FRIDAY’S MUSIC mit JALEN NGONDA „Hang It On The Shelf“ – SONS OF SEVILLA „Forever Heaven“ – KONYIKEH „Blackthorne“ – SHAWN RIVERA „Album“

Weit weg, statt nur dabei. Hör-Möglichkeiten eingeschränkt, oder nicht vorhanden. Ein perfekter Grund, um mal wieder der Schreibblockade freien Lauf zu lassen. Wenn’s immer so einfach wäre, dann könnten wir auch mal JALEN NGONDA sein, dem nachweislich ein potentieller Soul-Klassiker, nach dem anderen, aus der Feder rinnt. „Hang It On The Shelf“ hat also wieder Stil, Klasse, Melodie und Rhythmus. – Die Smith-Brothers machen’s mal wieder als SONS OF SEVILLA, stammen aber natürlich aus dem britischen Leeds, und haben sich ihr wunderbares „Forever Heaven“ in New Jersey vom Max Shrager betreuen lassen. „Emotionally Stirring, Infectious & Inspiring“, behauptet das Brüderpaar. Wir schließen uns dem nahtlos an. – Gilt im besonderen Maße auch für den wirkungsvoll reduzierten „Blackthorne“, über dessen Takt die KONYIKEH einmal mehr ihre vokale Präsenz von wehenden Chören umgarnen lässt. Beeindruckend. – Über das Album des SHAWN RIVERA wäre schon fast ein wenig Gras gewachsen, wenn der jetzt glücklicherweise wieder aktive Simon Manni nicht den Mantel des Schweigens gelüftet hätte. Der Shawn nennt einige Erfahrungswerte sein eigen (AZ Yet, Babyface, Maya Angelou…), kommt aber erst jetzt mit einem Debut-Album um die Ecke. Perfekt ausbalancierte RnB-Spezialitäten, die der Shawn auch gern mal mit Andenken an D’Angelo (oder gar an Jarrod Lawson) und ähnlich gelagerte Musiken, anreichert. Dabei hat ausgerechnet „Doesn’t Matter“ unsere gesamte Aufmerksamkeit.

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