FRIDAY’S NEW MUSIC mit DEBÓRAH BOND „Naomi’s Finest“ – SūN BYRD „In Paradiso“ – YAZMIN LACEY „Teal Dreams“ – СОЮЗ / SOYUZ „Krok“


Fast schon zu viel des Guten. Essentielle Musiken, die den aktuellen Jahrgang prägen, aus allen Richtungen, Ecken und Enden. Obendrein jetzt auch noch die Über-Perfektion. mit der die KI-Soul-Welle jeden Tag (oder jeder Stunde) mit neuen Kapriolen aufwartet. Schöner die Melodien nie klangen, oder so. Nicht möglich ohne die Sound-Definitionen der Vergangenheit, in der die künstliche Kunst ihre bunten Blüten treibt. Weit weg davon bewegt sich die überaus geschätzte DEBÓRAH BOND, die mittels ihres neuen „Naomi’s Finest“ Albums den ganz souveränen Bogen zwischen Tradition und Moderne schägt. Noch dazu mit ganz eigenem Twist, der alle Teile des Platte zu einem großen Ganzen werden lässt. Unbedingt ins Körbchen damit. – YAZMIN LACEY hat mehr von tagesaktuellem RnB im „Teal Dreams“ Gepäck. Frisch und knusprig – natürlich mit Jazz, Soul, hippem Hop und entfernten Reggae-Beatz. – Traditionell lassen es die Herren auf den Schwingen ihres SūN BYRD angehen, um den direkten Weg „In Paradiso“ anzusteuern. Nicht ganz so überzeugend wie ihr 2024er Debut, aber immer noch höchst selbstbewusst auf ganz unterhaltsamem Soul-Höhenflug unterwegs. – Alex Chumak und sein СОЮЗ/SOYUZ Projekt machen den nächsten „Krok“. Ein Begriff aus dem heimatlichen Belarus, der übersetzt als „Schritt“ den richtigen Weg inschlägt. Ein Sound mit maximaler Entfernung zum Boden der Tatsachen – traumwanderische Sounds zwischen Lounge und Cinema, stets mit brasilianischen Unterton und fein versponnenem Instrumentarium.

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