FRANK MCCOMB in Minden, HANNAH WILLIAMS auf der Reeperbahn

Das ist aber nun wirklich mal ein Pflicht-Termin! Frank McComb in der ostwestfälischen Provinz. Am 09.02. im heimeligen Jazz-Club zu Minden, mit Band und einer Soul-Jazz-Kollektion, die diesseits und jenseits des Atlantiks nahezu ohne Konkurrenz ist.
Ganz anders und trotzdem gut. Hannah Williams reüssierte im Vorjahr als neue Referenz, wenn es galt den tiefen Soul der Tradition mit besonderer Hingabe und Inbrunst umzusetzen. Hahnah Williams kann sich natürlich auch am 16.02. im Mojo-Club auf die handfeste Begleitung ihrer Tastemaker verlassen.

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VENUE CONNECTION „Happiness“

Madrid-Boogie. Eben noch in der Türkei, jetzt ab nach Spanien. Von dort kommt Venue Connections Botschaft von Glück und Heiterkeit. Unterlegt mit knusprigen Funk-Beatz und in luftig-knapper Instrumentierung. Weniger ist mehr. Schließlich trägt die Qualität des Songs von ganz allein. Dazu ein böses Video. Was macht dich glücklich?

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URAZ KURT „She Doesn´t Wanna See“

Multi-Kulti-Beatz vom Bosporus. Und offen für die Welt. Der Uraz Kurt ist immer für einen forschen Groover gut und daher für jedwede Art von Mix & Match Projekt schon seit geraumer Zeit eine feste Größe zwischen Istanbul, Berlin, London und NewYork . Seine nun verbreiteten „5 SmokingTurkish Grooves“ kommen via SoulLab aus Frankreich und sammeln ein und teilen aus. In Personalunion lanciert er Songs und Vocals, produziert, arrangiert und gibt dem Gaul den zündenden Zucker. Zwischen ultra-cleanen Dancern und scharf-würzigem Rhythmus-Zeugs mit landestypischem Flavour. Das schmeckt und macht Spaß.

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CHRIS TURNER „LOVElife Is A Challenge“

„I am merely a middle man trying to bring you and true love together“ Wie schön für den Chris Turner, der sich auf seinem als Mixtape gekennzeicheten Debut als tönender Bote der Liebe als durchaus talentiert erweist. Mit feiner Soul-Stimme führt uns der Mann durch ein tagesaktuell orchestriertes Programm, dass sich mit reichlich Verweisen von Marvin Gaye bis Eric Roberson zu schmücken weiß. Dabei streift er zudem die Sounds & Beatz, die ihm am Wegesrand von Interesse sind: Hip Hop, Pop oder Jazz und einsame Nummern zur Gitarre oder nur mit sich und der Melancholie. Dabei findet er selbstredend auch immer nachhaltigen Support bei guten Freunden – Pete Rock, Jesse Boykins oder MeloX stehen dem Chris zur Seite und begleiten ihm auf seinem liebes-beseelten Weg von Herz zu Herz.
christurner.bandcamp.com

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TATIANA LADYMAY MAYFIELD „A Portrait Of LadyMay“ (Sparks Records)

Jahres-Rückblick 2012. Abteilung Jazz und Gesang. Hier gibt es am eindeutigen Auftritt der Tatiana „LadyMay“ Mayfield keine Zweifel. Ihr „Portrait of…“ ist ein ganz entzückender Spaziergang durch den Jazz. Und zwar den, den man im besten Fall auch heute noch mit dessen traditionellen Werten zusammenbringt. Die Tatiana verweist direkt auf ihre Billie, die Floral-Deko wirkt da schon fast ein wenig zu deutlich, und bringt uns Sirenen-Vocals und Scat, immer angenehm reizend oder stilvoll zupackend.
Die Rhythmen swingen und loungen zwischen Straight-Ahead, Bossa und Soul, sind akustisch arrangiert und mit Luft und Raum für feine Soli der Beteiligten ausgestattet. Wer bis heute noch nicht seine Version von Frau Mayfields „For You“ genießen durfte, der sollte dieses Versäumnis jetzt unbedingt nachholen.
Wertung: 9/10
Kaufen: cdbaby

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VICELOUNGE „That Fall“

“The soundtrack for your stylish and dangerous lifestyle.“ Die Herren von Vicelounge, dem Duo, dass uns mittels dieser Ankündigung auf die ganz billige Art zu ködern gedenkt, entspannen zunächst auf der nächstgelegenen Tennis-Anlage, präparieren die Zigarre für den großen Auftritt und lassen ansonsten die Reaktionen auf sich zukommen. Und mit diesen sollte nicht zu sparen sein – denn Tai Allen & Jonn Nubian kommen uns auf innovativ-abenteuerliche Art – Soul als Kunstform, Text und Musik und wenn es rund läuft, dann darf auch getanzt werden. Mal sehen, was ich für ein Zimmer habe…

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TEENA MARIE „Beautiful“ (Universal)

„Beautiful“! Teena Marie, ab 29.01. wieder zu hören. Von Tochter Alia Rose betreut und frei gegeben, finden sich auf „Beautiful“ genau die Songs, die Teena noch bis kurz vor ihrem viel zu frühen Ableben im Studio für ein weiteres Album vorbereitete. Lady T. , ohne Einschränkung, und daher nicht zu überhören.

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LADY „Money“

Live und in Farbe. Für einen passenden Rahmen, um einer Lady die ersten Schritte in Gesellschaft zu ermöglichen, sorgt der Berliner „Rote Salon“. Am 04.02. finden sich dortselbst die Damen Nicole Wray und Terri Walker, nebst ihren musikalischen Begleitern, die Ehre ihrer ganz persönlichen Interpretation des Soul beizuwohnen. Beide verfügen über langjährige Erfahrung also Solo-Lady – sicher ausreichend genug, um zu diesem heiklen Thema standesgemäße Aussagen zu treffen, noch dazu, da man als Duo jetzt dem „Retro“ im „Soul“ ganz ordentlich die Sporen geben will. Ein Album gibt´s dann bei „TruthAndSoul Records“ im März, hier vorab die Single als Einstimmung.

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WATER SEED „Imagination“

Das fängt ja gut an! Water Seed wurden an dieser Stelle schon immer lobend erwähnt – nach getaner Kreativ-Tätigkeit soll es nun im Februar ein noch unbetiteltes Album geben. Wir dürfen uns nun also auf ein umfassendes Statement rund um den Themenkreis „Neuer Soul und darüberhinaus“ vorbereiten. Zur gefälligen Einstimmung gibt´s hier die aktuellen Videos (Genre: „Frauen beissen Männer in den Hals“, könnte man meinen…) der Band-Gemeinschaft, die sich in wechselnden Besetzungen den jeweiligen Erfordernissen anzupassen vermag. Mehr zum Thema zu gegebener Zeit.
http://www.youtube.com/watch?v=O6KZbNIjZ_Q
http://www.youtube.com/watch?v=0MbQngBdpb8

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QUINCY JONES „Tell Me a Bedtime Story (OPOLOPO cut’n’paste edit)“

Peter Major ist Opolopo. Unter dem Begriff Opolopo verstehen 30 Millionen Westafrikaner alles zwischen „viel“ und „Vielfalt“. Konkret bedeutet das für die Tänzer unter uns, dass es dieser Mann mit viel an Vielfalt zu zweifelsfreiem Ansehen in der Szenerie zwischen Mix und Remix gebracht hat. Seine Soundscloud-Seite gibt einen tönenden Einblick dazu – hier findet man auch seine Bearbeitung des Herbie Hancock Klassikers „Tell Me…“ (nur allzu gern erinnern wir uns natürlich auch an die Nicki Richards Version aus dem Vorjahr), die einst dem großen Quincy Jones als Vorlage diente, die nun wiederum…aber hört besser selbst:

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