WAVEMUSIC VOL. 15 (Wave)

Look & Feel – als Einstieg und Einführung in eine neue Software zählt häufig der erste Eindruck. Sind alle Dinge an der richtigen Stelle postioniert, ist das Design einladend und die Bedienung intuitiv? Der Wohlfühl-Faktor ist entscheidend und damit sind wir auch schon übergangslos bei den von uns favorisierten Sound-Designern der Fa. Wave, die gerade ihre fünfzehnte Zusammenstellung gehobener Klangwelten vorstellen. Produkte aus dem Hause Wave setzen Standards. Weiterlesen

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TY CAUSEY „Down II Earth“ (Tyvonn)

Ty Causey ist Ty Causey ist Ty….auch auf seinem neuen Album bedient sich der Mann der einst gefundenen Formel. Daher verbleiben mir für die nunmehr schon sechste Auflage des Causey-Soul kaum mehr noch nicht ausgesprochene Lobpreisungen (siehe Einleitung). Zuverlässig und präzise gelingt es dem Artisten immer wieder neue Perspektiven seinem Sound-Erfolgs-Modell abzugewinnen – hier ein wenig mehr Druck aus der Rhythmus-Abteilung („Livin´ On The Borderline“), dort eine Hookline mit nachhaltiger Wirkung („A Place In Your Heart“). Weiterlesen

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GEORGE DUKE “Déjà Vu” (Heads Up)

Onkel George erzählt aus seinem Leben. Und das war, und ist, natürlich voll von Jazz und Funk und Soul. Da gibt es mancherlei kurzweilige Anekdote, die der Duke immer wieder gern zum Besten gibt. Entsprechend seiner Leidenschaft hängt hier der Himmel nicht voller Geigen, sondern wird erfüllt von den mannigfaltigen klanglichen Möglichkeiten, die ein umfangreiches elektronisches Tasten-Arsenal anzubieten vermag. So bleibt dem Mann nichts anderes übrig, als seine nicht eben sensationelle Stimme zurückhaltend einzusetzen. Weiterlesen

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SWAY PENALA “My Story” (ThirtySeven Records)

Auf der Mitte der Straße. Sway Penala steuert seinen Soul-Pop–Kreuzer in überzeugend sicherer Manier über die Unebenheiten des aktuellen R&B Geschehens. Dabei eckt nirgends an, verzichtet auf übellaunige Hip-Hop Beigaben oder hohlräumige Sample-Nichtigkeiten, sondern verbleibt konzentriert in leichtgewichtigen Bereichen. Weiterlesen

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MAMAS GUN “Routes To Riches” (Candelion)

Die Welt ist bunt. Die Welt des Andy Platts ist bunter. „Routes To Riches“ nennt er seinen Führer durch die Welt der Popmusik-Farben, die ihm im Verlauf seines Lebens die Grauschleier des Alltags zu vertreiben halfen. Hier ein Soul-Schmetterling aus den glorreichen Tagen des Sixties-Motown-Soul, dort ein Regenbogen in allen Farben des universellen Pop, dazu verspielte Kleckse aus Funk, Reggae und Rock. Alte Schule neu gemischt. Selbstredend ist die Farbenlehre, Weiterlesen

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THE CONTEMPORARY SOUL SONGBOOK 3 (Soul Unsigned)

Es ist an der Zeit eine Frau zu erwähnen, deren Antlitz inzwischen als Synonym für allerbeste Indie-Soul-Musiken steht. Claire Davis ist das Gesicht von Soul Unsigned und damit immer ein sicherer Indikator für die Qualität des Inhalts. Selbstredend ist auch die dritte Ausgabe des Contemporary Soul Songbook eine weiteres Beispiel für die positive Kraft des unabhängigen Musikschaffens. In gewohnter Manier präsentiert Labelchef Phil Driver seinen persönlichen Überblick der feinsten Indie-Soul Perlen des aktuellen Jahrgangs. Weiterlesen

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LENNY HAMILTON „Wayout –Portfolio Vol. 1” (L´Train)

Ein Mann und seine Bestimmung. Ein Name, der auf den verschlungenen Wegen des Soul-Untergrunds im Laufe der Zeit immer wieder hinter vorgehaltener Hand genannt wurde und Freunde, die immer wieder mittels eines zufälligen Name-Droppings irgendwann und irgendwo die Talente des Mannes lobpreisen wollten. Lenny Hamilton war immer präsent und sein musikalisches Coming-Out seit Jahren erwartet. Nach vierjähriger Entstehungsphase erwischt uns nun die konzentrierte Vollbedienung in Sachen Nu-Soul. Weiterlesen

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CHAPTER 8 “Chapter 8” (Expansion)

Daneben. Kurz nach Veröffentlichung des Vinyl-Debuts einer Detroiter Combo namens Chapter 8 lösten die Verantwortlichen der Ariola deren Vertrag auf. Unter den üblichen fadenscheinigen Begründungen, die in derartigen Fällen zur Anwendungen kommen, fand sich auch die Meinung, daß die Lead-Vokalistin der Band „nicht singen“ könne. Kurze Zeit später startete eine gewisse Anita Baker in die Umlaufbahn und hinterließ mit „The Songstress“ oder „Rapture“ Weiterlesen

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THE URBAN SOUL COLLECTION VOLUME ONE (Soul Unsigned)

Contemporary, unsigned, urban Soul songbook connection – der gute Phil Driver ist durchaus erfindungsreich, wenn es gilt neue Spielwiesen für seine Schwarz-Musik-Sammelstellen in die Welt zu setzen. Nun also Soul mit urbanem Einschlag – nach eigenem Bekunden des Kompilators handelt es sich dabei um Musiken, denen der zufällig angehängte Rap-Mittelteil die allgemeine Anerkennung innerhalb der geschlossenen Soul-Zirkel bisher verbaute. Nun heißt es also vorschnell verfaßte Vorurteile abbauen und innerhalb der Ecken und Kanten des modernen R&B die wahre Seele zu entdecken. Der Mann weiß natürlich was er tut – sucht und findet in gewohnt gekonnt-wissender Manier die Perlen im Gestrüpp aus elektrischen Beatz, knarrenden Grooves und piefigen Sprechblasen. Bashyra, Ms. Monique, Lino Krizz, The New Congress oder J. Red liefern feine Beispiele dafür, daß einer stark formulierten Hookline keine noch so krumm programmierte Rhythmus-Maschine ein standhafter Widersacher sein kann. Derart gestärkt können auch die gelegentlich eingeblendeten Sprach-Artisten die Oberhand innerhalb des „neuen“ Soul-Geschehen gewinnen. Doch zu dieser Erkenntnis muß ein jeder Nutzer selbst kommen – vielleicht sollte als Einstieg in moderne Zeiten Cherri Prince und ihr freundliches „Just Say Hi“ erprobt werden – hier treffen weiche Harmonien auf ein einsames E-Piano, um einer gefühlig gestimmte Dame die Begegnung mit einem raubeinigen Redner so angenehm wie nur möglich zu gestalten. Fazit: Wieder einmal ein unterhaltsamer Ausflug in die Tiefen des Indie-Soul – dieses Mal besonders spannend durch die besonderen Begegnungen mit dem Hip-Hop-Gruselmonster.

Wertung:7,5/10
Kaufen: http://www.cdbaby.com/cd/usoul
Info: http://www.soulunsigned.com

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CARMEN RODGERS „The Bitter Suite“ (Candigirl Music)

Bitter-Süß. Carmen Rodgers ist zurück. Danke dafür, denn ihr nunmehr schon vor fünf Jahren veröffentlichtes Debut hinterließ doch einen überaus positiven Eindruck, dessen Beweis der Nachhaltigkeit bis dato nicht erbracht werden konnte. Aber jetzt. Carmen ist nun ganz Frau, mit frischem Styling, wallender Haarpracht und Erfahrungen (und zwar die von der bitteren Sorte), die sie begleiteten und nun geradewegs zu den Tönen und Worten führten , die sie uns mit dem ersten EP-Teil eines Gesamtwerks vorstellt. Weiterlesen

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