BERNADETTE COOPER „Fashion Girl“

„The Last Diva On Earth!“ Klar, spätestens seit ihrer Beteiligung am Madame X Projekt gilt uns Bernadette Cooper als Ratgeberin in Stil-Fragen rund um Funk, Funk. und Funk, natürlich. Irgendwie immer aktiv als wichtigster Teil der legendären Klymaxx, aber trotzdem vermisst in der ersten Reihe, die innerhalb der Jahre mit den unausprechlichsten Damen mit zahlreichen Un-Talenten besetzt wurde. Nun ist die Cooper wieder zurück, um die Ordnung wieder herzustellen. „Fashion Girl“ lässt das zwar schon fast ungewohnt ruhig angehen, aber das kommt sicher, sobald uns das dazugehörende Album in die Schranken weisen wird.

Veröffentlicht unter Preview, Reviews | Kommentar hinterlassen

TERRI WALKER „Untitled To Entitled“ (Cant´Stop Won´t Stop)

Wir stellen vor: Chanelle Gstettenbauer. Ein Name, der kaum darauf hindeutet, dass die dazugehörende Dame gerade jetzt die aktuell wichtigsten Nu-Soul-R&B Beatz zum Klingen bringt. Dabei ist „Untitled to Entitled“ ein perfekter Schwarz-Musik-Rund-Umschlag, ausgestattet mit genau der Qualität, der einem den Glauben an eine Zukunft des charts-kompatiblen Rhythm&Blues modernen Anstrichs wiederzugeben vermag. Wie gut also, dass aus der Chanelle G. die uns seit geraumer Zeit bekannte Terri Walker (zuletzt gemeinsam mit Nicole Wray als „Lady“ aktiv) wurde. Und genau diese Terri traf auf dem Weg zum nächsten Solo-Werk auf Joe Buhdha und gemeinsam entstand die hier anzupreisende EP, die ein Einstieg ins neue Album sein soll. Buhdha, der immer wieder mit Mix-Arbeiten in Richtung Hip-Hop-R-B aktiv war, schneiderte für seine neue Partnerin ein hoch-anständige Sound-Melange, die die wichtigen Elemente zwischen Tradition und Moderne in ganz frischer Manier zusammenführt. Tolle Songs, spannende Produktion, überaus gelungene Sache.

Info: www.cantstopwontstop.co.uk
Kaufen: itunes


Veröffentlicht unter Reviews, Shortcuts | Kommentar hinterlassen

JAMES DAY feat. TONY TERRY & U-NAM „Repertoire“

James Day schreibt die Songs – genau, die, die mit den eingängigen Hooks und den sanftmütigen Grooves. Immer perfekt umgesetzt von hochkarätigen Musikern und überkront von tollen Stimmen. „Repertoire“ ist ein erster Auszug aus einem bevorstehenden Album, dass der James zur Zeit vorbereitet. Tony Terry sind und U-Nam spielt die Gitarre dazu. Muss man einfach mögen.

Veröffentlicht unter Preview, Reviews | Kommentar hinterlassen

BLUE SIX feat. AYA „Ahedonia“

Jay Denes macht Blue Six – die Sounds und die Beatz. Die Stimmen zum Tanz liefern ausgesuchte Damen in meist unterkühlter Manier. Sicher ist, dass Denes, und seine Frauen (hier besingt uns übrigens die Aya), schon seit jeher den entscheidenden Tanz-Schritt voraus sind, wenn es gilt den Schwung mit Zukunft zu entwerfen. „Ahedonia“ ist neu, frisch entnommen einem Album, dass uns als „Signs & Wonders“ alsbald vorgestellt werden soll. Und übrigens: den Erwerb des neuen B. Ferry Longplayers sollte (und kann) man sich in Hör- und Griffweite von Blue Six in Gänze ersparen. Und übrigens 2: Auch reichlich „Ahedonia“ vermag uns Freude und Genuss nicht einzutrüben.

Veröffentlicht unter Preview, Reviews | Kommentar hinterlassen

JAZZHOLE „Blue 72“ (Beave Music)

Hatte durchaus seine besonderen Momente, das Jahr 1972. Aus pop-musikalischer Sicht liegt mir aktuell zwar kein persönliches Hi-Lite vor, aber dafür gibt´s jetzt „Blue 72“. Die Wichtigkeit stellt selbstredend schon die Tatsache dar, dass das Jazzhole Trio (Warren Rosenstein, John Pondel und natürlich Vokal-Matador Marlon Saunders – bedauerlicherweise aber nur bei 4 Titeln)) uns nach über 7-jähriger Abstinenz endlich wieder mit ihren Jazz-Soul-Sound-Wohltaten einfangen kann. Mit der gewohnt zurückhaltenden Lässigkeit, die von dem sicheren Gefühl musikalischer Überlegenheit durchweht ist, nahmen sich die 3 eine Auswahl der Hits des oben genannten Jahrgangs vor – der eindeutige Schwerpunkt lag dabei auf Schwermut, so dass „Blue 72“ sich schon von vornherein perfekt als Begleitung für die diesjährige Herbst-Winter Tristesse eignet. Jazzhole bahnen sich ihren Weg durch Philly-Soul-Perlen, wie „Drowning In A Sea Of Love“ oder „If Loving You Is Wrong“ – begegnen dann den Gebrüdern Gibb, Elton John, America und Carly Simon (deren You´re So Vain“ unter der Stimme von Marlon Saunders, und der äußerst delikaten Bearbeitung durch alle Beteiligten, allein schon die Anschaffung des Albums lohnt), und erinnern an Pop-Zausel vom Schlage eines Gilbert O´Sullivan. Wer sich nun mit unwohligem Schaudern abwenden möchte, dem sei mit allergrößter Deutlichkeit gesagt, dass die 9 „mostly sad songs“ mit der Jazzhole-eigenen Eleganz überzogen wurden – gepflegte Feinheiten aus den Abt. Arrangement und Produktion durchziehen das gesamte Angebot und instrumentale Akzente (u.a. von Gast-Saxofon-Spieler David Binney) erfordern jederzeit eure spezielle Aufmerksamkeit. Nicht bestimmt für Oberflächen-Hörer. Und beim nächsten Mal erwarten wir gern auch wieder ein paar Jazzhole-Originale.

Wertung: 8/10
Info: www.jazzhole.net
Kaufen: cdbaby

Veröffentlicht unter Grooves & Beatz, Reviews | Kommentar hinterlassen

MATT DANIELS feat. LINA „Joy“

Matthew ist jetzt Matt und als solcher gibt er uns demnächst auf eigenem Butterfly-Jazz Label den zweiten Teil seiner Soul-Jazz-Pop Variationen. Nach „Personification Of Soul“ jetzt also „Soulmatic“ und damit wieder neue Sounds & Grooves aus London, angereichert mit sorgsam ausgesuchten Vokal-Gästen aus Übersee. „Joy“ ist eine erster Auszug aus dem neuen Album, Lina verteilt ihre Stimme über einem äußerst sparsam arrangierten Schleicher-Beat mit Piano-Begleitung, geradezu beiläufig, aber mit dem gewissen Hauch des Besonderen.

Veröffentlicht unter Preview, Reviews | Kommentar hinterlassen

CECILIA STALIN & KHARI CABRAL SIMMONS „The Story Of Love“

Eine Frau aus Schweden. Lebhaft in London. Abstecher nach Atlanta. Die perfekte Kombination, um den derzeit nachhaltigsten Latin-Jazz Kombi aufzulegen. Frau Stalin ist uns selbstredend als Stimme des „Waltz For Koop“ aus 2001 in bester Erinnerung – ihr Partner in Atlanta war Khari Cabral Simmons, dessen Combo Jiva die Bossa-Jazz-Soul Fusion in Georgia etablierte und dessen „Clementine Sun“ Album ihn im Zusammenspiel mit Sabrina Malheiros, Incognito oder India Arie zeigte. Gekonnt führt Khari die Cecilia durch ein Quartett sorgfältig ausgesuchter Songs – der „Norwegian Wood“ der Beatles startet in verhaltenem Jazz-Modus – dieser reichert sich innerhalb des 8-minütigen „He Loves You“ mit den Cabral-typischen Latin-Energien an, um dann im flotten Bossa-Dance-House-Dschungel („The Story Of Love“ und Jon Luciens „Sunny Day“) seine Bestimmung zu finden.

Veröffentlicht unter Reviews, Shortcuts | Kommentar hinterlassen

TERI TOBIN „Truth Is“ (Sol2Kep Ent.)


Die Wahrheit und nichts als die Wahrheit. Teri Tobin ist formidabel bei Stimme. Das wissen wir natürlich schon längst, aber es wird jetzt ganz einfach mal wieder Zeit sich in dieser Weise zu äußern. Grund ist eine neue Single, ein neues Album , eine Teri, die ist und bleibt, wie wir sie kennen. Oder etwa doch nicht? „Truth Is“, dass die Tobin noch besser geworden ist. Das liegt vor allem auch an der Auswahl der zu Gehör gebrachten Musiken – gleich zum Einstieg macht „Shine“ deutlich, dass sich die Dame mit gelassen schwingenden Midtempo-Sphären besonders wohl fühlt. Hier passen Hooks & Grooves, die Stimme schmiegt sich an – die Sonne scheint. Ein perfekter Einstieg, der sich in gleicher Manier in „Love Happens“, „Free Your Mind“ oder „I Can´t Help But Want You“ wiederfindet. Und wenn die Verantwortlichen in Zukunft auch noch für ähnlich formidable Beiträge für die Abt. Tanzboden sorge, dann dürfte einem rundum perfekten T.T. Album entgegensehen. Bis dahin vermag uns „Truth Is“ mit modernem Soul-Wohlklang über die Zeit bringen.

Hören: Soundcloud
Info: www.teritobin.com
Kaufen: itunes

Veröffentlicht unter Reviews, Shortcuts | Kommentar hinterlassen

TUXEDO „Do It!“

Soviel ist klar: „Tuxedo is here, stay classy!“ Wer, oder was ist Tuxedo? Eventuell der Mayer Hawthorne in Kombination mit einem Jake One. Also die Verquickung munterer Retro-Sounds mit harschem Hip-Hoppeln. Egal, wenn´s so klingt und schwingt, wie bei Tuxedo, dann soll´s uns nur recht sein. „Do It!“ – unser Dance für´s Wochenende.

Veröffentlicht unter Preview, Reviews | Kommentar hinterlassen

BOWIE – „Nothing Has Changed“ – Das große Gewinnspiel!


Wir verlosen: 2x je ein Exemplar des Doppelvinyls von „Nothing Has Changed“.
Um überhaupt eine Chance auf eine der wertigen LPs zu haben, ist selbstredend immenses Fachwissen gefragt.
Also aufgepasst und nachgedacht: woher stammt der Titel der neuen Bowie Kompilation „Nothing Has Changed“?.
Antwort, natürlich mit eurer vollständigen Anschrift, unter dem Betreff „Bowie-Verlosung“ an info@sonicsoulreviews.com.
Und zwar bis zum 21.11.2014.
Aus Gründen der Organisation können nur Teilnehmer mit deutscher Postanschrift berücksichtigt werden.
Die Gewinner werden per email benachrichtigt. Der Rechtsweg ist wie immer ausgeschlossen!
Alles klar?!

Veröffentlicht unter Misc | Kommentar hinterlassen