Remixed & Remodeled. Robert Glasper, der Mann der es sich zum Ziel gesetzt hat den Jazz (und natürlich nur den Jazz) auf Ebenen zu hieven, die diesem in unserem Tagen passend ins Sound-Gesicht geschnitten sind, kommt uns nun mit Variationen zu einigen Takes seines formidablen „Black Radio“ Formats. Die Erykah Badu ist mit dabei, die Meshell Ndegeocello und Bilal auch und dem J.Dilla wird ein weiteres Andenken in Form der „Dillalude“ erbracht. Entspannt geht der Robert die Dinge an, seine Mix-Maxe (u.a. Pete Rock) verstehen ihren Auftrag ebenso und werfen ihre Samples in die sanft sich wiegenden Wellen des Beat-Flusses. Hip-Hop gibt die Richtung vor, der Jazz hält sich auffallend im Hintergrund (Ausnahmen dürfen regeln) und damit beginnen meine Probleme. Doch das ist eine ganz andere Geschichte.
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Einstürzende Neubauten? Mitnichten, denn hier geht es nicht um Errungenschaften von zeitlich arg limitierter Haltbarkeit, sondern um äußerst solides Kunst-Handwerk, dessen Qualität über den Tag hinaus reicht. Ein Takt reicht aus.
Andy Allo spielt die Gitarre. Aber nicht irgendeine, sondern exakt die, die dem einstmals purpuren Prinzen die Sporen gibt. Natürlich hat auch die Andy ein Leben davor, aber nun ist sie als aktuelle Prince-Band-Gespielin in aller Munde und darf sich zudem mit dem Rest des durchlauchtigsten Hofstaats auf solistische Pfade begeben. Die hat Frau Allo einstmals schon beschritten, doch erst jetzt scheint sie die funkig-passenden Kumpane gefunden zu haben. Die New Power Generation darf endlich mal wieder ordentlich Dampf ablassen, allerkräftigste Bläser (u.a. Maceo und der Trombone Shorty) verdingen sich auf gleiche Weise und gemeinsam geben sie den „People Pleaser“. Da stimmt der Takt. Und wer´s nicht glauben kann, dem wird sie in naher Zukunft als „Superconductor“ über die CD_Länge die Leviten lesen.
Der 5. Teil. Robert Strauss und sein Sangesmann Stuart Lisbie geben uns einen weiteren Einblick in ihr musikalisches Schaffen, dass irgendwann in 2013 in ein umfassendes Album einmünden soll. „Morning Light“ ist wieder volltönend zubereiteter Pop, dessen Soul-Einlagen großzügig auf allen Ebenen verteilt daher kommen. Hedonismus in Tönen – Freude, Lust, Genuss, Vergnügen, sinnliche Begierde, alles ist in Personal Life. Schön, wenn es dabei bleibt.
It is a broken hearted love song about the end of a relationship – its about that time when your just emotionally exhausted by it all and you are at the stage where you know you just have to let it go and you are resigned to it all being over.” Wer nun wissen will, wie ein Liebeslied des gebrochenen Herzens in diesen Tagen zu klingen hat, dem gibt Alice Russell mittels ihrer neuen Single umfassend Gelegenheit dazu. Retro-gerechte Grundstimmung, ein stumpfer Beat, lebhaft-aufrechte Vocals: bummbumm – ich lebe noch und besser als jemals zuvor! Und damit nicht genug. Frau Russell hat gleich ein komplettes Album angerichtet. Mit dabei natürlich ihr langjähriger Mit-Macher TM Juke. Als Erscheinungstermin für „To Dust“ darf man sich den Februar 2013 vormerken. Doch zurück zu unglücklicher Liebe und ihrer Form des Ausdrucks – Alice Russell gibt uns dazu auch ein Video mit auf den Weg (der gutaussehende Darsteller ist übrigens ein gewisser Harry Shearer, der in den USA einen gewissen Bekanntheitsgrad als Simpsons-Stimme inne hat), dass sich der geneigte Interessent nachfolgend einschalten sollte. Ansonsten gibt´s die Russell auch live, in Farbe und mit gewohnter Energie an folgenden Orten:
Zuverlässig. Das DJ Duo Richard Searling und Ralph Tee ist auch nach all den Jahren (Jahrzehnten?), in denen es sich um die gute Unterhaltung unter der Disco-Kugel kümmert, immer noch eine geschmackssichere Bank, wenn es gilt die besten Tanzmusiken der Saison zusammenzustellen. So liefert denn auch die 2012er Ausgabe ihrer „Soul Togetherness“ Serie ein munteres Potpourri aus beliebten Weisen und noch unentdeckten Grooves, auf denen der
Mal was aus Deutschland. Elektro-Soul-Pop-Lounge-Trip-Hop-Bop, oder was auch immer. Sicher ist, dass Numbe:Ra von Hamburg aus elektromagnetische Sound-Wellen senden – einmal darauf eingelassen, lässt einem das Verlangen nach Liebe, dass Nora Becker deutlich über hakliger Rhythmusspur und eingehüllt in weiche Synthetik-Sounds hervorbringt nur schwerlich wieder los. Alsbald soll´s eine EP geben, die den hörbaren Nachweis erbringen soll, dass Numbe-Ra auch noch ganz anders kann. Wir sind gespannt und berichten weiter.
„Soul“. Noch Fragen? Falls ja, dann werden diese ab dem 13.11. zuverlässig beantwortet. Just an diesem Tag wird uns „Floetry Re:Birth“ zugänglich gemacht. Alle bisher zu Gehör gebrachten Eindrücke lassen auf ein modernes Standard-Soul-Werk schließen, dass den aktuellen Status unserer favorisierten Musiken für 2012 definiert. Zwischen Tradition und Moderne. Große Worte, gelassen ausgesprochen. Und wenn es der Frau gelungen ist ihre jazz-entspannte Haltung in Gänze zu Ungunsten ihrer hip-hoppigen Wurzeln einzutauschen, dann wird auch alles gut werden. Wer danach immer noch ohne Antwort ist, der solle hinhören.
Lina galt einst als großes Versprechen. Irgendwie eigenständig unterwegs, irgendwie im Mittelpunkt des Geschehens, irgendwie speziell. Lina war (und ist sowieso) nicht Neo-Soul, sondern immer inmitten des Stroms, aber niemals in Gefahr darin unterzugehen. Dazu ist sie einfach zu sehr Lina und mit dem Talent ausgestattet, das sie auch vermeintlich schwächer gestaltete Musiken aufdrehen lässt. Inzwischen gehäutet und gereift, kann sie sich spielend ohne jeden Gimmick-Mißbrauch (wie den zum Start ihrer Laufbahn genutzten Swing-Jazz Attitüden) behaupten und sich ganz auf Musik und Text konzentrieren. Irgendwie einfach Soul, mit gelegentlichen Abstechern auf anverwandtes Terrain, immer freundlich, immer offen, immer ein Hören wert.
Heute mal etwas anders. Und in aller gebotenen Kürze. Denn es geht um Musik. Hier und jetzt um die neuen Bewahrer der Soul-Traditionen. Die Fraktion derer, die sich dem hitzigen R&B hingeben ist immer noch äußerst lebhaft und stets bereit mit Herz und Hand dem Ex-&-Hopp Bimmel-Bammel Sounds der Jetztzeit-Radios die breite Stirn zu bieten. Gut so. Nachzuhören u.a. bei Akina Adderley und ihren Vintage Playboys…