JUAN LAYA & JORGE MONTIEL „You Can´t Beat It“

Eigentlich mischen sie mit ihrem Los Charlys Orchestra jedes geordnet verlaufende Tanzfest auf – eine feurig aufgedrehte Dance-Combo, die jedwede Beatz diesseits und jenseits von Salsa, Latin, Funk, Soul und Disco nach bestem Wissen und Gewissen und zu allseitigem Vergnügen abspult. Angeleitet werden sie dabei von Juan Laya & Jorge Montiel, zwei Venezulanern in London, die auf ihrem aktuellen „You Can´t Beat It“ Dancer allerdings ausschließlich ihre unzweifelhafte Vorliebe für den ganz lockeren 80er-Groove eingestehen – genauso mögen wir das. Und damit nicht genug – denn „You Can´t…“ kommt gemeinsam mit dem ebenso gestylten „It´s Got To Be Music“ als „Boogie Magic“ daher. Alles klar?
http://www.youtube.com/watch?v=bPNQc3rSiak

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DONALD FAGEN „I´m Not The Same Without You“

Ein Mann nimmt sich Zeit. Und wie immer lohnt jede Minute des Wartens. Donald Fagens nunmehr viertes Solo-Werk wird uns am 12.10. zugänglich gemacht – erwarten dürfen wir die Fortsetzung der musikalischen Reise, die Fagen einst vor 40 Jahren gemeinsam mit Walter Becker als Steely Dan begann. Dafür steht auch die Mitwirkung der Horn-Section, deren Einsätze stilprägend den typischen SD-Sound mitbestimmen konnten – ansonsten kümmert sich um die gewohnt zurückhaltend-elegante Umsetzung der Pop-Rock-Jazz-Soul Musiken natürlich ein fein sortiertes Team fachkundiger Eastcoast Studio-Musikanten. Mehr zu und über „Sunken Condos“, so der vieldeutige Titel des neuen Albums, in Kürze – hier und jetzt gibts einen ersten, bestätigenden Eindruck daraus.

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DEINE FREUNDE „Ausm Häuschen“ (Universal)

Eines Tages im richtigen Leben. Immer nur Spaß. Und zwar für alle. Tief-Bass trifft Kinder-Reim. Und jeder macht mit! Wer fühlen will, muss selber hören. Achtung – Warnhinweis – mit dem Abhören ist dem endgültigen Weg zum frühkindlichen Erwachsensein Tür und Tor geöffnet.
„Von wem ist denn die Musik?“ – „Weiß nicht“.
„Was sind denn das für Texte?“ – „Was?“.
„Bitte mach den Krach mal leiser“ – „Wie bitte?“.
„Sind das etwa Deine Freunde?“ – „Ja!“.
Gute Idee, vielen Dank dafür.
Info: www.deinefreunde.info
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MARIE DAHLSTROM „Search“


Blond. Marie Dahlstrom bedient mit gegebener Zurückhaltung die gängigen Muster, die angezeigt werden, wenn es gilt junge Talente weiblichen Geschlechts aus skandinavischen Gefilden vorzustellen. Wie nett. Dabei ist ein zweiter Blick, und entsprechend zugängliche weitere Sinnesorgane, wichtig, um die eigentlichen Qualitäten der Marie zu entdecken. Zart besaitete Sound-Eskapaden, duftig aufbereitet, mit klarer Stimme unter- und übermalt und scheinbar einzig zu diesem Zweck geschaffen. Jazz – Nu Soul – Pop – Lounge, oder was?

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SOULPERSONA „The Remixes Vol. 1“

Zunächst ein Blick zurück. Der SoulP stellt seine Arbeiten der vergangenen Jahre vor. Remixed & Remodeled & immer mit dem ganz besonderen Touch für gut abgefederte Grooves & Beatz, elegant modifizierte Arrangements und dezenten Verweisen in Richtung 80er Stilistik. Daher natürlich meist unfehlbar und zu recht gerade von besonderer Beliebtheit.
<a href=“http://soulpersona.bandcamp.com/album/the-remixes-vol-1″ mce_href=“http://soulpersona.bandcamp.com/album/the-remixes-vol-1″>The Remixes Vol 1 by Soulpersona</a>
Doch damit nicht genug. Dem Vernehmen nach ist das „Soulperfreesia“ Album just fertig gestellt – sicher wieder in bewährtem Sound-Finish und mit grundlegender Unterstützung der Princess Freesia (das tolle „You Did It Again“ bewegt uns noch immer) und Jocelyn Brown, deren bevorstehende CD natürlich auch vom Meister persönlich betreut wird. „Soulperfreesia“ im Oktober, die neue von Frau Brown dann zum Start 2013. Wir werden berichten.

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ROBIN McKELLE & THE FLYTONES „Soul Flower“ (Sony)


Auf und nieder, hin und her, hier herum und dort entlang – Robin McKelle ist die Frau, deren musikalische Identitätssuche eine immer währende Tour durch die alle Schichten der Soul, Blues und Jazz-Welten führte. Gestartet beim Jazz, mit dicken Backen das Flügelhorn gespielt, dann die Bühnen und Studios mit diversen Berühmtheiten der Genres geteilt Weiterlesen

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MESHELL NDEGEOCELLO “Pour Une Ame Souveraine” (Naïve)


Zwei Frauen. Nina Simone setzte zu ihrer Zeit die richtigen Zeichen, die ihren musikalischen Äußerungen über den Tag hinaus die Statur und Bedeutsamkeit gegeben haben – Meshell Ndegeocello geht in ebenso freidenkender Manier mit den Gesetzmäßigkeiten des Musikschaffens um und wird sicher am Ende des Tages ebenso in eherner Wichtigkeit erhalten bleiben. Umstritten, irritierend, ohne Kategorie irgendwo zwischen den Stilen und Stühlen. Weiterlesen

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U-NAM – „Weekend in L.A.: A Tribute to George Benson” (SkyTown)

Es geht ja doch! Eigentlich hatten wir den Glauben an das Gute im mit Soul-Funk-Pop fusionierten Jazz schon vor geraumer Zeit endgültig verabschiedet. Und jetzt dieser Vorfall. Noch dazu mit einem unzweideutig als „Tribute“ gekennzeichneten Warnung auf der goldenen Weste. Überraschung perfekt. Der Franzose U-Nam, der uns schon seit seinen ersten Auftritten im Dunstkreis Weiterlesen

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FLYING LOTUS „Until The Quiet Comes“ (Warp)

Flying Bambi ist toll – Flying Lotus ist anders, immer noch anders. „Until The Quiet Comes“ ist immer noch Avantgarde und immer noch nicht weiter, als in 2006, dem Jahr, in dem uns Steven Ellison seine Vorstellungen über den Tag hinaus weisender Musiken das erste Mal vorstellte. Damit ist er selbstredend immer noch faszinierend und (ver-)störend, immer noch in sich und seine Ideen verliebt und immer noch Vorbild, wenn es gilt die Stile in ganz übergeordneter Manier zusammenzuführen, um Neues zu schaffen. Also lauschen wir immer noch zu dem vom fliegenden Steve gestalteten barrierefreien Sound-Kurven und hören beim Eintritt der Stille immer noch nicht auf damit. Immer noch Lust auf mehr – dann kommen hier immer noch mehr Eindrücke zum Thema – das komplette Hör-Erlebnis steht dann in einigen Tagen zur Verfügung.

Rund um „Until The Quiet Comes“ in 82 Sekunden

In die Tiefe…mit „Until The Quiet Comes“

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YOYO HONEY „Voodoo Soul“

Einmal und jetzt wieder. 20 Jahre sind keine Ewigkeit. Anno 1992 schufen YoYo Honey (Mani Shoniwa macht Musik und Anita Jarrett singt dazu) ihr epochales „Voodoo Soul“ Album – die darin enthaltene „Groove On“ Aufforderung gilt bis heute als Markstein des modernen britischen Soul-Schaffens. Jetzt ist es an der Zeit nachhaltig alle Repeat-Schalter zu betätigen – ab Oktober liegt uns, und allen, an denen das Original bis dato nicht berühren konnte, eine „Remastered Anniversary Version“. Und der Soulpersona persönlich sorgt für die frische „Groove On“ Politur.
http://www.youtube.com/watch?v=P5US89EUEyk&feature=plcp

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