JODY WATLEY „Sanctuary“ (Soulpersona Raregrooves Remix)

Jody Watley war immer schon so gut, wie ihre jeweiligen Partner. Howard Hewett, André Cymone, Booker T. Jones, King Britt und jetzt Rodney Lee, der das in Gemeinschaft entstandene „Sanctuary“ zur verfeinerten Abmischung in die derzeit unfehlbaren Hände des Soulpersona gegeben hat. Sicher nicht die ergreifendste Midtempo-Hookline dieses Sommers, aber der Mix macht´s eben. Solider Swinger mit raumgreifende Tanz-Bewegungen. Eine neue Jody Watley EP ist übrigens in Vorbereitung und soll uns alsbald unter dem Titel „Paradise“ zur Verfügung stehen.

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MARK DE CLIVE-LOWE „Church“ (Rope-A-Dope)

„A Man and his Mission“ – Jazz, mal anders. Mark de Clive-Lowe sorgt schon seit geraumer Zeit für einen zwanglosen Hör-Blick in Richtung Jazz – mit überraschenden Erkenntnissen und überaus freudespendenden Eindrücken, unvollkommen perfekt, offen für allerlei Einflüsse aus allen Erdteilen und diversen Zeiten. Eigentlich DJ, also solcher unablässig und weltweit aktiv (selbstredend ist Anwesenheit zu seinem Termin im Berliner „Prince Charles“ am 27.06. unbedingt anzuraten), mit deutlichen Bezügen zu Hip-Hop und Break-Beatz und immer bestrebt seine eigenen Musik-Maschinen mit diversem realen Instrumentarium anzufeuern. Die Resultate versprechen immer höchst-spannende Sound-Ideen – egal, ob live im Club oder konserviert auf dem aktuellen Album „Church“. Hinhören, bitte. Wer will, der kauft dann mittels untenstehendem Link über Bandcamp und goutiert zuvor noch Mark allein und seinen Weg zu Sound & Groove.

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GWENDOLYN COLLINS „Peel Me A Grape“

Was darf´s denn sein? Gwendolyn Collins kann den tagesaktuellen R&B, versteht sich auf die Kniffe und Feinheiten, die ihren Sounds den Hauch von Nu-Soul verleihen – sie kennt ihren Jazz und bekennt sich zu druckvollen Grooves & Beatz mit Dancefloor-Tauglichkeit. Das volle Programm, also. Als Einführung mögen die nachfolgenden Tracks genügen – das gesamte Spektrum der Möglichkeiten der Frau Collins dann alsbald mittels ihres Debuts „Storytelling Side 1“.

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IDA DIVINE „IG My Shoe Game“

R&B mit Pfiff und einer ordentlichen Portion Originalität gefällig? Ich höre euch schon anmerken: „ja, wäre schon nett, aber gibt´s eben nicht“. Richtig, zumindest bis zum Auftritt von Ida Divine, einer selbstbewusst auftretenden Lady mit ausgeprägtem Faible für Schuhe und dem passenden Beatz & Grooves dazu. Übrigens, ein Entwurf von Herb Middleton, der mit ebensolcher Expertise auch schon Mary J. Blige oder Kelly Price betreuen durfte. Nix für die Ewigkeit, aber gut genug für den kleinen Hunger zwischendurch.

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KING „Mr. Chameleon“

Unser liebstes Damen-Trio nennt sich King. Ein neuer Song , der ein weiteres Mal ihr umfangreiches Talent für weichgesäumte Harmonien auf allen Ebenen des Soul-Musizierens deutlich macht, wird uns ab dem 01.07. in ganzer Schönheit erfreuen – hier und jetzt gibt´s den Appetizer zu „Mr. Chameleon“ und obendrein eine auf´s Wesentliche reduzierte Version in voller Länge.

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COUNT BASIC „Sweet Spot“ Preview

Zeit für Tanz und Spaß! „Sweet Spot“ ist das 6. Album von Peter Legats Count Basic Formation und steht unter dem freudespendenden Motto „Long Live Disco“. Für meinen persönlichen „Sweet Spot“ ist dabei wieder vor allem Kelli Sae zuständig, die das schon zigfach bemühte Telefonbuch absingen könnte und trotzdem immer den richtigen Ton trifft. Hier gibt´s den Soundcloud-Teaser, das Album dann ab dem 27.06. beim Händler um die Ecke.

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ERIC ROBERSON “ Mark On Me“ – LIL JOHN ROBERTS Feat. Eric Roberson, Anthony David, Stokley Williams & Musiq Soulchild „Space“

2 x Eric Roberson. Wichtigst ist selbstredend die Ankündigung, dass uns im August ein komplett neues Album (sein insgesamt 8. von der Sorte) unter dem Titel „The Box“ erfreuen wird – „Mark On Me“ zeigt uns einen Eric, der sich harmonisch und mit gewohnter Sanftmut durch einen liebestrunkenen Midtempo-Groove wiegt. Sehr schön und hier zum Nachfühlen.

Irgendwie versäumt. Bisher jedenfalls. Lil´ John Roberts spielt das Schlagzeug und bediente so den Rhythmusbedarf für Vielzahl von Artisten zwischen Trio-Jazz (Christian McBride), Smooth-Jazz (Boney James), Hip-Hop (The Fresh Prince…), sowie natürlich Michael Jackson, Prince und Jill Scott. Alles klar?! Jedenfalls war´s jetzt an der Zeit für eine solistische Gesamt-Werkschau. Mit dabei natürlich eine bunt gemischte Gästeschar, die im hier vorliegenden „Space“ von Eric Roberson, Anthony David, Stokley Williams und Musiq Soulchild angeführt wird. Roberts und Freunde laden zum Jazz-Soul-Funk-Tanz, unter Hip-Hop Einfluß. Unbedingt folgen. „The Hearbeat“ ist ab sofort erhältlich.

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RAY CHARLES „King Of Cool“ (Rhino)

„It’s a force, that can light a room. The force radiates from a sense of selfhood, a sense of knowing where you’ve been and what it means. Soul is a way of life – but it’s always the hard way.“ Ray Charles über seine Musik (Blues – Jazz – Soul – Country – Charles), einst in einem Interview mit dem Time-Magazin beschrieben. Und nun noch einmal nachzuhören mittels der soeben veröffentlichten 3er CD-Box „King Of Cool“, die sich auf die Aufnahmen konzentriert, die Ray in den 50ern für Atlantic Records eingespielt hat. Und zudem noch 3 bis dato unveröffentlichte Titel, insgesamt eine 75-teilige Werkschau. Unverzichtbar, wenn es gilt im eigenen Musik-Archiv die Ray Charles Lücke wertigst zu schließen.

Info: www.raycharles.com
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ZANYÉ „Conversations“

Die Frau kennt sich aus. Gespräche sind die Basis für jede gute Beziehung. Eigentlich ein alter Hut, aber natürlich hören wir gern hin, wenn sich ZanYé derartige Allgemeinplätze von der immer für besondere Nu-Soul Töne bekannten Inohs Sivad musikalisch eintüten läßt. Hört sich gut an, ein komplettes Album folgt dann im Juli und damit ihr dementsprechend eingestimmt seid, gibt´s an dieser Stelle auch noch ZanYés gelungene Bearbeitung des Philly-Klassikers „Don´t Let It Go To Your Head“ aus der vergangenen Saison.


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THIRD COAST KINGS „West Grand Boulevard“ (Record Kicks)

Der Sound der Stadt. Irgendwann. Damals, irgendwo abseits der glitternden Motown-Standards. Detroit, Motorcity, immer dem Funk nach, aber ungehobelt und roh, bitteschön. Die Third Coast Kings (in deren Mitte sich natürlich auch eine Queen namens Michelle „The Bell“ Camilleri befindet) rücken ihre Krawatten zurecht und geben dir Nachhilfe in Sachen Funk und Soul. Reichlich Bläser, schön scharf und schnittig, dazu eine Basis aus rummelndem Bass und Drums, einer Gitarre und einem gelegentlichem E-Piano. Darüber ein sich abwechselndes Sanges-Duo, dass sich mit Saft und Kraft den blasenden Funk- Beatz zur Verfügung stellt. Alles handgemacht und mit Liebe zum Detail, sowie der entsprechenden Kenntnis darüber, wie der Sound von damals auch heute noch für Erfrischung sorgen kann.
Info: www.thirdcoastkings.com
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