INOBE „She´s Fly“

Inobe? Ja, da war doch mal was, oder doch nicht? Egal, welche Zweifel auch bestehen – jetzt ist es an der Zeit sich den Namen wieder (neu) hinter die Ohren zu schreiben. Mittels eines bodenständigen Schlurf-Grooves namens „She´s Fly“ gibt sie sich selbst reichlich Freiraum um ihre stimmlichen Veranlagungen zu deklinieren – wer hat, der hat. Den Rest besorgt eine akustisch instrumentierte Basis, die vom ihr selbst als „rootsy“ angesehen wird und der rote Faden um bevorstehenden Album sein soll.
http://www.youtube.com/watch?v=p6oHe7xDNwE&feature=youtu.be

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SOUL SPECTRUM RECORDS „Volume 1“ (Jazzman)

Irgendwann zwischen den Jahren. Vergessen und fast verloren. Nun aber wieder ans Licht der Öffentlichkeit gezerrt durch das stete Bemühen eines Herrn namens Euan Fryer, seines Zeichens DJ und, wie viele seiner britischen Kollegen, immer ganz besonders bestrebt nur die ganz raren Dinge aus Vinyl seinen Lautsprechern anzubieten. Der Mann ist also bekannt für Spürsinn, Tatkraft und seiner besonderen Vorliebe für die Dancefloor-Tracks, die schon bei ihren ersten Umdrehungen zwischen dem Ende der 70er und dem Anfängen der 80er als Rarität galten. 21 seiner Fundstücke (u.a. von
Heem the Music Monsters, Barbara St.Claire, Billy Byrd, Willie Wright oder Ellipsis läßt uns Euan nun mit unverhohlenem Stolz mittels der Soul Spectrum Vol. 1 Compact Disc zukommen. Eine Freude für Soul-Traditionalisten mit dem Sinn für das Besondere.

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WATER SEED „Hues Of Love“

Was lange währt, wird sicher gut! Water Seed, eine der von uns mit besonderem nachdruck favorisierten Bands, wird in nunmehr 6 Tagen ihr seit geraumer Zeit avisiertes Album „Wonder Love“ zum allseitigen Vergnügen feilbieten. Damit wir den passenden Zeitpunkt nicht verpassen gibt´s den „Wonder Love“ Countdown auf youtube. Wir begnügen uns mit der Vorstellung der im Januar veröffentlichten Single „Hues Of Love“. Soul und Funk und Jazz und Blues. Sie fragen – Water Seed liefert.

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PETER MADSEN´S SEVEN SINS ENSEMBLE „Gravity Of Love“ (Playscape)

Ein NewYorker im Vorarlberg. Alpenglühen statt Big Apple. Nur Liebe kann derartig einschneidende Veränderungen bewirken. Peter Madsen folgte als Jungvermählter seiner Braut in Richtung Österreich und nach einer Zeit der Orientierungslosigkeit wurde dem Mann bewußt, dass er ändern mußte, wenn er es geändert haben wollte. Derart ausgerichtet brachte er den Jazz in den vielfältigsten Ausprägungen in die Berge – seine Bands nannte er CIA (Collective of Improvising Artists) oder Seven Sins Ensemble. Weiterlesen

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EBONY ANN BLAZE „Chicago Blue“

The Trifecta. So bezeichnet Ebony Ann Blaze die Dreifaltigkeit aus Soul, Gospel und Hip-Hop, die ihre musikalischen Sinne schärften. Dazu eine an Klassik und Jazz ausgebildete Stimme, die sie nun für eine gekonnt-sparsam arrangierte Nummer namens „Chicago Blues“ einsetzt. Wali Ali, der schon für die Temptations oder Teena Marie für Hi-Lites an der Gitarre zuständig war, sorgt für die passende Begleitung und schon sind wir neugierig, auf das, was uns die Ebony Ann demnächst noch präsentieren wird.
<a href=“http://ebonyannblaze.bandcamp.com/track/chicago-blue“ mce_href=“http://ebonyannblaze.bandcamp.com/track/chicago-blue“>Chicago Blue by Ebony Ann Blaze</a>

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X/COKE – „The Garden Of Eden“ (Maths Time Joy Remix)

New Wave Trill Sex. Der dritte Teil des Remix-Abenteuers. MeLo-X und seine Muse, die Cheri Coke, die eigentlich die Cheri Dennis ist, schlendern unter der Aufsicht von Math durch den „Garden Of Eden“. Mit dem erwarteten Abenteuer-Effekt. Gemäß der Worte der Künstler handelt es sich um ein Stück Musik von „UK High Grade“. Gefällt uns aber trotzdem.

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COOLY`S HOT BOX „Classic Cooly´s“ (Dome)

Leicht zu übersehen. Und daher mit besonderem Nachdruck zur Wieder-Entdeckung empfohlen. Cooly´s Hot Box waren vor allem Christian „Cooly“ Urich, der sich nach Beendigung der Hot Box Periode einfacheren Dance-Beatz mit Tortured Soul zuwandte, und Angela Johnson, deren musikalische Statements innerhalb der Weiten anspruchvollerer Soul-Machenschaften immer wieder für gemeinschaftliches Aufhorchen sorgen. Vom erfrischen unterhaltsamen Schaffen dieser Beiden kündet der hier nun vorliegende Sampler – wer die Cooly´s noch nicht kennt, odert aus unerfindlichen Gründen vergessen haben sollte, dem öffnet sich hier ein Füllhorn aus feinst-gesponnener Soul-Funk Ware – tolle Melodien, intelligente Arrangements, klare Produktion. Jeder Ton sitzt. Immer noch keine Selbstverständlichkeit und daher immer noch von besonderer Wertigkeit.
Kaufen: itunes

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ASCENDANT – „Illuminate​:​ BLUE“ (AscendantMusic)

Wir denken positiv und berichten darüber. Ascendant machen auf Botschaft. Und sie nehmen dabei gekonnt Rücksicht auf den Rest der Welt, denen weise Ratschläge und Einsichten von außerhalb eher den Tag verderben, als ihn mit Sinn und Zweck zu füllen. Kael Mboya und Michael Lockett führen die Geschicke der Band und sind daher auch für deren musikalische Präsentation verantwortlich. Und diese läßt den Schwall der Worte in den Hintergrund treten. Gut für uns und den oben schon erwähnten Rest der Welt. Kael und Michael lassen sich Zeit und geben ihren Musiken somit Gelegenheit in die verschiedensten Richtungen zu entwickeln. Immer mit grundierenden Jazz-Untertönen, die schon im semi-instrumentalen Opener durch flinke Percussions und vielschichtiges Old-School Instrumentarium in Bewegung gehalten werden. Kraftvoll und volltönende Arrangements bestimmen das Geschehen und geben Raum für kompetente solistische Ausflüge, herzliche Soul-Vocals sorgen für erhabene Momente – zeitlose Soul-Jazz-Band-Dynamik. Übrigens: „Blue“ soll dem Vernehmen nach der erste Teil eines insgesamt vierteiligen Gesamtwerks sein, oder wie Ascendant in eigenen Wortn beschreibt: „BLUE conveys wisdom from their mistakes. GREEN traces their rebirth from faith. YELLOW expresses joy from their creativity. RED shares their love of life.“ Wir sind dabei.
<a href=“http://ascendantmusic.bandcamp.com/album/illuminate-blue“ mce_href=“http://ascendantmusic.bandcamp.com/album/illuminate-blue“>Illuminate:BLUE by ASCENDANT</a>

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AUFGANG „Kyrie“ (InFine)

Francesco Tristano, Rami Khalifé, Aymeric Westrich sind Aufgang. Keine Ahnung, welcher Aufgang derjenige ist, über den das Trio uns näher zu kommen gedenkt. Sicher ist, dass die 3 ihr neues Album “Istiklaliya“ alsbald in vollem Umfang vorstellen werden. Natürlich kein Soul, kein Jazz, kein Funk. Keine Ahnung, warum ich „Kyrie“ nun schon zum wiederholten Mal mittels eindringlicher Dezibel-Unterstützung abspiele. Vielleicht, weil Sabine das Piano mag, weil sie mir irgendwann einmal eine Combo namens Muse näher bringen wollte, oder weil ich einfach ins passende Verhältnis zueinander gesetzter Herrlichkeit und Kraft in schwachen Momenten kaum widerstehen kann.

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TONE TREZURE „Moonstruck (Luz De La Luna)“

Latonya Givens ist Tone Trezure und als solche wird sie uns und naher Zukunft mit der Fertigstellung ihres neuesten Nu-Soul Projekts „Pepper Russell – Life In Stereo“ beglücken. Aufpassen und hinhören ist angesagt, wenn es gilt die Sinne an frischen Beatz & Grooves an den Schnittstellen zwischen Soul und Hip-Hop auszrichten.

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