BRIAN CULBERTSON „XII“ (Verve)

Ein blasser, (nicht mehr ganz so) junger Mann und seine Tasten. Brian Culbertson spielt das Piano und bevorzugt das den sanften Ton. Gern lässt er seine flinken Finger ebensolche Töne aus dem Instrument fließen – alles in vollendetet Harmonie und feinstem Zwirn – ein Musikus in perfektem Einklang mit jedwedem, den urbanen Zeitgenossen, Weiterlesen

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THELMA HOUSTON “Sunshower” (SoulMusic.Com)

Kennst du Thelma Houston? Na klar, „Don´t Leave Me This Way“, vielleicht auch noch den ein oder anderen Take aus ihrer immer noch andauernden Karriere (ihr 2008er Album „A Woman´s Touch“ fand auch eine positive Erwähnung innerhalb dieser Rubrik), die sie immer wieder als äußerst versierte Interpretin zwischen Soul, Disco und Jazz auswies. Doch „Sunshower“ ist anders. Weiterlesen

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EASY BEATS 6 (WaveMusic)

Und ewig klicken die Beats. Unterkühlt, aber immer flink. Tanzbar, aber nicht zwingend. Elektrisch, aber nicht ohne Seele. Das Loblied auf die geschmackssicher zusammengestellten Musiken der Fa. WaveMusic, der in Hamburg ansässigen Zentralorganisation für den guten Ton und moderne Beschallung, haben wir hier immer wieder und immer gern erklingen lassen. Grund: republikweit, und darüber hinaus, findet sich kaum ein Team, dessen weiträumig angelegte Stilvielfalt Weiterlesen

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ESPERANZA SPALDING “Chamber Music Society” (Heads Up)

“Kennst Du Esperanza Spalding? Sie ist toll!” – Zitat eines Mannes, der es wissen muß, denn schließlich hatte er schon immer offene Ohren und Augen für weibliches Musikschaffen. Seine schillernde Durchlaucht, der Prince, sprach aus, was das ernsthaft denkende Kultur-Feuilleton geballter Gemeinsamkeit und gewohnt geschraubten Wort-Schwällen unlängst schon erkannte. Esperanza Spalding ist Musik. Weiterlesen

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VIVIAN GREEN „Beautiful“ (E1 Music)

Der chauvinistisch Wohlmeinende spricht: die Vivian ist ein schönes Kind. Immerhin. Aber berechtigt dieser durchaus nicht unwichtige Umstand auch dazu mittels eines dritten Albums einen weiteren Re-Start zu unternehmen, um nunmehr alle Versprechen der Vergangenheit einzulösen? Natürlich, möchte man spontan rufen – Schönheit ist ein unwiderlegbares Argument Weiterlesen

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VARIOUS ARTISTS „Fusion Flavours“ (JazzFM)

Steve Quirk. Der Mann, der seit mehr als 20 Jahren bei JazzFM für die Darstellung der „Fusion Flavors“ verantwortlich ist. – eine Beschäftigung, deren Resultate nicht immer zweifelsfrei zu den wichtigen Stunden im Angebot des Senders zählen konnten. Smooth Jazz – hochwertiges, instrumentales Handwerk. Immer erlesen, immer bestenfalls angenehm unauffällig und hier nun von Herrn Quirk zu einem lockeren Potpourri zusammen gefasst. Schönklang aus 20 Jahren. Große Namen (George Duke, Kenny G., Ramsey Lewis, Boney James….) und ebenso kompetent aufspielende Nebendarsteller (Will Holton, Allan Sams, Blue Soul Groove, Jeff Jarvis…) setzen wohlfeile Tonfolgen. Weiterlesen

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NORMAN CONNORS “You Are My Starship / Romantic Journey” (Soul Brother)

Meine Yacht, mein Jet, mein Sound – Norman Connors ließ es ich gut gehen und beglückte seine Zeit (und die dauert immer noch an) mit seinen opulenten Musiken zwischen flauschigem Jazz und butterweichem Soul. Die hier nun dankenswerter Weise von den Londoner Soul Brüdern Prangell auf einer Compact Disc zusammen geführten Connors Klassiker aus den 70zigern bilden da selbstredend keine Ausnahme. Weiterlesen

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DWELE “W.ants W.orld W.omen” (E1 Music)

Neuer Soul – alte Themen. Dwele und seine Musiken haben durchaus Gewicht und sorgen für entsprechenden Nachhall, wenn es darum geht zeitgenössische Schwarz-Musik mit Namen und Taten zu unterfüttern. Album Nr. 4 macht da keine Ausnahme. Und natürlich will der tatendurstige Artist mehr – mehr sein, als nur eine x-beliebige 21. Jahrhundert-Inkarnation des Marvin Gaye oder Donny Hathaway, mehr schaffen, als eine dieser belanglosen Nu-Soul Rinnsale, die in ihrer behäbigen Gleichmäßigkeit die erogenen Zonen des Innenohrs nicht erreichen können. Und wie ist es dem Dwele nun ergangen? Weiterlesen

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WADZ “So Smooth – The Funk Album” (SmoothSwing Records)

Ganz neu und doch so vertraut. Wadz ist Franzose, seine persönliche musikalische Reise begann im Hip-Hop Getümmel und findet nun ihre Bestimmung in der wunderbaren Welt der Club-Grooves der mittleren 80er Jahre des 20. Jahrhunderts. Kashif und Paul Laurence, Nick Martinelli und Jacques Fred Petrus, Jimmy Jam und Terry Lewis. Name-Dropping als Wegbeschreibung. Wadz, Produzent und Soundschmied, bleibt immer nah am Original, aber weit genug entfernt, um nicht als bloße Kopie neben den Originalen zu verblassen. Weiterlesen

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THE DRIZABONE SOUL FAMILY “All The Way” (Dome)

Ein langer Weg. Irgendwann in den ganz frühen Neunzigern kursierte die “Real Love” durch die angesagten britischen Soul-Zirkel. Man sagte sich, daß es sich hier um die ultimative Zusammenfassung des Brit-Soul handeln sollte. DrizaBone nannten sich die dafür verantwortlichen Musiker, ihre “Wahre Liebe” entstieg den Untiefen des Pop-Untergrunds Weiterlesen

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