MALIA „Black Orchid“ (Universal)

Ach ja, da war ja mal was….denkt man an Malia, denkt man (eventuell) an vergebene Chancen, falsche Wegweisungen und einem Zustand zwischen Rat- und Orientierungslosigkeit. Dabei begann alles verheißungsvoll für eine dezent exzentrische Artistin mit afrikanischen Wurzeln, die anno 2002 unter dem Namen Malia ein Album namens „Yello Daffodils“ zum Besten gab. Irgendwie anders, irgendwie interessant, aber irgendwie Weiterlesen

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KIRK WHALUM „Romance Language“ (Rendezvous)

Wie schön. Es ist Februar, der 14. um genau zu sein, und die Liebenden, und die, die nur vorgeben miteinander in Liebe zu sein, fallen in einen allumfassenden Rauschzustand, der zu zwanghaft ausgeführten Ritualhandlungen führt. Man ist eben romantisch und heute darf Weiterlesen

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MILAN RING „Pay Day“



So jung und schon so gut. Amtliche Quellen und gewöhnlich gut informierte Kreise behaupten, dass die Milan Ring gerade mal 20 Lenze zählen soll. Außerdem: das Spiel der Gitarre erlernt sie per Selbsterfahrung seit 7 Jahren und kann inzwischen erstaunlich gut zwischen flink und entspannt mit dem Instrument umgehen. Dazu wagt sie sich auch ans Mikrofon und verfasst ihre eigenen Musiken. Diese kreisen irgendwo zwischen altem jazz und neuem Soul. Sehr vielversprechend. Bitte mal herhören!

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LUXURY SOUL 2012 (Expansion)

Anno 2003 machten sich einige Unentwegte daran das Image der britannischen Soul-Weekender Tradition aufzupolieren. Wem es jemals vergönnt war ein Wochenende mit Quasi-Gleichgesinnten mit dem Besuch eines derartigen Weekenders in Southport zu verbringen, der weiß wovon ich spreche und warum die Organisatoren der „Luxury Soul Weekender“ das Geschehen auf eine angenehmere Ebene hieven wollten. Weiterlesen

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DILOUYA „Faithful Circus“


Romain Dilouya gibt den Takt vor, arrangiert die Show, sorgt für das passende Ambiente und für die illustre Gästeschar. Omar ist da, in Begleitung von N´Dea Davenport, John Turrell und Sly Johnson. Gemeinsam liefern diese Damen und Herren eine frische Acid-Soul-Jazz Variante, die ab dem 20.02 unter dem Titel „Faithful Circus“ für jedermann erhältlich ist.

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WHITNEY HOUSTON „Memories“

http://www.youtube.com/watch?v=X_rId-X64hg
Gerade 19 und noch so viel vor. Bill Laswell ließ sie gewähren, Archie Shepp bließ ein melancholiosches Saxofon dazu und uns bleiben jetzt diese „Memories“, die andeuten, was uns die Whitney geben konnte, wenn sie durfte und wollte.

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DISCO GIANTS 8 (Vinyl Masterpiece)

Es krachen die Beatz, es zirpen die Synthies – also ist es wieder einmal an der Zeit für einen tiefgreifenden Ausflug in die Zeiten, in denen eine Nacht im Club seines Vertrauens ein Quell für langanhaltende Vitalität und Lebensfreude sein konnte. Neben den eingangs genannten Attributen wurden die dazu Musiken auch immer mit einer veritablen Hookline ausgeliefert – Hirn und Hüfte wurden gleichermaßen bedient und fleißige Sammler singen auch heute noch gern ein Lied darüber. Die „Disco Giants“ versammeln in ihrer achten Auflage wieder 40 ungeschnittene Szenen aus dem kunterbunten Nachtleben der glorreichen 80ern. Weiterlesen

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OLA ONABULE „Be A Man“


Genau richtig, Herr Onabule! Sei ein Mann und tue, was ein Mann tun muss. Im Fall vom Ola heisst das viel Gutes in Form von neuen Musiken. Nach fast 5-jähriger Pause (die aber sicher mal wieder niemandem aufgefallen ist, denn schließlich gibt´s Onabule CD´s schon seit 1995, aber eben fast immer unter Ausschluß der Öffentlichkeit) kommt im Märzen „Seven Shades Darker“, dass über die rührigen Damen und Herren des Düsseldorfer Unique Labels auch hierzulande feil geboten wird. Also, keine Ausreden mehr – Ola Onabule kommt und damit kraftvolle, durchaus eigenständige Tunes & Rhymes zwischen allerlei Soul und einem weit gefassten Grenzverlauf zum Jazz. Jetzt hinhören!

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XANTONÉ BLACQ „Revelation“ (Xantoné Blacq)

Die besondere Platte. Gibt´s zwar aktuell nur als Download – ein bedauerlicher Umstand, der allerdings an der übergreifenden Qualität der neuen Angebote des Xantoné Blacq trotz der unwirtlichen Umstände keinerlei Zweifel lässt. Übrigens das zweite Werk eines Mannes, der in jüngster Zeit als musikalisch tragende Säule im Background einer Amy Winehouse oder eines Nigel Kennedy ausharren durfte. Nun befreit von jeglichem Regelwerk geht Herr Blacq frisch ans Werk Weiterlesen

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ESPERANZA SPALDING „Black Gold“


Aus dem Leben direkt auf den Tisch. In diesem Fall geht´s um den harten Tisch des Wissens und der Erkenntnis. Nur gut, dass Esperanza Spalding es ist, die die Unwissenden mit den Fakten versorgt. Noch besser ist, dass die Artistin sich mit ihrem bevorstehenden Album „Radio Music Society“ aus den intellektuellen Elfenbeintürmen der reinen Lehre der Kunst zurück auf die Straße findet. Das hat Swing, das hat Mut, das hat Soul und Jazz und genau das Talent und das Können, dass notwendig ist, um auch anspruchsvollere Musiken in jedem Moment zu einem unterhaltsamen Ereignis werden zu lassen. „Radio Music Society“ gibt´s als Ganzes ab dem 20.03. – mehr dazu und darüber aber schon in Kürze.

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