LORETTA „Find A Way“ (Vaziva Music)

Das bisschen Haushalt…einst konnte und Johanna von Koczian von den Befindlichkeiten der Weiblichkeit im modernen Zusammenleben von Frau und Mann berichten. Ähnlich ausgerichtet kommt uns nun die Loretta aus dem schönen Frankreich entgegen. Sehr adrett. Pop-Soul in aller Freundlichkeit, quietschend bunt und mit aufgelegtem Permanentlächeln. Dabei konnte sie uns doch schon im Oktober als Mitglied des „So Soulful Collection“ von ihren eigentlichen Qualitäten überzeugen, die nun von unserem Freund, dem Roger Williams, noch einmal deutlich vor die Gehörgänge geschoben werden. „So Alive“ ist ein klassischer Midtempo-Soul-Schieber mit Langzeit-Wirkung. Das hören wir gern. Immer wieder. Mehr davon natürlich auf Lorettas aktuellem Album „Find Way“.

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COLUMBIA NIGHTS „Heart Aglow“

Unser Elektro-Soul Favoriten. Columbia Nights lassen die Herzen leuchten. Die Mittel zum Zweck wurde dem Trio von der britischen 80er Band I-Level zur Verfügung gestellt, in deren Sound-Ideen man die Vorläufer der eigenen Musiken erkannt haben will. Egal. Wichtiger ist, dass „Heart Aglow“ in der Columbia Nights Variation nach klackendem Vocoder-Start mit dem Einspringen realer Violinen die Sonne aufgehen lässt. Und die verbleibt auch im Zenit, als sich dann auch eine Gitarren-Spur mit Tropenhelm dazu gesellt. Sehr nett.

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MIKI HOWARD „Panther“

„Love Under New Management“ – Miki Howard besorgte uns einige der besonderen Höhepunkte im Zenit der 80er. Irgendwann im Sommer soll´s dann ein neues Album namens „Something Old, Something New, Something Borrowed, Something Blues“ geben, dessen Auftritt aktuell mittels diverser Musiken richtungsoffen vorbereitet wird. Miki im kraftvollen Sound-Rausch zwischen Funk-Rock mit Hip-Hop Garnitur – Miki im Tal der Gospel-Leidenschaften – Miki hat den Blues. Egal, wohin es auch geht, wir gehen mit. Also, Ausschau halten, it´s Diva-Time again!

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LADY DAISEY „In My Headphones“ (BBE)

Freches Mädchen, diese Lady! Selbstredend kennen wir die Daisey und konnten uns unlängst erst an einigen ihrer neuen Streiche erfreuen. Die Frau macht, was ihr gefällt – und das noch am allerliebsten in enger Gemeinschaft mit dem werten Gatten, der als BatSauce in allen möglichen Hip-und-Hop Kreisen schon für die richtigen Rhythmen sorgen konnte. Doch unter den weichen Muscheln ihrer Kopfhörer wird der Rip-Rap nur gegrenzt gestreift – stattdessen wird ein kunterbuntes Stelldichein frohlockender Melodien abgehalten, die durch die straff akzentuierten Beatz immer in schwungvoller Bewegung gehalten werden. Und die Lady singt dazu – immer bestens gelaunt, immer bewegt und lachend. Winter-Blues? mit der Daisey nicht zu machen!

Wertung: 7/10
Info: www.daisey.com
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SuCh „Heaven“

Der Himmel kommt näher. SuCh versteht sich auf die schönsten Versprechungen, die sie zuletzt mittels reichlich „Sugar Maple“ zu verteilen vermochte. „Heaven“ ist nun der Vorbote zum längst avisierten Album und zeigt die Qualitäten der Su Charles als süßeste Versuchung: zartes Arrangement, garniert mit Tupfen von Piano auf herzschlagendem Midtempo-Beat – darüber eine Stimme, die ohrenkundig genau weiß, was gut tut. Augen schließen und durch.

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COSMIC BALLAD TO EROTICA VOL​.​1 (Favorite Recordings)

Der Tag der Liebenden klingt aus – Zeit für zartes Zueinanderfinden, und so. Zeit für „Cosmic Ballad To Erotica“. Diese vorzügliche Zusammenstellung bringt einige Höhepunkte aus dem Hause Favorite, die dort innerhalb der vergangenen zehn Jahre stattfanden. Kosmische Strahlung, psychedelische Pilze, erotische Besonderheiten. Die Nacht ist voller Sterne!

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VAITEA „Love Songs“

„Love music and it will love you back“ So einfach können die Dinge sein. Also, nicht verzagen, die Liebe ist ganz nah – Ohren auf, Herzen auf und Spaß haben! Vaitea macht die Musik dazu. „Lovesongs“, was denn sonst? Übrigens- Augen auf im Straßenverkehr!

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LISA TAYLOR „Your Smile Tells Me“

Nur die Liebe zählt! Und ein jeder möchte uns gern rechtzeitig die passenden Sounds & Grooves dazu ganz nah ans Herz legen. Und da sich Liebe weder an Zeit, noch am Raum, orientiert, liegen wir mit kongenialen Musiken und Bekundungen ohnehin immer richtig. Und die Lisa Taylor mögen wir ohnehin. Ihr „Your Smile Tells Me“ hat exakt die hypnotisierende Wirkung, die ein Lächeln der Liebe eben hat. Reduziertes Tempo unter Bass und E-Piano, der Rhythmus lässt nicht locker und Lisa scheint genau zu wissen, wovon sie da singt. Der Tag wird schön.

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NOSTALGIA 77 „A Journey Too Far“ (Tru Thougths)

Benedic Lamdin ist Nostalgia 77. In dieser Funktion führt er uns durch seinen Musik-Garten, dessen leicht verwebtstaubte Anmutung für (Wieder)-Entdecker immer wieder einen ganz besonderen Reiz ausübt. Das liegt zunächst einmal daran, dass gewiefte Stil-Führer (Gilles Peterson oder The Selector) schon seit geraumer Zeit ihre Loblieder über den Benedic vortragen, aber vor allem eben an der Fähigkeit der Architektur seiner Sound-Fauna immer wieder überraschendes Wachstum und neue Triebe mitzugeben. „A Journey Too Far“ bringt eine Art von Soul, angereichert mit Jazz, Blues und Folk (sowie einer Erinnerung an Belafontes „Banana Boat Song“) – ganz britisch, weiß und natürlich in Gänze analog. Streicher und eine Hörner-Sektion heften den Arrangements einige schöne Blüten ans Revers – dazu singt Josa Peit, eine Vokal-Dame aus Berlin, mit kraftvollem Ton ihre eigene Akzente setzend. Alles anders, alles speziell. Zuhören, bitte.
Info: www.nostalgia77.com
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RAJDULARI „Journey Of A Woman“ (Rajdulari Music)

Der Weg ist das Ziel. Oder so ähnlich. Egal – Rajdularis Reise wird im SonicSoul Umfeld bereits seit einigen Monaten mit großer Freude begleitet. Kein Wunder, denn der Dame gelang es immer wieder die allgemeiner Vorfreude auf die Vorlage ihres Zweitlings „Journey Of A Woman“ mit feinsten Soul-Jazz Musiken zu befeuern. Und nun also das vollständige Werk. Eine Besonderheit. Na klar, es gibt Soul, es gibt Jazz, es gibt feinste Behandlung diverser Instrumente und ausgefeilte Vokal-Arrangements, die sich in ihrer vollen Bandbreite auf die Künste der Frau Barnes verlassen können. Ziselierte, eng verwobene und dennoch ökonomisch-luftig aufbereitete Slow-Mover Songs geben der „Journey…“ ihr prägendes Antlitz – hier können die dem Jazz entnommenen Musiker ihre Talente erblühen lassen und für den passenden Fahrtwind sorgen. Atmosphärisch dicht und in jedem Takt spannend. Das Team kann aber auch ordentlich zupacken und lässt die Funken sprühen, bevor man gemeinsam und mittels zweier Bearbeitungen aus der Soul-Klassik Abteilung (Mtumes „Juicy Fruit“ und „What´s Love Got To Do With It“ aus dem Tina T. Sortiment) endgültig in oberen Etagen zwischen Himmel und Erde abhebt. Jetzt einsteigen!
Wertung: 8,5/10
Info: www.rajdulari.com
Kaufen: itunes


http://www.youtube.com/watch?v=4BYw1YymTzg&feature=youtu.be

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