HIGH FASHION „Feelin´ Lucky“ – „Make Up Your Mind“ (Expansion)

Jacques Fred Petrus – eigentlich DJ, aber ausgestattet mit dem Wissen, dass nur er weiß, welche Beatz & Grooves auf den Tanzflächen der späten 70er/frühen 80er für Ausgelassenheit unter der Disco-Kugel sorgen können. Als Basis für die Floor-Eroberung erschien im Mailand passend. Dortselbst vertrieb er über seinen Goody Music Store die teuren Importe das US-Taktgeber, die ihm irgendwann genügend Inspiration gaben selbst den Dingen den richtigen Beat zu geben. Gemeinsam mit Mauro Malavasi und Davide Romani (sowie einigen weiteren italienischen Musikern) konzipierte man den „Sound Of Music“, heuerte die besten Studio-Artisten von beiden Seiten des Atlantiks an und überkronte die Dancer mit ultimativen Soul-Stimmen. Weiterlesen

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MOP MOP „Isle Of Magic“ (Agogo)

Rund um die Welt und wieder zurück. Den Reiseleiter gibt heute Andrea Benini, der sich als Mop Mop derzeit in Berlin aufhält. Unter diesem Titel steht uns nun mit „Isle Of Magic“ alsbald ein viertes Album ins Haus und damit wieder reichlich Ton-Stoff, um das aurale Fernweh in Bewegung zu bringen. Benini und seine Weggefährten trommeln und percussionieren sich den Weg frei. Auf vital-kraftvoller Rhythmus-Basis, die mit bunten Elektronics, lebhaften Hörnern, Cello, Vibraphon und vereinzelten Stimmen angereichert wird, geraten Song-Strukturen zu Stimmungsbildern – ganz nach dem „Isle Of Magic“ Prinzip. World Music trifft Jazz, um mit Funk und Hip-Hop die Segel zu setzen. Der bestimmende Auftritt des Spoken-Word Poeten Anthony Joseph läßt die zwischen Afrika und Südamerika wandelnden Fernreise wieder auf dem harten Boden der Lebensrealität landen. Ist eben alles nur ein Traum, der spätestens mit dem von Fred Wesley und Joseph angeführten Intellekto-Club-Filler „Run Around“ in ein frohgemutes Gemeinschaftserlebnis mündet. Und, aufgemerkt, auch für Freundinnen und Freunde gepflegter Soul-Jazz-Kost hält die Zauberinsel mit Sara Sayeds „The Golden Bamboo“ eine kleine, fast unentdeckte Sound-Bucht bereit.
Wertung: 7/10
Info: www.mopmop.com
Kaufen: amazon

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TIMOTHA LANAE „People Pleaser“

Frau Lanae nennt Minneapolis, wenn es gilt über Herkunft Auskunft zu geben. Zu ihrem Bekanntenkreis zählen natürlich die üblichen Verdächtigen dieser Gegend. Da verwundert es also kaum, dass auch die Timotha es durchaus versteht den Funk und den Rock (unter gelegentlicher Beigabe von Jazz natürlich…) unter Soul-Bedingungen zu verschmelzen. Gut so. „People Pleaser“ gibt einen ersten Eindruck zu einem umfangreichen Album, das gewöhnlich gut unterrichteten Kreisen zufolge, auch in europäischen Gefilden veröffentlicht werden soll.

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SOUL SUGAR „Hands On EP“

Guillaume Metenier bedient sein Instrument ganz im Stil von Lonnie Smith oder Jimmy McGriff. Aha! Sicher, für die Spät-Geborenen bleibt die Hammond B3 ein Unikum, ein Relikt aus längst vergangener Zeit und damit bestenfalls noch im schlanken Retro-Styling der Jetzt-Zeit zu goutieren. Zu dumm, dass sich einem mit derartiger Ignoranz die Kraft und Schönheit des Instruments nie erschließen wird – für diejenigen unter der Leserschaft, die gern das Neue im Alten suchen und finden, sei´ hiermit ein Trio namens Soul Sugar anempfohlen. Meternier führt hier nicht nur seine Meisterschaft an den großen Tasten vor, sondern spielt ebenso flink Clavinet und MiniMoog, während Thomas Naim mittels Gitarre und Yvo Abadi am Schlagzeug die klar strukturierte Basis übernehmen. Derart ausgerichtet bringen uns diese Herren neben eigenen Takes nicht nur Klassiker der Organ-Jazz Historie näher, sondern auch eine wunderbare Bearbeitung des „King Heroine“ aus dem James Brown Archiv. Mehr dazu gibt´s hier:
<a href=“http://soulsugar.bandcamp.com/track/theme-from-king-heroin-blundetto-dub-mix“ mce_href=“http://soulsugar.bandcamp.com/track/theme-from-king-heroin-blundetto-dub-mix“>Theme from king heroin (Blundetto dub mix) by SOUL SUGAR</a>

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HEARTBEAT „Big City“

Herzschlag der Stadt. Ray Novacane und Kati Camara, zwei Frauen aus Köln. Ihr Plan: die passende Verbindung aus synthethischem Pop und handgefühltem Soul. The Missing Link. Ihre Vorstellung der „Big City“ läßt zumindest den Schluß zu, dass sich die Beiden den richtigen Weg zum Ziel gewählt haben. Träge Beatz treffen mehrstimmigen Soul. Lichter der Großstadt in dunkler Nacht. Wie klingt der Sonnenaufgang? Heartbeat werden es uns sicher bald wissen lassen.

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LUXURY SOUL 2013 (Expansion)

Luxus tut gut! Noch dazu, wenn er uns zu geradezu unverschämt günstigen Konditionen im ansonsten zähen Ablauf nass-kalt-grauer Jahreszeiten offeriert wird. Mit derartigen Verlockungen gelingt es dem Expansion-Team auch in diesem Winter wieder in gewohnt elegant-zurückhaltender Manier ihre musikalischen Angebote unwiderstehlich sein zu lassen. Das 3er Pack „Luxury Soul 2013“ verläßt sich zudem nicht nur auf die Zugkraft des erlesenen Expansion-Katalogs, sondern gibt auch hörbaren Einblick Weiterlesen

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ANDREA BALDUCCI „Bloom“ (Schema)

Entspannt zwischen Mailand und Helsinki. Andrea Balducci macht auf lässig und läßt entsprechend gern mal 5e gerade sein. Zur besseren Unterhaltung sorgt er zudem für Musik aus längst vergangener Zeit. Standards aus Soul und Jazz („The Letter“, „Spooky“, „Every Time We Say Good Bye“ oder „Big City“ aus dem Cannonball Adderley Programm, sowie „I Just Dropped In…“ aus dem Big Lebowski Fundus) und zwei Originale mit italienischem Chic lassen sich vom Balducci mit Charme und Chuzpe zu neuem Glanz verhelfen. Und während der Frontmann ganz auf leger macht, vollführt im Background eine namhafte Kapelle (Teppo Makynen am Schlagwerk, Jukka Eskola mit seiner Trompete und Timo Lassy am Saxofon, allesamt natürlich direkt vom finnischen Vorzeige-Jazz Five Corners Quintet) in stilechter Manier eine Reise durch die Zauberwelt des Pop-Jazz – immer angereichert mit reichlich Gespür für den adäquaten Retro-Sound und mit ausreichend Raum, um Platz für solistische Glanz-Punkte zu lassen.
Wertung: 7/10
Info: www.balducciofficial.com
Kaufen: amazon

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BLUEY „Leap Of Faith“

Bluey singt! „Leap Of Faith“ nennt er das Album dazu, dass uns über wie immer über Dome Records präsentiert wird. Maunick ohne Incognito? Er meint, dass im vergangenen Jahr in ihm das Bewußtsein reifte, dass es an der Zeit sei die Dinge nicht mehr aus dem Rückraum heraus zu dirigieren, sondern ganz selbst im Mittelpunkt des Geschehens zu stehen. Wie das klingt? Noch gibt es keine Hör-Beispiele dazi, doch muss es dem Mann nicht an Selbstbewußtsein mangeln, wenn er es wagt an Stelle der ansonsten handverlesenen Vokal-Artisten (Maysa, Kelli Sae, Tony Momrelle….) das Mikrofon zu übernehmen. Wir sind gespannt.

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FRANK MCCOMB in Bremerhaven, Minden, Berlin….

Pflichttermine! Selbstredend hat es sich bereits all-überall herum gesprochen, dass Frank McComb seine Soul-Jazz-Soul Musiken im Februar im intimen Kreis zum Besten geben wird. Mal mit Quartett-Begleitung (Roy Louis – Gitarre, Elmer Louis – Percussion, Yoran Vroom – Drums, Agnes Petkute – Bass), mal mit Trio, aber immer mit besonderer Klasse.
8.2. Bremerhaven, Lebenslust
9.2. Minden, Jazzclub Minden
12. und 13.2. Berlin, Badenscher Hof
Alle Links und Details zum Kartenkauf findest du auch auf www.frankmccomb.de
Als intensive Einstimmung sei an dieser Stelle auch noch die aktuelle 3-CD-Box „The Fans Favorites“ empfohlen…

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CHRIS TURNER „Liquid LOVE“

Jetzt wird aber aufgemerkt, gell? Chris Turner gibt hier sein Video-Debut. Klar, „Liquid LOVE“ ist unter uns schon hinreichend bekannt, das dazu passende Album “LOVElife Is A Challenge” ein perfekter Einstieg in die Neue-Soul Saison 2013 und dennoch kann die wiederholte Dosierung wg. „All I Need Is A Taste Of Your LOVE, Babe…“ und dem unwiderstehlichen Sommer-Vorgeschmack nur ein weiteres Mal dringlich anempfohlen werden.

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