TEMIKA MOORE „I’m Not Ok“ (Bruner & Jones Philerzy Remix)

Ich geb´ Gas, ich will Spaß. Kennen wir schon. Egal, das Rezept wirkt immer, zumindest wenn es gilt die Tanzböden von sich zu überzeugen. Temika Moore galt bis dato als respektable Soul-Dame mit Stimme und der Fähigkeit durchaus eigenständige Musiken abliefern zu können. Eine davon geriet nun in die Hände von Helen Bruner und Terry Jones, die für ihre flotte Dance-Attitüde schon mit dem Grammy in Kontakt kamen. Alle 3 zusammen formen „I´m Not OK“ zu einem Stromlinien-Dancer im Hi-Speed Format. Vollgas voraus!

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SHEREE BROWN „Messages From The Heart“ (Expansion)

Einfach gut. Sheree Brown macht die Musik. Sonst nix. Selbstredend wissen wir alle, dass für die Mehrzahl der Artisten nicht möglich ist das scheinbar Einfache gut werden zu lassen – der tägliche Musik-Konsum ist bis an den rand gefüllt mit oberflächlichen Gimmicks und kurzfristig berauschenden Sound-Kaskaden. Die eigentliche Kunst des Song-Schreibens versinkt im Strudel der Geräusche. Genug geklagt. Weiterlesen

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RAJDULARI „Natural“

„Vocalist – Model – Entrepreneur“ Die Rajdulari ist multi-aktiv und entsprechend präsent. Talent hat sie sowieso, zudem ist dieses noch mit Berklee School Erfahrung unterfüttert – zudem sorgt ihr selbstbewußtes Auftreten ohnehin dafür, dass kaum Zweifel an ihrer großen Zukunft bleiben. Bisher eher im Jazz unterwegs, soll ihr derzeit geplantes „Journey Of A Woman“ ein weiter gestecktes musikalisches Feld bedienen – aber immer mit Anspruch und dem Ziel irgendwann die Grammy-Verleihung zu krönen. „Natural“ ist ein erstes Signal dazu – wer mehr will, der darf es hier zeigen: unter dem schönen Titel „Help this Curvy Girl take her album all the way to the Grammy stage!“ bittet Rajdulari um einen kleinen Beitrag bei indiegogo.com. Alles für den guten Zweck!

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RUTH KOLEVA „Better“

„Better“ als „Future Sweet“? Wir werden hören. Vorerst ist sicher, dass uns Ruth Koleva demnächst mit einem amtlichen Debut-Album überraschen will – aus „Better“ gibt´s jetzt „Better“ und das auch noch mit zeitgleicher Video-Begleitung. Profunder Blue-Eyed-Soul, mit allerlei Anreicherungen aus den wichtigen Schwarz-Sounds unserer Zeit. Und wenn „Better“, das Album, in seiner Gesamtheit ebenfalls auf die maßgebliche Unterstützung der gesamten Seravince Crew bauen kann, wie es „Better“, die Single, schon kann, dann sollten wir uns „Better“ auf Gutes einstellen. Oder so.

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SuCh „Sugar Maple“


„SuCh is a Boston born, New York raised, California educated, Chicago groomed, Haitian-American Soul singer.“ Damit sollte zumindest die Herkunft der Su Charles geklärt sein. Ansonsten gilt es zu wissen, dass uns SuCh anno 2012 mittels ihres Debuts „Stretch Marks“ eine großangelegte Tour durch diverse schwarzmusikalische Spielarten vorlegte – insgesamt entspannte Soul-relevante Musiken, denen immer wieder ein freier Auslauf auf diverse naheliegende Spielfelder gestattet wurden. Seit einiger Zeit auch auf der Musical-Bühne („The Color Purple“) aktiv, aber dankenswerterweise mit ausreichend Freiraum zur Umsetzung eigener musikalischer Ideen. „Sugar Maple“ nennt sie eine neue Single – tagesaktueller Soul, fein gesponnen, auf klickender Midtempo-Basis – dazu geht´s um um die süßen Seiten der Liebe. Wie schön.

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ZO! feat. GWEN BUNN „Count To Five“

„ManMade“ ist da. Zo!, der Multi-Talentierte aus dem Umfeld der Foreign Exchange, macht uns den modernen Soul. Ohne unnötiges Beiwerk, ohne unverständliche Anflüge verquaster Ton-Kunst. Bestes Beispiel für heute: „Count To Five“ ist eine zweite Single aus dem Album, mit dabei eine junge Dame namens Gwen Bunn – dazu Melodie und Rhythmus. Alles gut.

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TESS HENLEY „High Heels & Sneakers“ (Hey!Listen To This! Music)

Wieso Noten, wenn´s ohne viel besser wird? Die Suzuki-Methode. Musik kommt von innen und ist so inituitiv zu erlernen, wie die Sprache der Mutter. Nach diesem Prinzip wurde die frühkindliche Tess Henley dem Musikmachen entgegengebracht – inzwischen hat sie gelernt mit den Tönen umzugehen und diese in eigener Manier zu absoulut hörenswerten Melodiekurven zu formen. Nach schier endlos erscheinender Zeit der Vorbereitung nun endlich das vollständige Album dazu. „High Heels…“ ist allerbeste U-Musik – pop-affine Hooks mit Tiefgang, schlaue Arrangements, die ihre Feinheiten nicht allzu direkt in die Ohren drücken – dazu eine korrekt punktierte Produktion (hier sind über verschiedene Achsen The Roots mit an Bord, die Tess in die legendären Studio-Räumlichkeiten des Larry Gold in Philadelphia einführten) und eine federführende Vokalistin, deren Sympathie-Werte mit jedem gefühlten Lächeln steigen. Tess Henley ist ein Sonnenschein – sicherlich nicht die kommende Soul-Lady, aber dafür von genreübergreifendem Talent und ausreichend Potential für dauerhaften Erfolg. Für den kleinen Hunger zwischendurch.
Wertung: 7,5/10
Info: www.tesshenley.com
Kaufen: itunes
http://www.youtube.com/watch?v=CUFJ1QxjEkY&feature=player_embedded

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HEARTBEAT „Perfect Fit“

Zwei Damen, ein Herzschlag. Kati Camara und Ray Novacane (die in ihrem früheren Leben als Rachel Scharnberg sicher eine vordere Platzierung beim ESC in Baku erreicht hätte, wenn…) bewegen sich auf elektronischen Schwingen durch allerlei Sound-Herz-Kammern, die sich im tiefen Innern irgendeines neuen Soul wiederfinden lassen. Immer mit einer gehörigen Portion Pop ausgestattet, tragen die von Produzent LO entworfenen Beatz die Beiden über flinke Dance-Beat Höhen und dunkle Downtempo-Täler. Die Arrangements sind atmosphärisch dicht, die Hooks durchaus prägnant (man höre dazu als Starter den Titel-Track) – dazu ein paar an den Stimmungen entlang führende Stimmen. Passt perfekt.

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MARIO BIONDI „Sun“ (Sony)

Das ganze Programm. Mario Biondi ist auf dem Weg. Erst Italien, jetzt Europa, morgen…die Zeit wird zeigen, wohin die frisch gelegten Sound-Wellen den Mann von jetzt an tragen. Konnte er bis dato durch hochqualifizierte Jazz-Soul Architektur zumindest den wissenden Zirkel von seinen Talenten und seinem Tun überzeugen, hat ihn ein Besuch in „Bluey“ Maunicks Incognito-Gefilden vor einiger Zeit die Gewissheit gebracht, dass es nun an der Zeit wäre die Grenzen zu überschreiten. Weiterlesen

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JAIDENE VEDA – Limited Edition Vinyl

„I’m a singer, songwriter, producer, sound designer, filmmaker, photograph taker, cupid hunter, soul size lover, pisces healer, prayer believer, and as of late?! a pre-school music teacher.“ Alles ist in Jaidene Veda. Und obendrein versorgt sie uns seit einiger Zeit mit den ganz modernen Dance-Soul Varianten. Mit einnehmendem Sirenen-Gesang verwischt sie die Grenzen zwischen den Genres, lädt zumTanz auf behenden Treib-Beatz, die sich mit sanfter Kraft in den entscheidenden Bewegungszentren verhaken – dazu immer mal wieder ein Hang zu Klang-Experimenten. Als Vervollständigung ihrer letztjährigen „Shadowboxing Heroes“ Vorstellung gibt´s alsbald eine limitierte Remix-Ausgabe auf Vinyl, die unter Mitiwkung des Ananda Projects und Ursula Rucker entstand. Als gut geölten Einstieg in den Jaidene Veda Sound-Kosmos empfiehlt sich übrigens hier beigefügtes Video.


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