COOL MILLION “Back For More” (SedSoul)

Der Deutsche und der Däne. Cool Million. Der ganz heiße Trip in die kunterbunte Welt der ultimativen Dance-Grooves der Mit-Achtziger. „Back For More“ ist kompromißlos auf die Unterhaltung eines tanzhungrigen Publikums ausgerichtet, daß in den vergangenen 25 Jahren genau auf diese Compact Disc gewartet hat. Rob Hardt und Frank Ryle haben die Errungenschaften der Helden der hedonistischen Club-Sounds in all ihren Facetten aufgesaugt Weiterlesen

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NATURAL FOUR „Natural Four / Heaven Right Here On Earth“ (Soul Brother)

Klassiker. Immer noch hörenswert, immer noch wichtig, oder ein gänzlich überflüssiges Festhalten an Soul-Traditionen, die für die Ewig-Gestrigen als vermeintliches Argument herhalten müssen, mit denen derlei Damen und Herren die zeitgenössischen R&B Bestrebungen in Bausch und Bogen verdammen? An anderer Stelle unserer allen Soul-Dareichungsformen offen stehenden Seite wurde darüber erst kürzlich ein kurzes Für und Wider ausgetauscht – dem ist hier jetzt nichts mehr hinzu zu fügen, außer der Klasse des Song-Angebots der Natural Four, Weiterlesen

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PRINCE SAMPSON „Livin´ In The Moment“ (JazzFM)

Ein Prinz und eine Gitarre. Beide zusammen geben sich bestgelaunt ihrer Stimmungslage hin und belegen diese Tatsache mit den munteren Weisen des hier vorzustellenden Albums. Der Mann, um den es hier vorrangig geht, ist ein seit fünfundzwanzig Jahren gut beschäftiger Studio-Musikus, der mit den gut geölten Klängen seiner Gitarre schon Aufnahmen von Alexander O´Neal, Joss Stone oder den Pasadenas bereichern konnte. Weiterlesen

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LEMONGRASS & VARIOUS ARTISTS „The Remix Sessions“ (Lemongrass)

Roland und Daniel Voss sind Lemongrass. Unter dieser Überschrift sammeln die Brüder aus dem ostwestfälischen Espelkamp zumeist elektrotechnisch erzeugte Tanz-Welten – reduzierte Computer Grooves & Beatz, immer wohltemperiert, immer in Richtung Stromlinie, immer gepflegt, anständig, sauber. Irgendwo zwischen Tokyo, NewYork, Stockholm und Estland entstanden die Grundlinien der hier versammelten Rhythmen, die von Familie Voss nun zur Feier der immerhin schon 50zigsten Veröffentlichung ihres Lemongrass-Labels zusammen getragen wurden. Weiterlesen

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MR. DAY „Small Fry“ (Favorite Records)

Sind Franzosen die besseren Briten? Können sie zudem den Soul? Fragen, die uns eigentlich nicht wirklich interessieren, deren Antworten uns nun aber ein Herr namens Mr. Day liefert. Aha. Dabei handelt es sich selbstredend nicht um James Day, den Zampano des hochqualitativen Indie-Soul-Pop-Soul, sondern um ???, der sich schon auf einer Reihe interessanter Franko-Musiken (Metropolitan Jazz Affair, Dynamics, Boozoo Bajou) der jüngeren Vergangenheit bemerkbar machen konnte. Weiterlesen

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FUNKY SENSATION (JazzFM)

„Can You Feel It – My Funky Sensation?“ – die immer wieder aktuelle Frage, die uns Gwen McCrae anno 1981 das erste Mal stellte. Kraftvoll umgarnt von dem die Fragestellung begleitenden, schwer pumpenden Tanz-Beat und einem wunderbaren Arrangement aus Wummer-Bass und umherschwirrenden Streichern kann die Antwort nur lauten: ja, ich fühle, ja, ich brauche, ja. ich will mehr von deiner Funky Sensation. Weiterlesen

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WET COOKIES „Soul Protection“

Kekse aus Wien. Erst kürzlich bot uns Lady Smiles eine Schachtel frischer Tanz-Ware aus dem Elektro-Sektor unter der Überschrift „Club Cookies“ an – nun folgt der Rückgriff ins Jahr 2009 mit den Wet Cookies und ihrem zweiten Album „Soul Protection“. Mittels eines fulminanten Beitrags („Something´s Changing“) auf Ginger Tony´s Kompilation „Jump Start“ konnte uns die Wiener Elf (Tasten und Hörner und Percussions und Bässe und Gitarre und Electronics und reichlich Stimmen…) schon davon überzeugen, Weiterlesen

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EBONY EVANS „You Did It All“ (Coastal Records)

Junge Frau und alte Männer. Schon im vermeintlich zarten Alter von zwölf Lebensjahren fiel sie dem James Brown auf, der sogleich entschied die muntere Kleine ins Vorprogramm seiner Shows zu hieven. Ein durchaus handfester Einstieg ins Show-Leben und offensichtlich derart prägend, daß sich Ebony Evans bevorzugt immer noch in die Obhut älterer Herren begibt. Weiterlesen

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LE KAT „Boudoir Rouge“ (Le Kat Meow)

„Und nun sitze ich auf hartem Stuhl in meinem unwirtlichen Gemach, und es dünkt mir, ein seliger Traum gewesen zu sein, daß ich in einem roten, fliederdurchdufteten Boudoir, vor dem sprühenden Feuer eines Alabasterkamins geweilt habe, das vollendetste Geschöpf, das aus Gottes Hand je hervorging, mir gegenüber…“ – ein dezent abgewandeltes Zitat aus Lily Brauns literarischem Werk „Die Liebesbriefe der Maquise“. Ja, diese Boudoirs, Rückzugsorte holder Weiblichkeit und seit jeher Brutstätten ausschweifender, meist männlicher, Fantasien. Weiterlesen

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MOREORLESS JAZZ SEVEN (Wave)

Mal mehr, mal weniger, aber immer auf der richtigen Spur. Irgendwie geht es um Jazz, aber eigentlich soll hier vielmehr die Rede sein von guter Musik und deren Auswirkungen auf unser tägliches Leben und Streben und deren Überblick weit über den Ränder irgendwelcher Genre-Begrenzungen hinaus geht. Weiterlesen

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