KENYA „I Can’t Help It (Sugaboom Remix)“

Regen fällt – aber es naht Erlösung in Stimme von Kenya. Entgegen ihrer schon von M.Jackson gern verwendeten Aussage „I can´t Help It“ findet sich gerade hier der passende Sonnen-Beat. Mittels geradezu spielerischer Leichtigkeit wischt ein luftiges Arrangement über einem flink-unaufdringlichem Groove jegliches Wolkenfeld vom Firmament. Soul-Soufflé.
Den uns derart erfreuenden „Sugaboom Mix“ entnahm Kenya ihrer in 2012 erschienenen EP namens „Jazz Made Rhythm“ Der Titel ist Programm – Kenya und ihre Variationen von Klassikern aus Soul und Jazz. Und, dass es ihr gelingt innerhalb ansonsten stattsam bekannter Gassenhauer á la „Summertime“ oder „My Funny Valentine“ eigene Akzente zu setzen, sollte Grund genug für eine SonicSoul Empfehlung sein.

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TOM GLIDE feat. TIMMY THOMAS „Sweet Heaven“ (TGee Records)

Im Namen der Liebe – nachdem uns Tom Glide zuletzt unter maßgeblichem Einfluß seiner „Luv All Stars“ (eine Art Legenden-Treffen, an dem Larry Dunn, James Gadson oder Rahmlee Michael Davis teilnahmen) die Vermählung von Soul, Funk und Disco (nach denRegeln von Earth, Wind & Fire und Coll.) bekanntgeben konnte, befördert er uns jetzt geradewegs in den darüberliegenden Himmel. Und wie süß es dort duftet…Timmy Thomas („Why Can´t We Live Together?“) ist bei ihm und gemeinsam schaukeln sie uns in grundgütigem Tempo über die nächstgelegene Tanzfläche.

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CHARLES BRADLEY „Victim Of Love“ (Daptone)

Was lange währt…! Besonders treffend, wenn es gilt die Geschichte des Charles Bradley zu erzählen. Gerade mal 63jährig wurde er entdeckt, irgendwo in Brooklyn, als er seiner liebsten Beschäftigung nachging und den James Brown in einer Tribute-Show namens „Black Velvet“ zum Besten gab. Der Rest ist Geschichte, aus der wir uns nun mittels des zweiten Teils mitfühlig machen können. Im 2011er Debut warf der Mann seine gesammelten Erfahrungen aus über sechzig mit Leid und Last angefüllten Jahren in die Waagschale – das Hör-Erlebnis war eine konzentrierte Soul-Attacke, die für allerhöchste Aufmerksamkeit Weiterlesen

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BEADY BELLE „Cricklewood Broadway“ (Jazzland)

Beady Belle ist Beate S. Lech. Und ihre Musikanten. Damit wären hier noch einmal wichtige Basis-Daten in aller gebotenen Kürze geklärt. Und wer sich bei der Beate und ihrer Band unvermittelt auf wohlgefönten, weichgefilterten Pop-Jazz-Soul-Rock-Pop einrichtet, den erwartet beim Abhören des neuen Albums „Cricklewood Broadway“ eine gar unliebsame Überraschung. Weiterlesen

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RAYN „A Creation For The Soul“ (Raynmusic)

“I wanna make music all my life, Don’t wanna work from nine to five”. Wie schön. Der Mann, der volltönend dieses Motto ausgibt ist der Rayn Bechoe, der von Holland aus den Rest der Welt von der Richtigkeit seines Tuns überzeugen will. Zu diesem Zweck spielte er zwischen 2009 und 2011 sein Debut ein – „A Creation From The Soul“ laviert mit authentischer Bodenständigkeit durch vielschichtige Traditionen der von uns bevorzugten Schwarz-Musik. Rhythm&Blues, Stax/Atlantic/Memphis-Soul, Blues – direkt und unverblümt und immer mit gehörigem Sicherheits-Abstand zu jedwedem Retro-Modell. Als Zugabe gibt´s obendrein ein Mitwirken von Schlagzeuger John Robinson, der auch schon M.J.´s „Off The Wall“ anfeuerte, und Marcus Miller, dessen Wirkungsgrad ohnehin von legendärer Bedeutung ist. Und warum wurde “ A Creation…“ bis dato mehr oder weniger unter Ausschluß einer interessierten Öffentlichkeit behandelt? Darauf jetzt mal keine Antwort, sondern nur der unverschnittene Verweise auf den ultimativen Midtempo-Soul-Stepper-Groove-Smoothie „We Got Love“, dessen übergeordnete Qualitäten für uns der geschätzte Roger Williams ans Licht bringen konnte.
Info: www.raynmusic.com
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JAHAH „Happy“

Ein Mann, ein Glück. Jaye Berry, besser bekannt als Jahah, kommt uns nun schon seit geraumer Zeit als bestes Beispiel für ein funktionierendes Zusammenspiel aus Soul und Hip-Hop entgegen. Und das ist gut so – ein Umstand, dem aber allenthalben zu wenig positive Beachtung geschenkt wird. Nun ist es an der Zeit, die Kunde über ein bevorstehendes neues Album dieses Jahah zu verbreiten. „Nostalgia BLACK!“ soll es genannt werden – „Happy“ gibt ein erstes Hör-Beispiel ab. Sanft schlurfendes Tempo und eine deutliche Erinnerung an Tage, als Frankie Beverly uns mit ähnlich gelagertem Soul-Stoff in bequemer Gefühligkeit wiegen konnte. Mehr Soul davon auf „Nostalgia BLACK!“ oder vielleicht doch nicht? Bald werden wir es wissen.
http://www.youtube.com/watch?v=BkS1p2ckA9Y

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HONEY LAROCHELLE „The Yes Feeling“ (ButterFly Soul)

Von Bienen und Blumen. Und ein paar Schmetterlinge gibt´s obendrein. Honey Larochelle, unter Insidern auch als Honey B. bekannt, kommt uns summend und brummend nun mit ihrem zweiten Album daher. Nachdem es auf ihrem Debut noch ein wenig derb und ungehobelt zuging (ganz gemäß dem Titel „Clean Lust & Dirty Laundry“) lockt sie nun mit der optimistischen Süße des guten Lebens – immer irgendwie in Liebe, mal mit tragischem Unterton, aber immer auch mit dem klaren Blick nach vorn. Dazu gibt´s einen umfassenden Überblick über schwarzes Musikschaffen zwischen Tradition und Moderne. Gern garniert mit flockigen Retro-Elementen, wenig erfreulichen Reggae-Bumps oder strammen R&B Sounds mit garantierter Radio-Kompabilität. Mit der Erfahrung ungezählter Weiterlesen

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DOUYÉ „So Much Love“

Die Lady kann auch funky! Eigentlich wollte sie nur dem großen Afrika-Jazz-Soul-Ethno-Funker Fela Kuti ihre Aufwartung machen. Douyé, die sich gemeinhin mit äußerst gepflegten Soul-Jazzern warm hält, ließ hier jedewede Zügel schleifen. Bodenständiger Rhythmus, heißblütige Hörner, eine aktzentuierende Gitarre und Douyé – ein wahrlich freudespendender Ausblick auf das bevorstehende neue Album.

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OMAR „The Man“

7 Jahre. Was lange währt, wird endlich gut. Nachdem sich schon seit geraumer Zeit die Geschichten aus für gewöhnlich gut unterrichteten Kreisen immer weiter verdichtet haben, liegt uns nun die offizielle Bestätigung vor. Britanniens New-Soul-Mann der ersten Stunde, der Omar Lye-Fook, positioniert sein neues Album alsbald in den dafür vorgesehenen Regalen. Vorab gibt´s eine 4-Track EP, für die diverse Mix-Akteure sich dem schon bekannten „The Man“ des Omar angenommen haben – dazu eine fein abgestimmte, gediegen fließende Akustik-Jazz-Variante seines „There´s Nothing…“ Klassikers, der hier durch Pino Palladinos Spiel am Bass weitere Genugtuung erfährt. Alle Eindrück dazu in hörbarer Form gibt´s hier:

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HARRY SOKAL GROOVE „Where Sparks Start To Fly“ (Cracked Anegg)

EinMann, ein Wort: Groove! Harry Sokal spielt das Saxofon. Sein Metier ist der Jazz. Namen, wie das Vienna Art Orchestra oder Joe Zawinul zieren seinen Steckbrief, dazu das Streben und Suchen nach den passenden (und daher immer wieder neuen) Stil-Umgebungen zwischen Jazz und Jazz. Ein starker Ton, ein freier Geist und jetzt im Land, in dem die Funken fliegen. Mitmacher in Sokals „Groove“ Projekt bedienen die schwere B3 Hammond und ein bruchsicheres Schlagzeug und als Trio begibt man sich nun in feucht-heiße Keller-Bars, in denen der Soul und der Jazz schon immer gern zusammenkamen. Das funkt und sprüht, , hat Soul und Blues, ist bodenständig und handfest, laut und schmutzig. Und ´dann geht der Spaß doch erst richtig los, nicht wahr?
Info: www.groove.harrysokal.com
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