„Stevie Wonder and Aretha Franklin meets Nancy Wilson and Debussy“ – oha! Große Namen, gelassen ausgesprochen und in Reih und Glied sollen diese nun darüber Auskunft erteilen, was uns erwartet, wenn die Teisha Marie ihre Art von modernen Soul-Musiken aufspielen läßt. Vor einigen Jahren konnte sie auf diese Weise mittels ihres „Addicted To Live“ Debuts zumindest einen Achtungserfolg erzielen. Nun, einige Jahre der Reifung und Besinnung später, geht sie mit „Desire (The Hidden Places)“ auf direkte Tuchfühlung – eindeutig betont schleicht sich Teisha heran, während ihr Produzent Ahmed Sirour dazu einen ebenso vorsichtigen, wie eingängigen, Elektronik-Vorhang um die Schultern legt. Stevie und Aretha sind weit entfernt, aber wenn Herr Sirour ihr auch für die bevorstehende „The Girl From Nowhere“ die musikalische Garderobe nach Maß schneidert dürfen wir jetzt schon mal neugierig werden.
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Von unten nach oben. Der Weg, den eine Combo namens Sola Rosa derzeit nimmt. Eigentlich haben wir angenommen, dass in Neuseeland eigentlich nur Platz ist für Fat Freddy und seinen Drop. Aber es gibt eben immer wieder Dinge zwischen Himmel und Erde…und eines davon ist diese Band, die unter Leitung von Andrew Spraggon bereits ein sechstes Album vorgelegt hat, dazu immer mal gern die oberen Ränge der heimischen Charts blockiert und sich nun anschickt mit dem Rest der Welt Bekanntschaft zu machen. Und wie es sich für eine Musik gehört, die gern oben ankommen möchte, verzichtet Macher Andrew auf jegliche Einschänkungen und lässt seinen Musikern alle Freiheiten zwischen den Soul-Polen. Hauptsache Spaß! „Promise“ ist die aktuelle Single – im Video dazu wagt Gast-Sänger Oliver Daysoul bereits erste Erkundungen in den Straßen Londons. Das Album dazu heißt „Low and Behold, High and Beyond“ und gibt´s zuverlässig über Bandcamp.
Ein Mann zieht blank. Wenn´s schön macht…wesentlicher als innere und äußere Freilegungen sind uns selbstredend die Musiken, die mit der Body & Soul Show einhergehen. Neuer Soul, untergerührte Jazz und Hip-Hop Ingredenzien, feine Hooks und klare Arrangements. Jederzeit mit Seele und jederzeit besondere Beachtung wert.
„Killing Me Softly“ – Rhye sind gefährlich, und keiner merkt es. Schönklang in perfektionierter Darreichungsform. Vereinnahmende Melodiekurven, die sich in sanften Drehungen und Wellenbewegungen in jeder (un)zulässigen Pore verhaken – dazu feinst-ziselierte Elektronik-Arrangements, die geradezu unmerklich durch eng verwobene Strings & Horns auf eine natürliche Ebene transferiert werden. Überirdisch, und irgendwo dazwischen, begleitet uns die verweht-metrosexuelle Stimmlage des Mike Milosh durch dieses Pop-Feen-Wunderland. Die Sirenen singen bezirzend, es lockt das aurale Land, in dem nur Milch und Honig fließen und doch warnt irgendwo eine innere Stimme. Zu schön, um wahr zu sein? Wer weiter eindringt, ist für immer verloren? Soundtrack für Sadisten? Unterschwellig bedrohlich, im nächsten Moment zerreißt eine Rasierklinge die Epidermis, Blut tropft träge auf reines Weiß. Und das Duo Hannibal/Milosh spielt dazu. Während ganz dezente Soul-Anklänge sichtbar werden zieht sich die Schlinge enger. Rhye tupft einen sanften Dance-Beat und bittet zum „Last Dance“. Es ist kalt. Irgendwie faszinierend.
Die Tage vergehen, der Termin rückt näher und immer kürzer werden die Abstände zwischen den Musiken, die uns Marcell Russell aus seinem im Sommer bereitstehenden 3. Album „The Serenade & The Sermon“ anbietet. „Stay For Awhile“ kommt jetzt ohne filmische Unterstützung, die aber durch die majestätisch-volltönende Marcell Russell Vokal-Präsenz ohnehin überflüssig erscheint. Dazu gibt´s ein dezent bewegtes Tempo aus der Rückhand und der damit vebundene Wunsch, dass uns der Tieftöner alsbald auch einmal zum Tanz aufspielt.
Ricky King? Nein, das sieht nur so aus, denn der Mann an der Gitarre ist ein gewisser Drew Davidsen (der sich selbst auch gern als „Six-String-King“ ausgibt) und er kommt uns nun schon mit seinem fünften Album unter eigenem Namen näher. Auf „True Drew“ erweist er sich als profunder Spieler der ganz geschmeidigen Smooth-Fusion-Gitarren-Schule. Auf derart glattem Terrain genießen die Gitarristen von jeher einen bestimmten Sympathie-Bonus. Und so also auch der Drew. Gewiß, die Musiken sind durchaus austauschbar, doch der glitzernde Klang seines Instruments sorgt immer wieder für angenehmes Sound-Ambiente. Dafür trägt natürlich auch seine handverlesene Produzenten-Crew bei: Norman Connors, Eric Copeland und Preston Glass bringen Soul und Verstand ins lässige Spiel – die Umsetzung durch altgediente Kämpen der Szene, wie Bobby Lyle, Eric Marienthal, Gerald Veasley oder Bob Baldwin sollte Freunde des Genres nun endgültig zum Angebot des Herrn Davidsen greifen lassen.
Moskau. Basis eines Labels, dass sich Ritmo Sportivo nennt. Spannende Konstellation. Noch interessanter wird´s wenn man weiß, dass man sich hier um die Verbreitung von „emotional music“ auf die Fahne geschrieben hat – frei nach dem Motto“ „we exploring hip-hop, beats, soul and electronic for creating the new forms of sound“. Alles bestens geeignet für kreative Artisten, wie es ein Duo namens The Pilots selbstredend ist. Die stammen aus den Niederlanden und stehen für „“classic jazzy influence and actual electronic sound“. Unter derartigen Überschriften wurden uns natürlich schon die eigentümlichsten Sound-Konglomerate angeboten, doch bei diesen beiden Herren werden die Versprechen wohltuend eingelöst. In Begleitung des immer umtriebigen Miles Bonny, der neben seiner markanten Tonlage auch sein Trompetenspiel mit einbringt, gelingt ein atmosphärisch-dichter Up-To-Date-Soul Sound, der einige Erwartungen für das bevorstehende Pilots Album-Debut „Travelling Through Thoughts“ schürt. Wir sind gespannt und berichten weiter.
Nicht ganz neu, aber gerade vor allgemeiner Entdeckung. Ruth Koleva kommt uns aus Bulgarien mit einer umfassenden Bandbreite anspruchsvoller Soul-Pop-Musiken entgegen – jederzeit geschmackssicher ausgerichtet und angereichert mit intelligenten Anflügen aus Jazz und Rock. Die hier empfohlene „Future Sweet“ EP ging bisher geräuschlos an uns vorbei – daher jetzt mit umso nachdrücklicher Empfehlung, die gleichzeitig auf die Fertigstellung eines vollen Albums im Verlauf der kommenden Monate hinweisen möchte.
Sounds für die Zwischenzeit. Gaetano Partipilo ist konstruktiver Bestandteil der lebhaften Italo-Jazz Szenerie – eigentlich immer unterwegs und auf Grunde seiner diversen Meriten auch gern gehörter Saxofonist jenseits des Atlantiks. Nun fand er Zeit für die Umsetzung eines Projekts, dass auch die gemeinen Freunde anspruchsvollen Liedguts ansprechen sollte. „Songs From The Sixties“ huldigt dem unterkühlten Jazz-Verständnis jener Dekade mittels spielfreudig umgesetzter Melodien, die er diversen Songbooks (Herbie Mann, Chico Buarque, Nat Adderley, Gary McFarland) entnahm, sowie diesen Klassikern in Form und Farbe in keiner Stimmung nachstehenden Songs aus eigenem Schaffen. Wunderbar authentisch instrumentiert und arrangiert, inklusive feinst verwobener Streicher und jederzeit passenden Vokal-Beiträgen von Alice Ricciardi, Heidi Vogel, Rosalia DeSouza und Mr. Natural. Gediegener Swing, dezent verwehte Latin-Klänge und eleganter Crooner-Stoff. Sehr schön.
Die Dinge können so einfach sein! Rodney Hunter weiß um Richtigkeit dieser Weisheit natürlich ganz genau. Entsprechend nimmt er sich stramme Beatz und eine tiefe Linie vom Bass, läßt flockige Elektro-Streusel darüber schneien und übergibt die Kreation dann großzügig an einladende Hooks mit definitivem Pop-Appeal. Klingt simpel, benötigt aber profundes Fachwissen oder eben genau die richtige Dosis an Genialität. Über die verfügten sicher der Giorgio Moroder, Rodgers & Edwards oder die Gebrüder Troutman in ihren Hoch-Zeiten. Aus deren Erkenntnissen knüpft der Rodney Hunter eine tragfähige Seilbahn, auf der er seinen „Hunter-Express“ eine muntere Berg- und Talfahrt durch die bunte Welt zwischen Disco-Kugel und Stroboskop durchrauschen läßt. Fahrdienstleiter Hunter selbst gibt sich dabei kompromisslos und teilweise gar frei von jeglichem Humor. Hauptsache die Sache beazt und groovt. Und darauf eine Sonic-Soul Garantie.