LAURA JANE „Lift Me Up“

Laura Jane kommt vom Planeten Boo, hält sich aktuell in Begleitung von Joe Cocker in Hamburg auf und möchte uns alsbald mit einem neuen Album, einem neuen Sound und den bekannten Tugenden wieder einmal auffallen. Karen Carpenter meets Roberta Flack – so abenteuerlich beschreibt die Laura ihr aktuelles musikalisches Angebot – dazu liefert die derzeit kursierende Single „Lift Me Up“ nur wenig Anhaltspunkte. Vielmehr zeigt sie uns hier im Zusammenspiel mit den Groovy Arithmetics die Verbindung zwischen straightem Dance-Pop und Jazz auf. Wenn´s schön macht…

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DEE JONES „Before I“

Bevor uns Dee Jones hier und jetzt deutlich zu Ohren führt, dass es auch in unseren Tagen und Nächten noch den Soul mit Drive und Funk und Leib und Leben geben kann, begab sie sich auf manch´ steinigen Weg. Irgendwann begegnete sie den Duffie-Brüdern (aka Kloud 9), mit deren Support sie sich ihren Platz in der UK Modern Soul Szenerie sicherte. Und nun also „Before I“ und die unbedingte SonicSoul Empfehlung dazu.

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PRINCE „RNR Love Affair“

Prince – die neue Single – nur der Purpurne kann sich so etwas leisten – Popalopalopopop.
http://www.youtube.com/watch?v=vCp7oRHEjc0&feature=youtu.be

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BASHIRI ASAD „Living The Dream“ (Soundthought)

Ein Mann für alle Soul-Fälle. Kundige Nutzer dieser Seiten kennen den Namen, wissen seit seiner „The Space Between“ EP von seiner Fähigkeit sich der jeweilig gewünschten Sound-Stimmungslage perfekt anzupassen und so immer den vermeintlich richtigen Ton zu treffen. Tagesaktuelle Schwarz-Musik eben. Direkte Bezüge zum Neuen Soul, zum Alten Soul, dazu Hip-Hop und Funk und immer eine ganz gewisse Prise Pop-Mentalität. Klingt unerheblich, ist es aber nur bei oberflächlichem Abhören. Denn warm-getünchte Arrangements aus echtem Schrot und Korn (soll heißen, dass hier noch mit Herz und Hand musiziert werden darf) und zumeist sanft schaukelnde Hooks & Beatz lassen die geneigte „Living The Dream“ Hörerschaft immer wieder in die Tiefe gleiten, um so genau die Ankerplätze zu finden, die im Meer der Belanglosigkeiten für Aufmerksamkeit sorgen. Ja! Und heiter auch.

Info: www.bashiriasad.net
Kaufen: cdbaby

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FUNKY SENSATION 3 (Expansion)

Hits! Hits! Hits! Kennen wir schon. Und schon wendet sich der so überaus erfahrene Kenner aller Tanzmusiken aus mindestens 5 Jahrzehnten ab. Hier gibt’s keine Entdeckungen zu machen, sondern einzig die niemals endenden Freuden unter dem flirrenden Sternenhimmel deines Lieblings-Clubs noch einmal in ganzer Breite abzufeiern. Weiterlesen

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NICKI RICHARDS „Tell Me…“ (Hydrus Music)

Frau will alles – keine Einschränkungen, keine Kompromisse, keine Rücksicht. Nicki Richards erfreut uns schon seit geraumer Zeit mit Musik und Gesang. Ganz NewYork City, ganz EastCoast. Kraftvolle Äußerungen, keine Scheu vor Jazz, Funk und Rock und immer in der Nähe der Jamaica Boys (Marcus Miller, Lenny White, Bernard Wright…). Und immer wieder auf Tour Weiterlesen

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KURT ELLING „1619 Broadway – The Brill Building Project“ (Concord)

Eine gute Adresse. Und unumgänglich wichtig – jedenfalls für diejenigen Damen und Herren, die Anfang der 60er den Plan hatten in Radio und Charts reüssieren zu wollen. In eben jenem Gebäude, nördlich des Times Square, waren zu jener Zeit eine Unmenge an Musikschaffenden, Musikverlagen, kleinen Studios und weiteren Beteiligten untergebracht. Weiterlesen

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FREDDIE JOACHIM „Fiberglass Kisses“

Freddie Joachim? Nicht aus Castrop-Rauxel, sondern aus San Diego und dortselbst seit geraumen Jahren mit der Realisierung ganz eigener Soul-Sound-Ideen beschäftigt. Seine Mixereien sind in jedem Fall von ganz eigener Qualität, bevorzugt wurden von ihm zumeist instrumentale Ausflüge, die sich irgendwo im weiten Feld zwischen Nu-Soul, Hip-Hop und Jazz einen Hafen suchen. „Fiberglass Kisses“ ist ein neues Album dieses Mannes und ein ernstgemeinter Versuch nunmehr den Übertritt ins Establishment des Neuen Soul zu finden. Dazu verwendet er vermehrt Stimmen (Miles Bonny oder Carlita Durand), die im weich-fließenden Sound-Kontext des Freddie mit ihren Botschaften von Liebe durch Liebe bestens aufgehoben sind. Die Schippsel die uns bislang von „Fiberglass Kisses“ zugänglich sind, lassen auf eine der ganz wesentlichen Produktionen des Jahrgangs schließen. Sehr schön.
<a href=“http://melloworange.bandcamp.com/album/fiberglass-kisses“ mce_href=“http://melloworange.bandcamp.com/album/fiberglass-kisses“>Fiberglass Kisses by Freddie Joachim</a>

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NATASHA WATTS „Go Slow“

Rob und Frank haben es wieder getan! Wie schön für uns. Dieses Mal haben sie ihre besonderen Fähigkeiten der Natasha Watts gegönnt – ihre aktuelle Single nennt sich „Go Slow“ – eigentlich nicht der Modus, in dem sich das dynamische Duo besonders wohl fühlt, aber wenn eine Dame mit den Talenten einer Natasha Watts darum bittet…Cool Million entschleunigt, Modern-Soul mit Old-School Bewußtsein…draußen ist November, drinnen knistert-knastert ein warmes Soul-Feuer. So soll es sein.

Janine Johnson zählt zu den von Hardt/Ryle bevorzugten Damen, wenn es gilt deren Musiken auch live umzusetzen. Erst kürzlich konnte man in Bremerhaven und Minden gemeinsam den Nachweis dazu erbringen – seit Mitte Oktober ist nun der SedSoul Mix von Janines „Constant Evolution“ verfügbar, inkl. Latin-Flavour und dezenten Jazz-Untertönen. Sehr nett und unbedingt erwähnenswert. Und richtig, ein Video gibt´s auch dazu.
http://www.youtube.com/watch?v=VmWuZfpYg74&feature=plcp

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NINA VIDAL „Paint The Sky“

Hier wird´s mal ganz sanft gemacht. Nina Vidal ist groß in Japan, dort mit jeder neuen Musik immer ganz weit vorn, während man andernorts sich gut beraten fühlt die zarten Äußerungen der jungen Frau geflissentlich zu überhören. Alsbald steht schon Ninas viertes Album auf der Veröffentlichungsliste – daraus gibt´s hier und jetzt „Paint The Sky“, eine Pop-Soul-Jazz Soufflé, das ein leichtgewichtiger Beliebigkeit kaum auf dem Boden der Tatsachen ankommt, dann aber doch die wohltuende Krallen ausfährt. Der Himmel ist bunt und Nina singt darüber.

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