VARIOUS ARTISTS „Fusion Flavours“ (JazzFM)

Steve Quirk. Der Mann, der seit mehr als 20 Jahren bei JazzFM für die Darstellung der „Fusion Flavors“ verantwortlich ist. – eine Beschäftigung, deren Resultate nicht immer zweifelsfrei zu den wichtigen Stunden im Angebot des Senders zählen konnten. Smooth Jazz – hochwertiges, instrumentales Handwerk. Immer erlesen, immer bestenfalls angenehm unauffällig und hier nun von Herrn Quirk zu einem lockeren Potpourri zusammen gefasst. Schönklang aus 20 Jahren. Große Namen (George Duke, Kenny G., Ramsey Lewis, Boney James….) und ebenso kompetent aufspielende Nebendarsteller (Will Holton, Allan Sams, Blue Soul Groove, Jeff Jarvis…) setzen wohlfeile Tonfolgen. Weiterlesen

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NORMAN CONNORS “You Are My Starship / Romantic Journey” (Soul Brother)

Meine Yacht, mein Jet, mein Sound – Norman Connors ließ es ich gut gehen und beglückte seine Zeit (und die dauert immer noch an) mit seinen opulenten Musiken zwischen flauschigem Jazz und butterweichem Soul. Die hier nun dankenswerter Weise von den Londoner Soul Brüdern Prangell auf einer Compact Disc zusammen geführten Connors Klassiker aus den 70zigern bilden da selbstredend keine Ausnahme. Weiterlesen

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DWELE “W.ants W.orld W.omen” (E1 Music)

Neuer Soul – alte Themen. Dwele und seine Musiken haben durchaus Gewicht und sorgen für entsprechenden Nachhall, wenn es darum geht zeitgenössische Schwarz-Musik mit Namen und Taten zu unterfüttern. Album Nr. 4 macht da keine Ausnahme. Und natürlich will der tatendurstige Artist mehr – mehr sein, als nur eine x-beliebige 21. Jahrhundert-Inkarnation des Marvin Gaye oder Donny Hathaway, mehr schaffen, als eine dieser belanglosen Nu-Soul Rinnsale, die in ihrer behäbigen Gleichmäßigkeit die erogenen Zonen des Innenohrs nicht erreichen können. Und wie ist es dem Dwele nun ergangen? Weiterlesen

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WADZ “So Smooth – The Funk Album” (SmoothSwing Records)

Ganz neu und doch so vertraut. Wadz ist Franzose, seine persönliche musikalische Reise begann im Hip-Hop Getümmel und findet nun ihre Bestimmung in der wunderbaren Welt der Club-Grooves der mittleren 80er Jahre des 20. Jahrhunderts. Kashif und Paul Laurence, Nick Martinelli und Jacques Fred Petrus, Jimmy Jam und Terry Lewis. Name-Dropping als Wegbeschreibung. Wadz, Produzent und Soundschmied, bleibt immer nah am Original, aber weit genug entfernt, um nicht als bloße Kopie neben den Originalen zu verblassen. Weiterlesen

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THE DRIZABONE SOUL FAMILY “All The Way” (Dome)

Ein langer Weg. Irgendwann in den ganz frühen Neunzigern kursierte die “Real Love” durch die angesagten britischen Soul-Zirkel. Man sagte sich, daß es sich hier um die ultimative Zusammenfassung des Brit-Soul handeln sollte. DrizaBone nannten sich die dafür verantwortlichen Musiker, ihre “Wahre Liebe” entstieg den Untiefen des Pop-Untergrunds Weiterlesen

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PATRICE CAMPBELL “Garden Of Love” (Patrice Campbell)

Eine Dame mit exotischer Blume im gepflegtem Haar – frisch gepflückt im Garten der Liebe. Den wissenden Blick gesenkt, der dezente Hauch eines angedeuten Lächelns dazu – Patrice Campbell macht es dem entdeckungsfreudigen Soulisten zunächst nicht eben leicht. Nur gut, daß sich euer musikalischer Ratgeber von Äußerlichkeiten nicht blenden läßt und den Dingen gemeinhin auf den Grund geht. Weiterlesen

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AVERY SUNSHINE “Avery Sunshine” (Dome)

Everybody loves the sunhsine – Avery Sunshine. Wenn Santosh und Peter Robinson, ihres Zeichens verantwortlich für die Geschicke des britannischen Dome Labels, einem Artisten aus den Tiefen der amerikanischen Indie-Soul-Szene eine europäische Plattform bieten, dann muß es sich um einen besonderen Hör-Genuß handeln. Weiterlesen

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NORMAN CONNORS „Take It To The Limit / Mr. C” (Expansion)

Unverzichtbar. Wem es bis dato noch nicht gelungen ist zu den Quellen des wohlgeformten Soul-Jazz vorzudringen, dem sind nun hier und jetzt zwei Meilensteine zum Thema dringendst zu empfehlen. Norman Connors gilt seit den 70zigern als Förderer der ganz eleganten Fusionen, die er auch immer wieder mit vokalen Entdeckungen anzureichern vermochte. Phyllis Hyman, Glenn Jones, Jean Carn oder Beau Williams Weiterlesen

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BOOHGALOO ZOO “Boohgaloo Zoo” (Love Monk)

Vorsicht: Hip-Hop! Warnung übersehen? Gut so, denn ansonsten könnte ich mich hier und jetzt allein mit der Empfehlung einer Sprech-Brech Variante beschäftigen, die herrlich krachledernen Spaß verspricht. Das wäre selbstredend dann doch nicht in meinem Sinn. Daher, kurz und knapp und ganz in der Tradition des Genre: Boohgaloo Zoo = Funk, Disco, House. Garniert mit Rap und Soul. Weiterlesen

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ROBIN DUHE „Life“ (BlaiseTwo)

Bass. Und mehr Bass. Aber immer mit Gefühl. Robin Duhe war einer der ersten Artisten, dessen Musiken eine SonicSoul Vorstellung erfuhren – sechs lange Jahre sind seitdem vergangen. Stunden, Tage, Woche, Jahre, in denen der Mann sich erfolgreich gegen den Krebs erwehren konnte, die ihn stärker machten, die seine Sinne schärften für die eigentlich wichtigen Aspekte des Lebens. „Life“ erzählt davon. Weiterlesen

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