MESHELL NDEGEOCELLO „Weather“ (Naive)

Was denkt sich diese Frau eigentlich dabei? Bleibt unberechenbar, stiftet Verwirrung, gibt sich stur. Und will trotzdem ob ihrer Kunst geliebt werden. Sie spielt den großen Bass, singt dazu mit ebenso tiefer, wie verletzlicher Stimme, kann den Jazz, den Hip und den Hop , den schwarzen Schwer-Rock und Funk, Funk, Funk. Einst durfte sich ausgerechnet Madonna dafür loben lassen, dass Talent der jungen Bassisten Weiterlesen

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JEAN CARNE „Closer Than Close“ (Expansion)

Alle lieben Jean! Ihr Ruf ist unantastbar, ihre Aufnahmen mit Gamble & Huff in Philadelphia Legenden, ihr Stil zeitlos – zumindest dann, wenn man sich auf ihre 5 Oktaven beschränkt. Soul, Dance, Jazz – Frau Carne (eigentlich ohne „e“, dass sie aber auf Anraten höherer Stellen kurz vor dem Einspielen von „Closer…“anhängte) weiß die Dinge zu nehmen, wie sie kommen. „Closer Than Close“ Weiterlesen

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RON-LE-BASS „My Boo“

http://www.youtube.com/watch?v=GnRHeWqcMGs&feature=related
Ronle Rouse ist Ron-Le-Bass. Klar, der Mann bedient seinen Bass. In den Niederlanden, übrigens. „Pure Groove“ nennt er entsprechend konsequent sein Programm, für das er rund um seinen 6-Saiter insgesamt elf durchaus profunde Soul-Funk-R&B Beatzer mit dezent nostalgischer Note auflaufen läßt. Für die Vocal-Anteile konnte er zudem auf eine Schar einheimischer Soulisten zurückgreifen und alle 8 puren Groover erwarten den Start ihrer Tour. Vorher also die CD – nach Brown Hill wieder ein hörbarer Nachweis, dass auch unsere Nachbarn mit den richtigen Soul-Zeichen der Zeit aufwarten können.

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ANWAR ROBINSON „Everything“ (Savvy)

Alles und ein bischen mehr…Anwar Robinson gibt sich wenig bescheiden und muss sich doch an den Realitäten messen lassen. Vor sechs Jahren schwebte er durch die „American Idol“ Auslese, landete dortselbst zumindest einen Achtungserfolg und strebt seit jenen Tagen nach den hohen Zielen. Nun endlich eine Compact-Disc, die „Everything“ verheißt. Weiterlesen

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IZZIE DUNN „Nothing But Love“

http://www.youtube.com/watch?v=PDYgNsGkASQ
Das ist nicht neu, aber gut. Pfadfinder, die den interessierten Freund neuer schwarzer Beatz & Grooves, sicher durch die Unübersichtlichkeit des täglichen wiederkehrenden Outputs unabhängig hergestellter Musiken führen, denen es mit sicherem Ohr gelingt die Spreu vom Weizen zu trennen und die zudem die eigentlichen Perlen hervorzaubern können, sind schon seit jeher eine gefragte Spezies. Mit einer Zusammenstellung namens Soul Independence reiht sich eine Brite namens Jon Mansfield in die Reihe talentierter Scouts ein. Seine Sammlung kursiert seit einiger Zeit in (mehr oder weniger) eingeweihten Kreisen und nun ist es an SonicSoul den dort aufspielenden Damen und Herren eine ihrer Klasse entsprechende Aufwartung zu machen. Mehr zu Soul Independence zu geeigneter Zeit und um diese freudvoll zu verkürzen eignet sich Izzie Dunn´s Beitrag „Nothing But Love“ bestens.

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RALPH TEE´S LUXURY SOUL (Expansion)

Luxus: irgendetwas zwischen üppiger Fruchtbarkeit und verschwenderischem Hab & Gut. Die Soul-Variante dazu legt uns immer wieder Ralph Tee ans Herz und in die Ohren und liegt damit natürlich immer richtig. Weiterlesen

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fDELUXE „Gaslight“ (Art Of Groove)


Und wieder Minneapolis und wieder eine Rückkehr. Und irgendwie hängt alles mal wieder irgendwo zusammen. Na klar, The Family! Ein weiteres Konzept des Purpurnen, der gerade dabei war den ersten Zenit seines Schaffens überwunden zu haben und anno 1985 eine Band erschuf, die in die breite Funk-Bresche springen sollte, die The Time nach deren Auseinanderbrechen hinterlassen hat. Zu diesem Zweck würfelte der Prince einige seiner ihm verbliebenen Weiterlesen

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THE ORIGINAL 7VEN „Trendin´“

Wer ist das denn? Sieben Herren in gediegenem Outfit – irgendwo zwischen Babyface, Türsteher, Versicherungsvertreter und Komiker.

Einer der Anwesenden scheint darauf hinweisen zu wollen, dass es nunmehr an der Zeit ist, eine schon lang überfällige Reunion einzuläuten. Der Original-Minneapolis-Funk darf fröhlich Urständ feiern – hier und jetzt mit den ORIGINAL 7VEN, die einst als vom Prinzen ins Rampenlicht beförderte THE TIME den Takt vorgaben. Alle Original sind dabei – Morris Day, Jimmy Jam, Terry Lewis, Jellybean Johnson. Monte Moir, Jesse Johnson und Jerome Benton und die glorreichen Sieben machen konsequent da weiter, wo sie vor nunmehr 21 Jahren aufgehört haben. Das Album nennt man „Condensate“ (Morris Day zum Thema: „I don´t sweat, I condensate!“) – die Single daraus gibts schon mal hier. Und übrigens bald auch mehr Wiederauferstehungen aus gleicher Quelle.

Info: http://www.theoriginal7ven.com/

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TERISA GRIFFIN „You Got Me“


Versprochen ist versprochen – hier nun also Terisa Griffin in vollster Lebensgröße. Mit inbrünstiger Energie und ergreifender Leidenschaft erzählt sie ihre Geschichten von Liebe und Leiden, und davon, was beide Lagen verbindet. „You Got Me“ ist eine davon und wer mehr will (und wer will das nicht?) wagt sich nun endlich an ihre „Soulzophrenic“ Vorstellung heran. Ganz toll!

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TERISA GRIFFIN „Soulzophrenic“ – „Soulzophrenic Dance“ (My Naked Soul)

Umfassend. Soul. Tief. Leidenschaftlich. Dramatisch. Eine Tour durch Höhen und Tiefen, dazu mit Ecken und Kanten. Terisa Griffin ist hier und damit der Rettungsanker im Meer soul-musikalischer Beliebigkeit. Große Worte, aber berechtigt. Irgendwo in der Tradition der uns alle bewegenden Damen der 70er und 80er, ein wenig Phyllis, ein wenig Miki, ein wenig Shirley, ein wenig Anita – dazu Chaka und Jean. Egal, es ist Terisa Griffin aus Chicago, die uns in dieser Saison nun schon ein drittes Mal mit-nimmt. Weiterlesen

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