingen überaus nette, jederzeit schwungvolle Soul-Pop-Funk-Jazz Partien, die in ihrer Leichtigkeit an den stets hohen britischen Standard aufschließen, ganz gleichgültig zu welcher Tageszeit.

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KRIS BOWERS “Heroes & Misfits” (Concord)

“For optimal Sound reproduction the creators of this music recommend that you play it LOUD”. Eine Empfehlung, die von Herzen kommt. Der junge Jazzist weiß was er will, was er kann und darf daher auch mit entsprechend dargestellter Überzeugtheit in die Kamera blicken. Die auf Anraten des Musikanten ausgewählte Schalldruckpegel sorgt zudem dafür, dass eventuelle Flachstellen wohlwollend ausgebügelt werden. Nun gut, denn eigentlich ist “Heroes & Misfits” eine hochmoderne Jazz-Platte, Bowers ein hochtalentierter Pianist, seine Mitmacher hochkompetent und seine Ideen sowieso auf der Höhe der Zeit. Der Mann verknüpft lose Enden aud Hip und Hop, Punk, Funk, Soul, Electronica, Kunstlied mit diversen Traditionen der Jazz-Geschichte. Lyrische Passagen wechseln in loser Folge mit energetischem Stoff der Mahavishnu-Ära, drollige Punk-Figuren werden mit freien Piano-Mustern verziert, Stevie-Soul darf auf festem Beat marschieren, Glissando-Gitarren frickeln und ein beseelter Ton vom Saxofon heilt alle Wunden. Und so weiter und so unterhaltsam – nicht ist vorhersehbar, die Spannung trägt den Hörer aus der Welt des Jazz in die offenen Weiten von Musik an sich. Das kann man hören.
Info: www.krisbowersmusic.com
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A1 feat. CLEVELAND P. JONES “Hour Glass”

Alles wird schöner, wenn der Cleveland singt. Kein Wunder also, dass seine Stimme auch gefragt ist, wenn es gilt eine Musik zum Film abzuliefern. Al Ross ist der Mann, der hier für Melodie und Rhythmus (klickender Midtempo-Beat, sparsame Elektronics, kraftvolle Backgrounds…) zuständig ist und ansonsten als A1 auch schon für Rhonda Thomas, Mark Nelson, Eric Roberson oder N’Dambi zuständig war. Ab sofort im Kino nebenan.

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LOCKSMITH “Unlock The Funk” – BARBARA MASON “Love´s The Thing” & “Transition” (Soul Brother & Expansion)


Neues aus der Vergangenheit. Die immer zuverlässigen Sucher nach den verlorenen Soul-Schätzen präsentieren ihre aktuellen Fundstücke. Selbstredend können die hier versammelten Aufnahmen von Locksmith, Mighty Fire oder Mass Production für den erfahrenen Soulisten kaum als Wieder-Entdeckung gelten, doch ist allein die Möglichkeit der Compact-Disc-Verfügbarkeit dieser Klassiker eine wichtige Quelle zwischen Kurzweil und Information für den interessierten Schwarz-Musik-Nachwuchs. Sicher, nicht jeder Take der hier vorzustellenden Musikanten hat das Zeug für den Ewigkeits-Groove, doch findet sich in den jeweiligen Angeboten ausreichend Soul-Funk-Stoff für den persönlichen Classic-Mix. Mein Favorit? Mighty Fire und ihr perfekt umgesetzter Early-80s Sound – irgendwo in der Mitte zwischen Mtume/Lucas, E.W.&F und Dayton. Unbedingt empfehlenswert.

Info: www.expansionrecords.com
www.soulbrother.co.uk

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MANUELA PANIZZO “Don`t Fall In Love With Me”

“Don´t Fall In Love With Me” – wie soll das denn gehen? Eigentlich kaum möglich, wenn Manuela Panizzo uns mit derart verführerischen Musiken lockt. Ausgereifter Soul-Jazz, musikalisch unterstützt von Xantoné Blacq und schon daher mit der Garantie für kurzweilige Arrangements und grenzüberschreitende Grooves & Beatz. Das dazugehörende Album wurde zwar schon vor zwei Jahren eingespielt, erfährt aber in diesen Tagen einen Rundum-Relaunch, den sich der geschmackssichere SonicSoul Nutzer nicht entgehen lassen sollte.

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QUANTIC “Magnetic” (Tru Thoughts)

Einmal um die Welt und wieder zurück. Der Will Holland, den die aufgeklärte Musik-Szenerie meist nur als Quantic kennt, präsentiert uns auf seinem ersten Album unter eigenem Namen seit fast 8 Jahren einen kunterbunten Querschnitt durch das Musikschaffen auf unserem Planeten. Natürlich konzentriert sich der Mann, der die letzten Jahre in Kolumbien verlebt hat, auf die Klimazonen, in denen der dort beheimatete Rhythmus direkt und unverzüglich zum Tanz auffordert. Natürlich reichert er die erdverbundenen Beatz mit Synthie-Sounds an. Entsprechend quirky kommt uns der Opener entgegen – “Magnetic” startet mit einem stapfendem Elektro-Instrumental gleichen Namens, dass in seiner fundamentalen Einfachheit die wichtigsten Elemente der daran anschließenden Quantic-Reise zusammenfasst. Südamerika, die Karibik, Afrika – die wichtigsten Stationen der Rhythmus-Route, die durch die jeweilige Anwesenheit wichtiger Mit-Macher aus den jeweiligen Ländern zusätzlich Lokal-Kolorit in Form und Sprache erhält. Arme in die Höh´, die Hüften locker und die Beine in behender Bewegung – Trommeln und Percussions allerorten, die modernen Variationen zum Thema “World-Music” laden zum Tanz im körperfernen Gewand. Und wenn dann irgendwann der Morgen graut, die Schritte den modernen Gut-Welt-Menschen in Richtung heimatlicher Gefilde lenken, begleitet sie “Magnetic” mit einem wunderfein orchestriertem Midtempo inklusive deutlicher Brasil-Jazz-Note (“Agua De Sorongo”), bevor mittels eines sanftgemuten Abstechers in britische Folk-Regionen (“Painting Silhouettes”) die Aufregungen der Nacht noch einmal Revue passiert werden lassen.

Info: www.quantic.org
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