GLAM SAM & HIS COMBO „I´m The Dude, Man“ (Lemongrass)

Disco lebt! Natürlich. In diesen Tagen keine neue Erkenntnis, doch immer wieder schön, wenn musikschaffende Damen und Herren mittels frischer Grooves & Beatz dieser Tatsache zu weiterer Kraft verhelfen. Der Mats Samuelsson ist als Glam Sam, mitsamt seiner Combo, schon seit geraumer Zeit ein verläßlicher Partner, wenn es gilt freudespendende Tanz-Nummern abzuliefern. „I´m The Dude, Man“ ist ein erster Auszug einer ab Juni zugänglichen EP namens „Disco Will Never Die“. Besser hätte ich´s auch nicht sagen können.

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ELLIOTT MACAULEY feat. KURT AUSTIN „Seven Days & Seven Nights“


Immer gut. Und nun aber endlich aufgemerkt! Elliott Macauley hat sein „Retro“ Album fertig – nun heißt es einsteigen und wohlfühlen. Die Tickets für das volle Programm gibt´s hier itunes – für Neueinsteiger legt Elliott, gemeinsam mit Vokalist Kurt Austin, noch eine feine Curtis M. – Fährte mittels seines „Seven Days & Seven Nights“ Wochenplans aus.
http://www.youtube.com/watch?v=bqrkxPAF2ZA

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JOE LEAVY „A Guy Named Joe Leavy“ (Harmonius Records)

Ein Mann, ein Wort. So soll es sein. Der Fels in der Brandung – stark, wenn es gilt Schutz und Verläßlichkeit zu gewähren – sanft, wenn die Zeichen auf Gefühl und Verständnis stehen. Die rundum erwärmenden Soundtracks dazu lieferten irgendwann einmal die Herren-Liga, in der Luther Vandross, Teddy Pendergrass oder gar Barry White spielen konnten. Das war dann…und was ist heute? Weiterlesen

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MYRON & E „If I Gave You My Love“ (Stones Throw) – SHARON JONES & THE DAP KINGS „Retreat“ (Daptone)

Alter Soul in neuen Tüten! Myron & E aus dem sonnigen Kalifornien tut´s mit den kaltschnäuzigen Finnen der mit allen Soul-Tugenden beschlagenen Firma Timmion. Die stellen den beiden Sanges-Herrn ihre Hausband Soul Investigators zur Seite und heraus kommt ein gar wunderliches Werk zwischen rauher Schale und weichem Kern. Bitte herhören und probieren! Album folgt in Kürze.

Von ganz eigener Statur bewegt sich seit geraumer Zeit Sharon Jones mitsamt ihrer Dap Kings durch die scheinbar zeitlosen Retro-Soul Gefilden. Umfangreich anerkannt (von Lou Reed und John Legend, von Michael Bublé und Beck…) für großes und authentisches Musikantentum und alsbald wieder da mit einer frisch-ungehörigen Portion vom rauhbauzigem Soul. Klare Sache. „Retreat“ gibt´s als Single schon mal vorab.

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THE BRAND NEW HEAVIES „Sunlight“

6 Jahre sind genug! Eigentlich haben wir sie kaum bewußt vermisst, oder? Egal. Denn diese Frage stellt sich ganz einfach nicht, wenn man hört, spürt und erlebt mit welch´ knackiger Frische die Brand New Heavies auch heute noch zu Werke gehen. Gerade erst ganz live und in allen Farben in Hannover. Und für die, die nicht dabei sein konnten gibt´s mit „Sunlight“ eine ultimative Tanz-Nummer, inklusive lebensfreudigem Sommer-Video. „Forward“ (wohin auch sonst?) nennen die Herren ihr neues Album – bei uns erhältlich ab Ende Mai.

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MOONCHILD „Don´t Wake Me“

Die, die übers Wasser laufen können. Studenten machen Musik. Zunächst im Hintergrund und immer dann, wenn es galt eine besondes taktvolle Hörner-Basis einzusetzen. Irgendwann dann der Sinn nach eigener Gestaltung. Im vergangenen Jahr dann das Debut „Be Free“, dass mittels einer besonders charmanten Jazz-Variation zu gefallen wußte. Einen Zweitling wird uns ab Herbst zur Verfügung stehen – vorab „Don´t Wake Me“ mit einschmeichelnder Melodie, fragiler Instrumentierung (inklusive der prägenden Zwischentöne) und der vornehmen Zurückhaltung, die uns schon immer zu gefallen wußte.

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RAE ELLIS „The Diary Of Rae Ellis“ (Rae Ellis)

„Wem Gott will rechte Gunst erweisen, den schickt er in die weite Welt, dem will er seine Wunder weisen in Berg und Wald und Strom und Feld.“ Und damit in unmittelbare Nähe von Ton und Gestalt der Rae Ellis, die uns mit großer Geste Einblick in das Innerste ihres Tagebuchs gibt. Hier finden sich allerlei Bekenntnisse, die vor allem, und immer wieder gern, in Richtung des Herrn gehen. Frau Ellis macht Gospel und Frau Ellis macht ihre Sache als Verkünderin frohester Botschaften gut…und vor allem absoulut zeitgemäß. Irgendwo zwischen Erykah B. und Alicia K. – aber aufgepasst! Die Rae sprüht vor Tatendrang und Übermut. Dementsprechend kann es kaum verwundern, dass traditonelle Gospel-Zitate frisch serviert werden und zu allgemeiner Freude den berühmten Funken in allerbester Manier auf jede Frau und jeden Mann überspringen lassen.
Wertung: 8,5/10
Info: www.officialraeellis.com
Kaufen: cdbaby

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MILES JAYE „Irresistible“ (Expansion)

Geschichtsstunde. Miles Jaye ist eigentlich Miles Davis. Als solcher konnter er einst natürlich nicht die Rolle des Polizisten bei den legendären Verkleidungs-Artisten Village People übernehmen, die uns einst zwischen Jugendherberge und Marine den rechten Weg durch´s Tanz-Leben weisen wollten. Also nutzte der Miles seinen zweiten Vornamen fortan als Nachnamen und entwickelte sich innerhalb zweiten Hälfte der 80er zu einem der bedeutenden Soulisten jener Zeit. Weiterlesen

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ZO! „ManMade“

Mit Herz und Hand. Seit Monaten avisiert und nun für den 21.Mai fest zugesagt. „ManMade“ nennt der Zo! sein neues Album, dessen Spiel im Dunstkreis der Foreign Exchange Clique immer schon besonderen Stellenwert beziehen konnte. Neuer Soul, absoulut auf der Höhe der Zeit, aber immer mit dem Anspruch allgemeiner Zugänglichkeit. Eben genauso, wie ich´s mir wünsche. Erste Eindrücke gibt´s hier. Gäste sind u.a. Eric Roberson, Phonté, Sy Smith und Carlitta Durand.

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POOGIE BELL „Suga Top“ (Moosicus)

Ein Blick zurück nach vorn. Suga Top kennzeichnet einen Bezirk in Pittsburgh, ehemaliges Stahl-Zentrum der USvonA. Hier wuchs Poogie Bell heran, der Jazz lag im Stammbuch, die Nachbarschaft lehrte Soul, Funk und Gospel, der Junge nahm sich das Schlagzeug vor und seine Leichtigkeit im Umgang mit Grooves & Beatz brachte ihn im Verlauf der Jahre den Ruf eines ganz besonderen Side-Mans ein. Zwischen Jazz, Fusion (Marcus Miller) und Neo-Soul (Erykah Badu) fand sein Rhythmus immer seinen eigenen Weg. Nun sein immerhin schon viertes Solo-Album. Weiterlesen

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