PATRICE CAMPBELL “Garden Of Love” (Patrice Campbell)

Eine Dame mit exotischer Blume im gepflegtem Haar – frisch gepflückt im Garten der Liebe. Den wissenden Blick gesenkt, der dezente Hauch eines angedeuten Lächelns dazu – Patrice Campbell macht es dem entdeckungsfreudigen Soulisten zunächst nicht eben leicht. Nur gut, daß sich euer musikalischer Ratgeber von Äußerlichkeiten nicht blenden läßt und den Dingen gemeinhin auf den Grund geht. Weiterlesen

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AVERY SUNSHINE “Avery Sunshine” (Dome)

Everybody loves the sunhsine – Avery Sunshine. Wenn Santosh und Peter Robinson, ihres Zeichens verantwortlich für die Geschicke des britannischen Dome Labels, einem Artisten aus den Tiefen der amerikanischen Indie-Soul-Szene eine europäische Plattform bieten, dann muß es sich um einen besonderen Hör-Genuß handeln. Weiterlesen

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NORMAN CONNORS „Take It To The Limit / Mr. C” (Expansion)

Unverzichtbar. Wem es bis dato noch nicht gelungen ist zu den Quellen des wohlgeformten Soul-Jazz vorzudringen, dem sind nun hier und jetzt zwei Meilensteine zum Thema dringendst zu empfehlen. Norman Connors gilt seit den 70zigern als Förderer der ganz eleganten Fusionen, die er auch immer wieder mit vokalen Entdeckungen anzureichern vermochte. Phyllis Hyman, Glenn Jones, Jean Carn oder Beau Williams Weiterlesen

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BOOHGALOO ZOO “Boohgaloo Zoo” (Love Monk)

Vorsicht: Hip-Hop! Warnung übersehen? Gut so, denn ansonsten könnte ich mich hier und jetzt allein mit der Empfehlung einer Sprech-Brech Variante beschäftigen, die herrlich krachledernen Spaß verspricht. Das wäre selbstredend dann doch nicht in meinem Sinn. Daher, kurz und knapp und ganz in der Tradition des Genre: Boohgaloo Zoo = Funk, Disco, House. Garniert mit Rap und Soul. Weiterlesen

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ROBIN DUHE „Life“ (BlaiseTwo)

Bass. Und mehr Bass. Aber immer mit Gefühl. Robin Duhe war einer der ersten Artisten, dessen Musiken eine SonicSoul Vorstellung erfuhren – sechs lange Jahre sind seitdem vergangen. Stunden, Tage, Woche, Jahre, in denen der Mann sich erfolgreich gegen den Krebs erwehren konnte, die ihn stärker machten, die seine Sinne schärften für die eigentlich wichtigen Aspekte des Lebens. „Life“ erzählt davon. Weiterlesen

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THE 2010 (SUMMER) SESSION (Soul Unsigned)

Ostsee. Weissenhäuser Strand. Samstagnachmittag. Terrasse. Erste Sonnenstrahlen nach einem unendlich langen Winter. Mike Thompson legt auf. Die perfekte Symbiose aus entspannter Wochenend-Stimmung und frohgemuten Tanz-Beatz. Tolle Sache. Selbstredend beschallt Mike auch die bedeutenden Tanzflächen an diesen Wochenenden und Betriebstemperatur und Füllgrad dort selbst bestätigen deutlichst die Richtigkeit der ausgewählten Grooves. Weiterlesen

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LAMAR THOMAS “No Rain No Rainbow” (ThomTay Records)

Allein und einfach – es gibt ihn noch, den klassischen Independent-Soul, der auch im Jahrgang 2010 genau da weiter macht, wo er irgendwann vor zwanzig oder dreißig Jahren an seine Grenzen stieß. Lamar Thomas ist ein Mann der Soul-Historie, für den Grammy nominiert und gemeinsam mit seiner Frau Judy Taylor (remember: Thomas & Taylor) Autor von ungezählten Songs, die ihn mit Johnnie Taylor, James Brown oder Johnny Bristol zusammen führten. Und nun also mal wieder allein, natürlich immer unterstützt von Gattin Judy, Weiterlesen

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LOU RAWLS „Now Is The Time : Close Company“ (Expansion)

Gediegenster Philadelphia-Soul. Lou Rawls war in seinen erfolgreichsten Tagen immer der Mann, dem es galt möglichst wenig Beachtung zu schenken – immer irgendwie eine Spur zu sehr Las Vegas, immer irgendwie mehr Pop als Soul, mehr dick aufgetragene Pappmaché-Arrangements und zu wenig Klarheit. Dazu eine Stimme, die auf jeder Casino-Bühne die große Show geben könnte. Derartige Attribute passen selbstredend auch anno 2010 noch zu den Musiken des Herrn Rawls, dessen eher unbekannte Werke aus den frühen Achtzigern uns hier und heute näher gebracht werden. Und das ist auch gut so. Denn erst mit dem nötigen Abstand zum Zeitgeschehen ist es mir vergönnt die großvolumigen Schönheiten dieser Art Edel-Soul anzunehmen. Natürlich gibt Lou immer den eleganten Herrn mit Schmilz-Schmalz Stimmbändern, dazu federn leichtgewichtige Melodieketten auf klar-strukturierten Rhythmen. Allgemein verständliche, generationenübergreifende Radio-Kost . Doch hier heißt es hinhören und eintreten in vornehmste Arrangements. Es sitzt ein jeder Ton, keine Falte stört den freien Fall in die Unendlichkeit freischwebender Streicher und Hörner und diese umgarnender Background-Vocals. Eine Lehrstunde für feinste Klänge und eine Einführung in die Hoch-Kultur des 80er Soul.

Kaufen: http://www.amazon.de/Now-Time-Close-Company-Rawls/dp/B003IQVLHO/ref=sr_1_1?ie=UTF8&s=music&qid=1277141734&sr=1-1
Info: http://www.lourawls.com/

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ROMAN ANDRÉN „Color Green“ (Ajabu)

Die schwedische Überwältigung. Großartiger Schritt zurück in die kunterbunte Welt echter Fusions-Musiken. Irgendwann in den Siebzigern wurden Grenzen überschritten, Stile neu geordnet und ohne Kompromisse und Rücksichten auf engstirnige Puristen oder finanzielle Restriktionen Musiken entworfen, deren farbenprächtige Arrangements auch in unseren Tagen noch uneingeschränkt zu überzeugen wissen. Irgendwann in den Siebzigern, irgendwo zwischen Jazz und Soul, Afro und Ethno, Bossa und Samba, Funk und Sinfonie ergreift Roman die losen Enden Weiterlesen

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SOUL UNSIGNED VOL. 4 (Soul Unsigned)

Aktivposten. Der Phil Driver und seine Soul Unsigned Firma zählt sicher zu den rundum effektivsten und ertragreichsten Figuren im undurchschaubaren Indie-Soul-Dschungel. Wer kennt die Namen, wer kennt die Musiken? Hier kann sich niemand das Siegel der Allwissenheit an die mehr oder minder breite Brust heften, und wenn es nicht die ewigen Sucher und Finder geben würde, Weiterlesen

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