NIA ANDREWS „The Lovers“

Musik zum Tag. Teil 2. Nia Andrews ist erklärte Favoritin von Mark de Clive-Lowe, wenn es gilt in dessen Klang-Universum die passenden Stimm-Akzente zu setzen. Nia kommt uns alsbald mit einer ersten EP namens „Colors“ näher – daraus beschenkt sie uns zunächst mit dem zarten Liebesblüten von „The Lovers“. Frank und frei und zur beliebigen Verwendung gibt´s den Einblick in ihre musikalischen Gefühlswelten hier: bandcamp
<a href=“http://niaandrews.bandcamp.com/track/the-lovers-4″ mce_href=“http://niaandrews.bandcamp.com/track/the-lovers-4″>The Lovers by Nia Andrews</a>

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AMALIA „Lovestruck“

Musik zum Tag, Teil 1. Amalia. Eigentlich nicht gerade dafür bekannt, dass sie zarte Gefühle hegt, pflegt und zum Ausdruck bringt. Und doch…unter der rauen Schale aus schwermetallenen Future-Dance-Beatz gibt auch bei ihr ein warmes Herz den Takt vor. Da nimmt es also kaum wunder, dass sie den knackig-floatenden 80er Dancer „Lovestruck“ (angereichert mit tollen Jimmy Jam / Terry Lewis Fundstücken) als freien Valentins-Download auf unsere Festplatten fließen läßt. Wie nett.

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CROSSROADS feat. DEBORAH FALANGA „Sunday Afternoon“

Sonntag. Der Nachmittag beginnt mit einem erlesenen Frühstück. Derart grundiert kann der Rest-Tag nur ein guter werden. Und falls dann noch der Sinn nach ganz entspannten Tanz-Grooves steht, dann empfiehlt sich ein Ohr nach Italien. Vor dort kommt eine Formation namens Crossroads, die sich die überlegen dargebotenen Vokal-Talente von Deborah Falanga gesichert hat. On top wird „Sunday Afternoon“ von SoulP und seinem Team veredelt. Von hier aus schwingen wir dem Sonnenuntergang entgegen.
<a href=“http://beyourselfrec.bandcamp.com/album/sunday-afternoon-ft-deborah-falanga-12-vinyl“ mce_href=“http://beyourselfrec.bandcamp.com/album/sunday-afternoon-ft-deborah-falanga-12-vinyl“>Sunday Afternoon ft. Deborah Falanga 12&quot; Vinyl by Crossroads</a>

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TEENA MARIE „Beautiful“ (Universal)

Mary Christine Brockert war Teena Marie. Die Frau, der es einst gelang Funk-Schaffell Rick James und dann auch die Motown-Oberen davon zu überzeugen, dass auch unter weißer Haut eine schwarze Seele wohnen kann. „Lady T“ verabschiedete sich Ende 2010, zurück blieb ein fast komplett fertiggestelltes Album und Tochter Alia Rose, die sich seitdem als Bewahrerin des „Lovergirl“ Songbooks versteht. Gut so, denn so verschwanden die fertigen Bänder nicht in irgendwelchen staubigen Archiven, sondern werden diskret aufgehübscht allenthalben zugänglich. „Beautiful“ fasst noch einmal die Markenzeichen Weiterlesen

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ALVIN FRAZIER feat. CASSANDRA STEWART „Something To Remember“

Wir blicken zurück, Teil 17. „Real Music“. Damit, und nur damit, möchte uns Alvin Frazier näher kommen. Neben den Soul-Werken von Jonathan Winstead und Maverick Gaither, markiert seine „A Wonderful Love: Love & Faith, Vol. 2“ betitelte Compact-Disc ein weiteres Mal den Modern-Soul-Standard vergangener Jahrzehnte, dessen zeitlose Geschmeidigkeit immer wieder mühelos entscheidende Hör-Reziptoren erreicht. Besonders nett gibt sich Herr Frazier gemeinsam mit Cassandra Stewart im real arrangierten Midtempo-Schwinger „Something To Remember“. Fürwahr.

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ALICE RUSSELL „To Dust“ (Differ-Ant)

Die ehrlicher Haut. Alice Russell ist die eigentliche Zusammenfassung des Retro-Vintage-Quasi-Nostalgie-Soul-Geschehens der Neuzeit. Im Herzen mit den üblichen Traditionen verbandelt, im Geist in jedem Moment und Takt im hier und jetzt. Entsprechend eingestellt verbindet Frau Russell echte Song-Schreiber-Tugenden mit umfassend angereicherten Sound-Garnierungen. Es knallt und es knarzt, rau und herzlich, in jedem Moment hoch-emotional. Zupackend und energisch in Ton und Ausdruck. Dazu die gemeinsam mit dem langjährigen Songschreib/Produktions-Partner TM Juke dem Alt/Neu Schemata passgenau angegossenen Songs, die sich allesamt durch ein gerüttelt Maß an Eigenständigkeit auszeichnen. Keine Spur von simpler Anbiederung, sondern das frisch-frank gemäße Upgrade ewig gültiger Soul-Rezepturen.
Info: www.alicerussell.com
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IVAN BOYARKIN „Sensation“

Für die ruhige Minute. Ivan Boyarkin kommt uns von Moskau aus mit seiner den vorgegebenen US-Standards entzogenen smoothen Jazz-Variationen entgegen. Der Mann spielt ein solide tönendes Saxofon, betätigt sich zudem als Pianist und Kreateur der 12 Songs seines in 2012 zusammengestellten Debuts „Sensation“. In ganzheitlich entspannter Manier machen zahlreiche russische (nur ausnahmsweise durch Kollegen aus US und UK ergänzt) Musikanten ihre Aufwartung, um gemeinsam dem Schönklang zu frönen. Die Seele Russlands, eingepackt in weiche Harmonien, warme Tonfolgen und soulgefüllte Vocals.
Info: www.ivanboyarkin.ru
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X/COKE „The Interlude“ (The Sango Refix)

Melo-X und Cheri Coke: X/ Coke! Klar? Sehr gut. Zunächst muss festgestellt werden, dass es sich bei dem Mann, der sich als Melo-X hinter die Regler stellt, um einen der wichtigsten Macher von neueren Soul-relevanten Musiken handelt. Die Cheri ist seine derzeit favorisierte Muse (wir berichteten bereits“ und die jetzt alsbald zu Gehör gekommene EP gilt als Resultat gemeinsame Nächte im Bermuda Studio zu Brooklyn. Nicht in jedem Takt offen zugänglich, aber immer mit den richtigen Ecken und Kanten, die für ausdauernd spannendes Hören sorgen, wie auch schon im letztjährigen „Nu Wave Trill Sex“. So soll es sein. „The Interlude“ als erster Eindruck und für Neugierige noch einmal zurück zum Trill und so.

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HUNDRED STRONG & JOSEPH MALIK „All Ain´t The Same“ (High Noon)

Ben Dubuisson ist Hundred Strong. Doch wir wissen, dass hinter jedem Mann eine noch stärkere Frau steht, nicht wahr? Die richtige Person weiblichen Geschlechts konnte der Ben nun nicht als wichtige Unterstützung für sein aktuelles Projekt finden – daher nahm er klugerweise das Angebot des schottischen Soulisten Joseph Malik (der dann seinerseits Lou Angel für den Background engagierte) an, um seinen herunter gekühlten Elektonik-Beatz ein beseeltes Antlitz zu verleihen. Nachdem die Verbindung zwischen Herz und Maschine eingerichtet war, gaben noch handfest eingespielte Instrumente (Trompete, Hammond B3) ihre Visitenkarten ab, um dann gemeinsam in ein straff konstruiertes Sound-Konglomerat zu münden. Neuer Soul? Sicher, denn die Zeiten sind so modern.

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ANGELINE MORRISON „The Feeling Sublime EP“

Frootful und Lack Of Afro und The Ambassadors Of Sorrow. Die bisherigen Stationen der Angeline Morrison, die sich nun anschickt dem rückwärtsgewandten Soul-Pop neue Facetten und Spielarten abzuringen. Dabei geht sie frisch und frank ans Werk – sorgt mit flotten Weisen und melancholischen Gedanken für reichlich Stimmungsschwankung, die dann mit sonnigen Bossa-Anklängen im Streicherbad in vorzüglicher Manier aufgefangen werden. Das Album, dass nennt die Angeline „Are You Ready Cat?“ nennt, gibts über Freestyle Records innerhalb der kommenden Wochen.

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