ANTOINETTE MANGANAS „Chains“ (Antoinette Manganas)

Die Frau an der Bar. Natürlich nicht an irgendeiner, sondern genau da, wo es gediegen und stilvoll zugeht und die Gästeschar trotzdem genau weiß, worum es geht. Sicher, es gibt genügend Stimmen, die bei dieser Art Beschallung gern auch von gepflegter Langeweile sprechen, doch sei gesagt, dass es auch unter der glattesten Oberfläche noch genügend Möglichkeiten der Kurzweil gibt. Vor allem dann, wenn erfahrene Damen vom Status einer Antoinette Manganas das Ruder in die Hand nehmen. Weiterlesen

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JÜRGEN ATTIG „Aventureiro“ (Sony)

Wem Gott will rechte Gunst erweisen, den schickt er in die weite Welt, dem will er seine Wunder weisen…und so weiter. Der fröhliche Wandersmann, dem eben diese Gunst zuteil geworden ist heißt Jürgen Attig und gilt mit seinem Bass etwas in der bundesdeutschen Musiklandschaft. Zwischen Pop (Felix DeLuxe), neuem Rock (Rainbirds) und Jazz (NDR Big Band) konnte der Jürgen mit seinem Instrument auch international die wichtigen Akzente setzen und blieb dann eben immer „nur“ der erfahren-zuverlässige Sideman, aber mit dem inneren Drang nach mehr. Weiterlesen

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PETE BELASCO „Later“


Was lange währt…rechtzeitig zum Start der „Luminale 2012“ in Frankfurt schaltet auch Pete Belasco die Lichter wieder an. Nach fast 8-jähriger Abstinenz verabreicht uns der Pete mit „Lights On“ eine hoch-konzentrierte Version seines unwiderstehlich-verführerischen Sound-Cocktails, der uns irgendwo zwischen Jazz und Pop und Lounge und Soul geradewegs in das Land von Versuchung und Entspannung führt. Suchtgefahr – nur für Erwachsene.

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SY SMITH „Nights Feel Like Getting Down“


Sy Smith bittet zum Tanz! Direkt und unverblümt. Mit dabei ist ein gewisser Mark de Clive-Lowe, der schon seit geraumer Zeit
in seiner britischen Heimat als Tausendsassa zwischen allen Beatz einen deutlichen Eindruck hinterlassen hat. Gemeinsam lassen sie keine Zweifel daran, wem die Tanzböden in dieser Saison gehören sollen. „Nights…“ ist natürlich ein gelungenes Cover eines Billy Ocean Standards, den männlichen Side-Part hat übrigens Rahsaan Patterson übernommen und „Fast & Curious“ nennt die Smith ihr neues Album. Noch Fragen?

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MASCARA „See You In L.A.“ (Expansion)

DJ Chris Hill und die Umsetzung eines großen Plans. Mr. Hill wollte nicht mehr (und nicht weniger) als die ultimativen Grooves & Beatz für die Tanzböden dieser Welt erschaffen. Anno 1979, versteht sich. Zu diesem Zweck begab er sich in die anerkannte Zentrale der Euro-Disco Sounds, suchte und fand dort Produzent Jürgen Korduletsch und Arrangeur Jörg Evers und beauftragte Weiterlesen

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GLAM SAM & HIS COMBO „The Brooklyn Sessions“ (Lemongrass)


Ein Mann und seine Mission. Mats Samuelson plant den weltumspannenden Groove. Getarnt als Glam Sam, und in Begleitung seiner treuen Combo, begab sich der junge Schwede quer über den Atlantik in die Höhle des Funk-Löwen. Natürlich ist es nicht ganz ungefährlich die mondänen Gefilde der französichen Riviera (wir erinnern uns noch an Galm sams „The Riviera Sessions“, nicht wahr?) gegen die Straßen von Brooklyn einzutauschen. Doch mit spielerischer Leichtigkeit meistert unser Sam auch die gefährlichsten Stunts. Beatz & Rhymes aus dem Hip-Hop Frühstadium treffen auf schwingend leícht daher kommende Bits & sounds aus der Ideenschmiede des Herrn Samuelson. Ghetto-Spaß, oder so.
Info: www.lemongrassmusic.de
Kaufen: itunes

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TAYLORHYLL „Xpression Of Xoxo (Love)“

So kann´s gehen – oder vielleicht auch nur so. Da gibt´s die zum Beispiel die Valerie Taylor. Musikerin, Buchautorin, Reisende. Eine Frau, die an das Gute glaubt. Ihre Webseite nennt sie „The Beautiful Truth“ und fügt dann noch „…if it looks ugly, check your eyes“ hinzu. Entsprechend positiv gestimmt nahm sie erst kürzlich ihre Karriere selbst und mutig in die eigenen Hände. Ins Blaue hinein suchte sie nach Aufmerksamkeit für einen neuen Song namens „Xpression Of Love“ – eine fein-harmonisch gestaltete Soul-Nummer, die ohne großen Aufwand allein durch nette Melodie und solides Arrangement zu überzeugen weiß. Derartige Qualitäten weiß natürlich auch SonicSoul zu schätzen.

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JONATHAN WINSTEAD „Lovestry“ (One Staj)

Alle Achtung! „Lovestry“ ist das bemerkenswerteste Stück Soul, dass uns seit einiger Zeit in den CD-Spieler gekommen ist. Natürlich ist damit bereits alles Wichtige gesagt – dennoch gilt es ein wenig weiter auszuführen, warum ausgerechnet Jonathan Winsteads Zweitling mit dem SonicSoul Siegel der besonderen Empfehlung an den Start geht. Weiterlesen

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QUANTIC & ALICE RUSSELL „Look Around The Corner“ (Tru Thoughts)

Man denkt quer und fühlt sich wohl dabei. Quantic ist Will Holland und seines Zeichens einer der wesentlichen Musikmacher Britanniens, wenn es gilt den Pfad einschlägiger Machenschaften zu verlassen und stattdessen eigene Wege zu gehen. Neuer und alter Soul, in Verbindung mit allerlei buntem aus den diversen Schubladen, aus denen nach dem Öffnen interessante Klänge quellen können, sind die Zutaten aus denen jener Quantic seit geraumer Zeit seine Sounds zusammen mischt. Weiterlesen

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ALEX PUDDU „The Golden Age Of Danish Pornography“ (Schema)

Sehr interessant! Während der einfache Voyeur immer noch sicher ist, dass er sich dem „Playboy“ dadurch annähern kann, in dem er auf die spannenden Reportagen verweist, darf dem nach bewegten Bildern dürstenden nun sein ausgefallener Musik-Geschmack die notwendigen Argumente für den Film-Genuss liefern. Weiterlesen

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