Da freut sich das Kind im Manne! Kenny Wesley, der Sangesfreund, der sich selbst als der „Soulful Nerd“ bezeichnet, auf dem Weg zurück in die eigene Kindheit. Und der führt natürlich direkt durch den nächstgelegenen Spielzeugladen – am besten einen im Stil des legendären FAO Schwarz natürlich. „Toyland“ heißt sein Beitrag zum diesjährigen Fest – einst Teil der „Babes in Toyland“ Operette und nun stimmungsvoller Teil des „Bunten Tellers 2012“.
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British Soul Standard. Kurz und knapp und alles gesagt – zu den Soulnaturals, deren neuer Single „Rise Brother Rise“ und Tony Cannam, der für die entsprechenden Grooves & Beatz verantwortlich zeichnet. Den Rest sollten wir an dieser Stelle eigentlich der Dame names Lotus D. überlassen, die in überzeugender Manier dafür sorgt, dass die „Rise Brother Rise“ Aufforderung deutlich Gehör findet. Ansonsten: British Soul Standard eben – übrigens auch der Name unter dem Herr Cannam schon seit geraumer Zeit ein Label betreibt. Dortselbst sollen wir dem Vernehmen nach im kommenden Jahr mehr von den Soulnaturals zu hören bekommen. Sehr gut.
„The Man“ is back! Ja, der Omar Lye-Fook, für Freunde kurz Omar, wird uns mit neuer Musik den Frühling 2013 noch ein wenig angenehmer gestalten. Und sobald sein neues Label Freestyle Records (auch die aktuelle Heimstatt der Martha High oder den Shaolin Afronauts) mit Details über sein siebtes Album, eben „The Man“, aus der Deckung kommt, werden wir an dieser Stelle darüber berichten. Bis dahin gibt´s einen Rückblick auf das Schaffen dieses Herrn im (fast) abgelaufenen Jahr – Omar als Gast bei den Layabouts: „As Long As You Believe“ aus deren aktueller „Future Retro“ Musiksammlung.
Kein Anfang, kein Ende, immer in Bewegung, ein steter Fluß, überlegene Ruhe, klare Entscheidung. José James, der Mann, der im Jazz-Gesang die alle-überspannenenden Brücken schlägt. Hip-Hop wird zu Jazz. Jazz wird zu Soul. Tradition wird Moderne. Zeitgeist eben. Das perfekte Ambiente für José, dessen großes Blue Note Debut für Anfang 2013 geplant ist. „Trouble“ ist ein Auschnitt aus dieser Werkschau, die die einzelnen Teile des James´schen Musikschaffens der vergangenen Monate/Jahre zusammefasst. In der Ruhe liegt die Kraft. Mehr dazu später.
Die Frau in schwarz ist wieder zurück. Die Combo, die einst mit „Breakout“ die Top-Positionen der Charts belegen konnte und auch heute noch zum festen Bestandteil eines jeden 80er Pop-Radio-Loops zählt, ist schon seit geraumer Zeit in gänzlich anderen Gefilden unterwegs. Geschmeidiger Lounge-Pop-Jazz-Soul, immer mit großer Geste und zurückhaltendem Auftritt,
Der Mann, der sich Soulpersona nennt. Auch zum Jahresausklang gibt er den Takt vor, kennt die richtigen Grooves & Beatz und weiß, wie man diese dann luststeigernd zu Gehör bringt. Immer wieder schön ihn auch gemeinsam mit Muse Princess Freesia zu wissen – aus deren eigentlich unterbewertetem „Rainbow Ride“ Album gibts eine weitere Single und ein Video gleich dazu. Wie nett, auch wenn unser SoulP hier „nur“ seine Digisoul-Plattform dem musikalischen Geschehen der Prinzessin überlassen hat. Ansonsten ist der „Rainbow Ride“ natürlich eine ganz und gar Produktion (Wort und Musik,Produktion und Arrangement) aus dem privaten Gemächern der adligen Blonden aus Australien. Damit das mal klar ist!
Horch´ was kommt von draußen rein…zur Feier des 3. Advent ist´s der Josh Milan, der seine Freunde und Bekannten zum Absingen des wohlfeilen Weihnachts-Liedguts in seine Honeycomb-Studios bat. Sandra St. Victor, Dawn Tillman und Cinnamon Brown geben den engelsgleichen Chor in allerbester House-Jazz-House-Musik Stimmung. Ebenfalls dabei – der gern und weihin unterschätzte Lamone, dem es vergönnt war mit „My Favorite Things“ eine meiner favorisierten Festtags-Melodien im flotten Sozund-Gewand zum Besten zu geben.
Alles ist möglich, alles ist in Justin Avery und von Zeit zu Zeit drängt ein Teil davon nach außen. Justin befindet sich von Kindesbeinen an auf den unterschiedlichsten musikalischen Erkundungen. Mit Mut und Eifer durchkämmt er Schublade um Schublade, nur um nicht irgendwann in einer solchen zu versinken. Zuletzt mit Meat Loaf unterwegs, jetzt ganz vorn,
Adrian Younge – zuständig Begegnungen von alt und neu, von jung und alt. Aus Tradition wird Moderne. Sein „Venice Dawn“ Album möchte ich bei dieser Gelegenheit natürlich noch einmal mit besonderem Nachdruck anempfehlen. Dabei ist Herr Younge natürlich schon mindestens zwei Schritte weiter. Gerade erst mußte er sich mit dem Wu Tang Clan befassen und schon lenkt er sein Sound-Mobil wieder auf die richtigen Stil-Schienen. Coop mit den Delfonics – legendäre Philadelphia-Stimmen treffen auf Soul-Innovationen aus Kalifornien. Ein volltönendes Album gibts bei den Wax Poetics ab 2013, die „Stop & Look“ Single gibts schon jetzt, übrigens auch hier (
Einer Antowort auf diese Frage entziehen wir uns und verweisen einfach mal darauf, dass es an diesem Ort und dieser Stelle selbstredend immer ehrlich, wahrhaftig und offen zugeht. Eine ähnliche Antwort liefern auch Root & Groove Element der von ihnen selbst ins Spiel gebrachten Frage mit. Live und direkt eingespielte Beatz & Grooves im britischem Styling. „Real music, by real people ,with a real history in music“, wie das Trio selber meint. Wir hören mal rein.