THE HEART Volume 3 (Tokyo Dawn)

Die Gefühle der Maschinen. Tokyo Dawn aus Frankfurt, bekannt für hochmoderne Rhythms & Sounds, macht sich ein drittes Mal ans Werk, um uns tief in das Innerste elektronischer Musikmacher zu führen. Mit dabei: die nunmehr dritte Ausgabe der Kompilation „The Heart“, der es einzig darum geht, dass umfassend-leidenschaftliche Leben und Sein zwischen Liebe, Lust und Last unter dem Einfluss von Bits & Bytes akustisch zu illustrieren. Und das scheinbar so statisch-kalte Ambiente verwandelt sich in eine pulsierende Kammer besonderer Leidenschaft. Dafür sorgen immer wieder gern verortete Artisten, die auf der Tokyo Dawn Gästeliste fest verankert sind – die unvergleichliche Amalia sowieso, dazu Vindahl, Blaktroniks, Positive Flow oder Portformat, sowie einige neue Namen (Numbe:ra, Nanna B. , Kyra Simone), die aber aufmerksamen SonicSoul Lesern schon aufgefallen sein dürften.

Veröffentlicht unter Reviews, Shortcuts | Schreibe einen Kommentar

GUIDA DA PALMA feat. LEON WARE „A Seed In You“


„I am Guida de Palma, a recording artist, vocalist, songwriter and educator“. Damit ist das Wesentliche gesagt. Verbleibt uns jetzt noch hinzuzufügen, dass es gilt Frau DaPalma unbedingt zu beachten, wenn einem die Sinne nach brasilianischem Sound-Abenteuern streben lassen, denen die Herkunft nicht durch allzu gleichgerichtete US-Arrangements ausgeblendet wurde. Mittels ihrem 2010er „Jazzinho“ Album wird man bestens bedient. Zudem bereitet die Guida gerade ein neues Werk vor – als Einstimmung dazu gibt´s hier („A Seed In You“ on Soundcloud) ihre Zusammenarbeit mit Leon Ware, dem wir selbstredend an dieser Stelle immer einen besonderen Platz einräumen.

Veröffentlicht unter Preview, Reviews | Schreibe einen Kommentar

TRAEDONYA „Family Affair“


Familie und Tradition. Traedonya macht da weiter, wo sie zuletzt mit „Another Lie“ aufhörte – kraftvoll und beeindruckend. Reale Instrumente werden bedient von Sample This, die auch in der Lage sind ein wenig vom Jazz beizusteuern. “I just didn’t want to do too much because the song speaks for itself“ behauptet die Dame – wir schließen uns an und verweisen zudem auf die in den kommenden Tagen auf uns zukommende EP “High Fructose Corn Syrup“.

Veröffentlicht unter Preview, Reviews | Schreibe einen Kommentar

MIKE MAC ARTHUR „Feels Like Home“ (Paradise Point)

Am schönsten ist´s daheim! Hier ist man Mensch , hier darf man´s sein. Mike MacArthur ist einer jener gemütlichen Typen, für die ein wohlgeordnetes Umfeld vonnöten ist – alles vertraut, alles warm, alles nett. Entsprechend familiär kommt Mikes Solo-Album daher. Ein Mann spielt daas Saxofon, seine Freunde finden sich ein, um ein paar stets wohlgelittene Standards zum Besten zu geben. Man kennt sich und man kennt die Melodie. Der Rest ist Intuition und Vertrauheit. In lockerer Manier werden die Song-Bälle gespielt, die Soli weitergereicht und die Grooves entwickelt. Das Gute daran, ist das Gute darin. Wer vermag schon irgendetwas gegen Musiken von Miles Davis, Joe Zawinul, Duke Ellington, Sonny Rollins oder Horace Silver vorzubringen? Noch dazu, wenn diese kompetent und mit Spielfreude zu Gehör gebracht werden. Und wenn Bassist Brian Bromberg die Führungsrolle übernimmt, dann lohnt ein genaueres Hinhören sowieso. Ebenso bemerkenswert ist die unbedingte Ferne zu jedweden Smooth-Jazz Belanglosigkeiten – bei Herrn MacArthur zuhause bevorzugt man den Herz & Hand Jazz, mit stets vorhandenem Soul und Blues Bezug, der die gute Zugänglichkeit in jedem Groove sicherstellt. Solide.
Info: www.mikemacarthur.com
Kaufen: amazon

Veröffentlicht unter Reviews, Shortcuts | Schreibe einen Kommentar

TIMOTHA LANAE „Gettin´ To Know You“

Das Beste aus Minneapolis. Timotha Lanae. „Red“ heißt das Album, auf das es sich vorzubereiten gilt. Frau Lanae ist derzeit in der Lage mit jeder Vorab-Auskopplung die vorfreudige Unruhe zu steigern – „Red“ kommt, mit dabei ist hier ein größeres Aufgebot der immer noch äußerst lebhaften Twin-Cities Musiker-Szenerie und eine Auswahl zeitgerechter Soul-Jazz-Funk Töne, die in der Lage sind in dieser Saison die Maßstäbe zu setzen.

Veröffentlicht unter Preview, Reviews | Schreibe einen Kommentar

TY STEPHENS „Good Medicine“

Kickstarter! Hier lohnt die Investition. Ty Stephens ist auf dem Weg sein drittes Album unter uns zu verteilen – erste Songs sind fertig, die Sache ist besiegelt und soll als „Feels So Good“ für entsprechende Umstände sorgen. Wer Herrn Stephens kennt, dass er seine Versprechen einzulösen weiß – „Good Medicine“ gibt weiteren Aufschluß dazu: Soul/Jazz in Perfektion, dabei nicht zu glatt, sondern immer von erlesenem Belang, spannenden Arrangements und variabler Stimme. Interessiert? Dann geht´s hier entlang: kickstarter .
http://www.youtube.com/watch?v=ilEMmfIiqoE&feature=youtu.be

Veröffentlicht unter Preview, Reviews | Schreibe einen Kommentar

THE JAZZINVADERS feat. DR. LONNIE SMITH „That´s What You Say“ (Unique)


Info: www.jazzinvaders.comDer alte Mann und das große Instrument. Dr. Lonnie Smith startete einst an der Seite von George Benson, um sich dann auf eine bis dato 30-teilige Solo-Reise zu begeben. Natürlich mit regen Beteiligungen an den Musiken der Anderen – denn des Doktors Art die Hammond zu spielen besaß schon immer den Ruf des Besonderen. Immer funky, immer mit Soul und dabei jederzeit Jazz-kompatibel. Und nun also mit den Jazzinvaders. Die kommen aus dem schönen Holland und spielen gemeinhin eine gut zugängliche Jazz-Version, gern mit munteren Vocals garniert, mit plausiblem Rhythmus in hartnäckigen Songs. Der Smith brachte nun seine Orgel mit, gemeinsam spielte man live im Studio innerhalb kürzester Zeit die hier vorliegenden Songs ein – und hatte Spaß dabei.
Kaufen: amazon

Veröffentlicht unter Reviews, Shortcuts | Schreibe einen Kommentar

GLAM SAM & HIS COMBO „I´m The Dude, Man“ (Lemongrass)

Disco lebt! Natürlich. In diesen Tagen keine neue Erkenntnis, doch immer wieder schön, wenn musikschaffende Damen und Herren mittels frischer Grooves & Beatz dieser Tatsache zu weiterer Kraft verhelfen. Der Mats Samuelsson ist als Glam Sam, mitsamt seiner Combo, schon seit geraumer Zeit ein verläßlicher Partner, wenn es gilt freudespendende Tanz-Nummern abzuliefern. „I´m The Dude, Man“ ist ein erster Auszug einer ab Juni zugänglichen EP namens „Disco Will Never Die“. Besser hätte ich´s auch nicht sagen können.

Veröffentlicht unter Preview, Reviews | Schreibe einen Kommentar

ELLIOTT MACAULEY feat. KURT AUSTIN „Seven Days & Seven Nights“


Immer gut. Und nun aber endlich aufgemerkt! Elliott Macauley hat sein „Retro“ Album fertig – nun heißt es einsteigen und wohlfühlen. Die Tickets für das volle Programm gibt´s hier itunes – für Neueinsteiger legt Elliott, gemeinsam mit Vokalist Kurt Austin, noch eine feine Curtis M. – Fährte mittels seines „Seven Days & Seven Nights“ Wochenplans aus.
http://www.youtube.com/watch?v=bqrkxPAF2ZA

Veröffentlicht unter Preview, Reviews | Schreibe einen Kommentar

JOE LEAVY „A Guy Named Joe Leavy“ (Harmonius Records)

Ein Mann, ein Wort. So soll es sein. Der Fels in der Brandung – stark, wenn es gilt Schutz und Verläßlichkeit zu gewähren – sanft, wenn die Zeichen auf Gefühl und Verständnis stehen. Die rundum erwärmenden Soundtracks dazu lieferten irgendwann einmal die Herren-Liga, in der Luther Vandross, Teddy Pendergrass oder gar Barry White spielen konnten. Das war dann…und was ist heute? Weiterlesen

Veröffentlicht unter Grooves & Beatz, Reviews | Schreibe einen Kommentar