LAMONE „Swagger“


Sie läuft – er schwärmt. Und damit aus ihrem Gang eben genau die „Poetry in Motion“ wird, die seinem Wünschen nahekommen kann, liefert er ihr auch die exakt passenden Musiken dazu. „Swagger“ schwingt und schwankt, läßt Hüften rollen und Gedanken kreisen. Entnommen aus dem Reich der Träume und ein weiterer Nachweis für die SonicSoul Behauptung, dass dem Lamone unbedingt größere Aufmersamkeit zukommen sollte.

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SOUL TOGETHERNESS 2011 (Expansion)

Die Party des Jahres! Fix-Termin im Soul-Kalender jeder Saison! Kauf ohne Risiko! Eigentlich….denn seit 2000 markiert die jährliche Soul Togetherness Zusammenstellung das Tanz-Hi-Lite der Herbst-Winter Saison. Entsprechend die Vorfreude und Erwartung auf eine weitere dieser ultimativen Compact-Discs, mit denen die Herren Searling und Tee ihre Talente in Sachen Kenntnis und Stil immer wieder nachweisen konnten. Nun gut, Ausgabe 2012 ist natürlich immer noch ein Segen – dafür sorgen schon allein die makellosen Beiträge von Heston („Greatest Lover“), Deborah Bond („5.35“), Rahsaan Patterson („6am“) und Electric Empire („Baby Your Lovin´“). Hier stimmt der Beat, hier passen die Hooks Weiterlesen

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CHARLES BRADLEY „Heartaches & Pain“ (Daptone)

http://www.youtube.com/watch?v=Zg68uIUbOqM&feature=channel_video_title
„Life is full of sorrow, heartaches and pain!“ – dazu erspare ich mir und euch jeden weiteren Kommentar. Ist auch gänzlich überflüssig angesichts der dramatischen Umsetzung des Themas, die uns Charles Bradley in seinem aktuellen Film näherbringt. Seelenschmerz in Töne gegossen, dreieinhalb Minuten in unendlichen Soul-Tiefen.
Mehr davon? Und mittendrin sein? Dann Charles Bradley und Band live:
05.11.11, 20:00, Ludwigshafen – das Haus (Enjoy Jazz Festival)
06.11.11, 21:00, Berlin – Lido
08.11.11, 21:00, Erlangen – E Werk
09.11.11, 21:00, Köln – Luxor
10.11.11, 20:30, Basel – Kaserne

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DW3 „On The Floor“ (RKD)

3 Herren zwischen Weiß und Schwarz, immer elegant, immer Kavalier, ganz dem Leitbild des Charmeurs alter Schule verbunden. Man singt, natürlich in vollster Harmonie und mit einem Anflug von Inbrunst, die der Weiblichkeit unter den Gästen eine Vorahnung über die sonstigen Fähigkeiten der Ausführenden geben könnte. Doch diese Tonart allein macht selbstredend noch nicht den Unterschied. Den definieren DW3 durch ihr Wissen um den richtigen Flow, dessen Tempi Weiterlesen

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CONFECTION „Save Your Precious Time“


Süßes Tanz-Konfekt. Während wir noch auf Jeniquas von Cool Million betreutes Voll-Debut warten, verlangen schon wieder Australier nach ungeteilter Aufmerksamkeit in den besseren Clubs. Confection nennt sich ein Duo, deren Auslagen schon vor einigen Jahren die Freunde des 80ger Groove-Stylings auf ihre Seite ziehen konnten. Nun steht alsbald ein weiteres Kapitel an, aus dem es mit „Save Your Precious Time“ eine erste Geschmacks-Knospe an der SonicSoul Probier-Theke gibt.

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MESHELL NDEGEOCELLO „Weather“ (Naive)

Was denkt sich diese Frau eigentlich dabei? Bleibt unberechenbar, stiftet Verwirrung, gibt sich stur. Und will trotzdem ob ihrer Kunst geliebt werden. Sie spielt den großen Bass, singt dazu mit ebenso tiefer, wie verletzlicher Stimme, kann den Jazz, den Hip und den Hop , den schwarzen Schwer-Rock und Funk, Funk, Funk. Einst durfte sich ausgerechnet Madonna dafür loben lassen, dass Talent der jungen Bassisten Weiterlesen

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JEAN CARNE „Closer Than Close“ (Expansion)

Alle lieben Jean! Ihr Ruf ist unantastbar, ihre Aufnahmen mit Gamble & Huff in Philadelphia Legenden, ihr Stil zeitlos – zumindest dann, wenn man sich auf ihre 5 Oktaven beschränkt. Soul, Dance, Jazz – Frau Carne (eigentlich ohne „e“, dass sie aber auf Anraten höherer Stellen kurz vor dem Einspielen von „Closer…“anhängte) weiß die Dinge zu nehmen, wie sie kommen. „Closer Than Close“ Weiterlesen

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RON-LE-BASS „My Boo“

http://www.youtube.com/watch?v=GnRHeWqcMGs&feature=related
Ronle Rouse ist Ron-Le-Bass. Klar, der Mann bedient seinen Bass. In den Niederlanden, übrigens. „Pure Groove“ nennt er entsprechend konsequent sein Programm, für das er rund um seinen 6-Saiter insgesamt elf durchaus profunde Soul-Funk-R&B Beatzer mit dezent nostalgischer Note auflaufen läßt. Für die Vocal-Anteile konnte er zudem auf eine Schar einheimischer Soulisten zurückgreifen und alle 8 puren Groover erwarten den Start ihrer Tour. Vorher also die CD – nach Brown Hill wieder ein hörbarer Nachweis, dass auch unsere Nachbarn mit den richtigen Soul-Zeichen der Zeit aufwarten können.

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ANWAR ROBINSON „Everything“ (Savvy)

Alles und ein bischen mehr…Anwar Robinson gibt sich wenig bescheiden und muss sich doch an den Realitäten messen lassen. Vor sechs Jahren schwebte er durch die „American Idol“ Auslese, landete dortselbst zumindest einen Achtungserfolg und strebt seit jenen Tagen nach den hohen Zielen. Nun endlich eine Compact-Disc, die „Everything“ verheißt. Weiterlesen

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IZZIE DUNN „Nothing But Love“

http://www.youtube.com/watch?v=PDYgNsGkASQ
Das ist nicht neu, aber gut. Pfadfinder, die den interessierten Freund neuer schwarzer Beatz & Grooves, sicher durch die Unübersichtlichkeit des täglichen wiederkehrenden Outputs unabhängig hergestellter Musiken führen, denen es mit sicherem Ohr gelingt die Spreu vom Weizen zu trennen und die zudem die eigentlichen Perlen hervorzaubern können, sind schon seit jeher eine gefragte Spezies. Mit einer Zusammenstellung namens Soul Independence reiht sich eine Brite namens Jon Mansfield in die Reihe talentierter Scouts ein. Seine Sammlung kursiert seit einiger Zeit in (mehr oder weniger) eingeweihten Kreisen und nun ist es an SonicSoul den dort aufspielenden Damen und Herren eine ihrer Klasse entsprechende Aufwartung zu machen. Mehr zu Soul Independence zu geeigneter Zeit und um diese freudvoll zu verkürzen eignet sich Izzie Dunn´s Beitrag „Nothing But Love“ bestens.

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