Die Frau in schwarz ist wieder zurück. Die Combo, die einst mit „Breakout“ die Top-Positionen der Charts belegen konnte und auch heute noch zum festen Bestandteil eines jeden 80er Pop-Radio-Loops zählt, ist schon seit geraumer Zeit in gänzlich anderen Gefilden unterwegs. Geschmeidiger Lounge-Pop-Jazz-Soul, immer mit großer Geste und zurückhaltendem Auftritt, Weiterlesen
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Der Mann, der sich Soulpersona nennt. Auch zum Jahresausklang gibt er den Takt vor, kennt die richtigen Grooves & Beatz und weiß, wie man diese dann luststeigernd zu Gehör bringt. Immer wieder schön ihn auch gemeinsam mit Muse Princess Freesia zu wissen – aus deren eigentlich unterbewertetem „Rainbow Ride“ Album gibts eine weitere Single und ein Video gleich dazu. Wie nett, auch wenn unser SoulP hier „nur“ seine Digisoul-Plattform dem musikalischen Geschehen der Prinzessin überlassen hat. Ansonsten ist der „Rainbow Ride“ natürlich eine ganz und gar Produktion (Wort und Musik,Produktion und Arrangement) aus dem privaten Gemächern der adligen Blonden aus Australien. Damit das mal klar ist!
Horch´ was kommt von draußen rein…zur Feier des 3. Advent ist´s der Josh Milan, der seine Freunde und Bekannten zum Absingen des wohlfeilen Weihnachts-Liedguts in seine Honeycomb-Studios bat. Sandra St. Victor, Dawn Tillman und Cinnamon Brown geben den engelsgleichen Chor in allerbester House-Jazz-House-Musik Stimmung. Ebenfalls dabei – der gern und weihin unterschätzte Lamone, dem es vergönnt war mit „My Favorite Things“ eine meiner favorisierten Festtags-Melodien im flotten Sozund-Gewand zum Besten zu geben.
Alles ist möglich, alles ist in Justin Avery und von Zeit zu Zeit drängt ein Teil davon nach außen. Justin befindet sich von Kindesbeinen an auf den unterschiedlichsten musikalischen Erkundungen. Mit Mut und Eifer durchkämmt er Schublade um Schublade, nur um nicht irgendwann in einer solchen zu versinken. Zuletzt mit Meat Loaf unterwegs, jetzt ganz vorn,
Adrian Younge – zuständig Begegnungen von alt und neu, von jung und alt. Aus Tradition wird Moderne. Sein „Venice Dawn“ Album möchte ich bei dieser Gelegenheit natürlich noch einmal mit besonderem Nachdruck anempfehlen. Dabei ist Herr Younge natürlich schon mindestens zwei Schritte weiter. Gerade erst mußte er sich mit dem Wu Tang Clan befassen und schon lenkt er sein Sound-Mobil wieder auf die richtigen Stil-Schienen. Coop mit den Delfonics – legendäre Philadelphia-Stimmen treffen auf Soul-Innovationen aus Kalifornien. Ein volltönendes Album gibts bei den Wax Poetics ab 2013, die „Stop & Look“ Single gibts schon jetzt, übrigens auch hier (
Einer Antowort auf diese Frage entziehen wir uns und verweisen einfach mal darauf, dass es an diesem Ort und dieser Stelle selbstredend immer ehrlich, wahrhaftig und offen zugeht. Eine ähnliche Antwort liefern auch Root & Groove Element der von ihnen selbst ins Spiel gebrachten Frage mit. Live und direkt eingespielte Beatz & Grooves im britischem Styling. „Real music, by real people ,with a real history in music“, wie das Trio selber meint. Wir hören mal rein.
Advent, Advent…wir stimmen ein. Dieses Mal im gemeinsamen Schlag der Herzen von Rhonda Thomas und Eric Roberson. Natürlich eine perfektes SonicSoul-Weihnachts-Paar. Treffen unterm Mistelzweig mit zwangsläufigen Folgen. Wie nett. Wichtiger ist uns natürlich, dass die heimelige Anmutung nicht durch allzu triefendes Musikantentum empfindlich in Mitleidenschaft gezogen wird. Das weiß selbstredend auch die Rhonda, aus deren aktueller Festtags-CD dieses Kleinod entnommen wurde. „Holiday Bounce“ nennt sie selbst die Rhythmus-Basis, insgesamt entspannt, aber zielführend. Rhonda und Eric selbst stimmen dazu ein und fertig ist der Beat zum 2. Advent.
Produced & Arranged by Soulpersona – Written & Performed by Princess Freesia. Klare Arbeitsteilung, überzeugendes Resultat. Eigentlich erwarteten wir die endgültige Veröffentlichung der schon seit geraumer Zeit angesagten „Soulperfreesia“ Show – aber dann musste unsere Prinzessin noch vor den abschließenden Aufnahmen vollkommen unerwartet zurück ins heimische Australien. Dort beobachtet sie nun aus der Ferne, wie sich die Dinge entwickeln und damit diese auch weiterhin so kunter und bunt und unterhaltsam bleiben, wie bisher, besann sich der Soul P auf die Schätze aus seinem offensichtlich tiefgründigen Archiv.
Eine Liebe im Verborgenen. Wie schön, wie geheimnisvoll, wie aufregend. Neu-Gier und Lust. Passend dazu: Secret Love. Hier schon der sechste Teil, wieder unter Federführung einiger Herren aus dem Jazzanova-Umfeld sorgfältig kompiliert – einzig mit dem Ziel Freude zu finden und diese dann unverschnitten weiterzugeben. Feuchter November um uns herum, aber Wärme im Herzen. Fein zisilierte Electronics treffen volltönende Streicherwände, sanft-behende Rhythmen fordern zurückhaltende Bewegungen, wohltuende Melodie-Kurven erreichen die wichtigen Schaltstellen. Qualitätspop nennen das Alex Barck und Adrian Hoenicke, wir schließen uns an und legen den Geniesser-Modus ein.
Ezel = Es El = er ist er. Soweit zur Erklärung, zumindest wenn man die spanischen Sprache dahingehend im Griff hat. Ezel kommt aus Santo Domingo. Von dort aus hinein in die Welt. Bekanntschaft mit Osunlade, Aufleger bei Parties across the universe, dazu Mix auf Max, immer wenn es galt und gilt der House-Gemeinde einen frischen Anstrich zu verpassen. Ezel immer irgendwo in Osunlade und Atjazz Gefilden. Post-Moderne Dance Beatz eben. Ganz deutlich bei seiner Version des „Girl From Ipanema“ Gassenhauers. Zart-perlendes Pianospiel, die Violine fügt sich, ebenso Tamara Wellons house-trainierte Stimme, dazu ein stets klickender Rhythmus, 30 Grad und steigend – die Essenz aus Melodie und Melancholie bleibt unangetastet. Fein gemacht.