THE 2010 (SUMMER) SESSION (Soul Unsigned)

Ostsee. Weissenhäuser Strand. Samstagnachmittag. Terrasse. Erste Sonnenstrahlen nach einem unendlich langen Winter. Mike Thompson legt auf. Die perfekte Symbiose aus entspannter Wochenend-Stimmung und frohgemuten Tanz-Beatz. Tolle Sache. Selbstredend beschallt Mike auch die bedeutenden Tanzflächen an diesen Wochenenden und Betriebstemperatur und Füllgrad dort selbst bestätigen deutlichst die Richtigkeit der ausgewählten Grooves. Weiterlesen

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LAMAR THOMAS “No Rain No Rainbow” (ThomTay Records)

Allein und einfach – es gibt ihn noch, den klassischen Independent-Soul, der auch im Jahrgang 2010 genau da weiter macht, wo er irgendwann vor zwanzig oder dreißig Jahren an seine Grenzen stieß. Lamar Thomas ist ein Mann der Soul-Historie, für den Grammy nominiert und gemeinsam mit seiner Frau Judy Taylor (remember: Thomas & Taylor) Autor von ungezählten Songs, die ihn mit Johnnie Taylor, James Brown oder Johnny Bristol zusammen führten. Und nun also mal wieder allein, natürlich immer unterstützt von Gattin Judy, Weiterlesen

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LOU RAWLS „Now Is The Time : Close Company“ (Expansion)

Gediegenster Philadelphia-Soul. Lou Rawls war in seinen erfolgreichsten Tagen immer der Mann, dem es galt möglichst wenig Beachtung zu schenken – immer irgendwie eine Spur zu sehr Las Vegas, immer irgendwie mehr Pop als Soul, mehr dick aufgetragene Pappmaché-Arrangements und zu wenig Klarheit. Dazu eine Stimme, die auf jeder Casino-Bühne die große Show geben könnte. Derartige Attribute passen selbstredend auch anno 2010 noch zu den Musiken des Herrn Rawls, dessen eher unbekannte Werke aus den frühen Achtzigern uns hier und heute näher gebracht werden. Und das ist auch gut so. Denn erst mit dem nötigen Abstand zum Zeitgeschehen ist es mir vergönnt die großvolumigen Schönheiten dieser Art Edel-Soul anzunehmen. Natürlich gibt Lou immer den eleganten Herrn mit Schmilz-Schmalz Stimmbändern, dazu federn leichtgewichtige Melodieketten auf klar-strukturierten Rhythmen. Allgemein verständliche, generationenübergreifende Radio-Kost . Doch hier heißt es hinhören und eintreten in vornehmste Arrangements. Es sitzt ein jeder Ton, keine Falte stört den freien Fall in die Unendlichkeit freischwebender Streicher und Hörner und diese umgarnender Background-Vocals. Eine Lehrstunde für feinste Klänge und eine Einführung in die Hoch-Kultur des 80er Soul.

Kaufen: http://www.amazon.de/Now-Time-Close-Company-Rawls/dp/B003IQVLHO/ref=sr_1_1?ie=UTF8&s=music&qid=1277141734&sr=1-1
Info: http://www.lourawls.com/

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ROMAN ANDRÉN „Color Green“ (Ajabu)

Die schwedische Überwältigung. Großartiger Schritt zurück in die kunterbunte Welt echter Fusions-Musiken. Irgendwann in den Siebzigern wurden Grenzen überschritten, Stile neu geordnet und ohne Kompromisse und Rücksichten auf engstirnige Puristen oder finanzielle Restriktionen Musiken entworfen, deren farbenprächtige Arrangements auch in unseren Tagen noch uneingeschränkt zu überzeugen wissen. Irgendwann in den Siebzigern, irgendwo zwischen Jazz und Soul, Afro und Ethno, Bossa und Samba, Funk und Sinfonie ergreift Roman die losen Enden Weiterlesen

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SOUL UNSIGNED VOL. 4 (Soul Unsigned)

Aktivposten. Der Phil Driver und seine Soul Unsigned Firma zählt sicher zu den rundum effektivsten und ertragreichsten Figuren im undurchschaubaren Indie-Soul-Dschungel. Wer kennt die Namen, wer kennt die Musiken? Hier kann sich niemand das Siegel der Allwissenheit an die mehr oder minder breite Brust heften, und wenn es nicht die ewigen Sucher und Finder geben würde, Weiterlesen

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ANGELA JOHNSON „It´s Personal“ (Dome)

Angela Johnson – Superstar? Gefühlt ja, aber welchen Raum gewährt die harsche Realität schon den Gefühlen? Auch im Fall des Status von Frau Johnson bleibt kein Platz für Sentimentalitäten – als „Superstar der Herzen“ Weiterlesen

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LIVE TROPICAL FISH „The Day Is Too Short To Be Selfish“ (LTF)

“Findet Nemo” auf Italienisch. Fünf Herren im besten Alter, allesamt versehen mit dem ganz besonderen Charme und Chic des eleganten Südländers, begeben sich auf eine wunderbare Reise in die Tiefen des schlauen Musikschaffens. Und landen damit genau in den richtigen Gewässern. Irgendwo zwischen schlauem Jazz, lebenslustigem Funk, beseeltem Soul und dem Besten der Reste aus aller Welt. Weiterlesen

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NIGHTTIME LOVERS VOL. 12 (PTG)

„Don´t Stop ´Til You Get Enough” – gemäß der Vorgabe des Michael J. vollführen die Nighttime Lovers auch in ihrer nunmehr zwölften Auflage den großangewlgeten Rückgriff auf die Archive der Club-Grooves der frühen Achtziger. Weiterlesen

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OUTTA SIGHT SOUL ESSENTIALS (Outta Sight Records)

Aus dem Staub. Aber irgendwie frisch oder zumindest hervorragend konserviert. Die Briten (wer auch sonst?) haben mit Outta Sight einen weiteren Suchtrupp auf den Weg durch die verschlungensten Archiv-Wege der Soul Historie geschickt. Nun liegen die ersten Resultate der Ausgrabungen vor und können durchaus beeindrucken. Weiterlesen

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GABBIE MCGEE “Mississippi´s Daughter” (Low Noise Recordings)

Gutmenschen-Soul. Lebensfreude und Dankbarkeit. Gabbie McGee ist eine Seele von Mensch und verbreitet mit ihrem zweiten Album die positivsten Stimmungen, baut auf, gibt Ratschläge, tröstet. Das Glück dieser Welt liegt im Glauben an das Gute und im Schoße der Familie. Und wir alle können und sollen teilhaben. Das ist schön. Und so erzählt uns die Gabbie Geschichten aus ihrem Leben und Streben. Weiterlesen

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